Frauenthal Gruppe: Gletscher-Camp auf den Spuren von Polarforscher Shackleton

Die eigene Haltung zu verändern, ist nicht einfach. Am ehesten gelingt dies durch starke Erlebnisse und Grenzerfahrungen, die einen Perspektivenwechsel anregen. Die Frauenthal Gruppe bietet seit 2015 Führungs- und Nachwuchsführungskräften ein dreitätiges Training an, bei dem sie sich auf die Spuren von Polarforscher Sir Henry Shackleton begeben. Sie erlernen das Überwinden – scheinbarer – Grenzen. Bisher haben 39 Führungs- und Nachwuchskräfte, darunter sechs Frauen, an den insgesamt fünf Gletscher-Camps teilgenommen.

Der Weg ins Homeoffice und zurück: Worauf Arbeitgeber und Arbeitnehmer achten müssen

Im Zuge der Digitalisierung und der sich verändernden Arbeitswelt hat sich in vielen Unternehmen mittlerweile die Arbeit im Homeoffice etabliert. Nicht selten vereinbaren Arbeitnehmer und Vorgesetzter das gelegentliche Arbeiten von zu Hause durch kurze mündliche Rücksprache. Sie vergessen dabei aber oft, dass die Gewährung von Homeoffice mit einer ganzen Reihe rechtlicher Anforderungen verbunden ist.

Arbeitszeiterfassung – Rückkehr ins Mittelalter?

Art. 31 Abs. 2 GRC; RL 2003/88/EG; RL 89/391/EWG
Arbeitgeber sind nach neuester EuGH-Rechtsprechung verpflichtet, ein System zur täglichen Arbeitszeiterfassung ihrer Arbeitnehmer einzuführen. Nur so kann nach Auffassung des EuGH die Einhaltung von Höchstarbeits- und Mindestruhezeiten gewährleistet werden.
(Leitsätze der Bearbeiter)
EuGH, Urteil vom 14.5.2019 – C-55/18

Bezahlter Jahresurlaub kann aufgrund von Elternurlaub gekürzt werden

Art. 7 RL 2003/88/EG
Art. 7 RL 2003/88/EG steht einer nationalen Vorschrift nicht entgegen, die den bezahlten Jahresurlaub von dem Zeitraum der tatsächlichen Arbeitsleistung abhängig macht und hierbei Elternurlaub nicht berücksichtigt.
(Leitsatz des Bearbeiters)
EuGH, Urteil vom 4.10.2018 – C-12/17

Ratgeber Gehaltsextras

Von Birgit Ennemoser, 5. Auflage, Datev eG, Nürnberg 2019, 198 Seiten, Preis: 19,99 Euro

A1-Bescheinigung bei Dienstreisen und Entsendungen: Was sie wirklich bedeutet

Kaum ein Thema sorgt bei Personalern derzeit für so viel Kopfzerbrechen wie die A1-Bescheinigung – zumindest wenn es um Dienstreisen und Entsendungen ins Ausland geht. Dabei ist es nicht einmal besonders neu und bei weitem nicht der wichtigste Teil im Prozess des Mitarbeitereinsatzes im Ausland. Welche Missverständnisse und gar Mythen es in Sachen A1-Nachweis gibt, erläutert dieser Beitrag.

Neue Beitragsbemessungsgrenzen für 2020

Das Bundeskabinett hat die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2020 beschlossen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales erklärt, dass die Werte wie jedes Jahr auf Grundlage klarer gesetzlicher Bestimmungen mittels Verordnung festgelegt werden. Mit der Verordnung werden die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung gemäß der Einkommensentwicklung im vergangenen Jahr (2018) turnusgemäß angepasst.

Die Physik von Digitalisierung und Change 2020: Wie Menschen sich in der digitalen Welt behaupten

Die Digitalisierung begleitet uns schon seit geraumer Zeit und wird auch 2020 in allen Bereichen und Branchen eine wichtige Rolle spielen. Wenn es uns der eine oder anderen auch immer noch weismachen will – sie ist weder Allheilmittel noch Jobkiller. Der Wandel ist einfach da. Punkt! Und je eher wir ihn weder als Fluch noch als Segen betrachten, sondern als Tatsache, können wir es gemeinsam schaffen, die Herausforderung nicht nur auf technischer Ebene zu lösen, sondern vor allem uns als Menschen dabei nicht zu verlieren.

Niemand ist eine Insel: Trends in der Zusammenarbeit 2020

„Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes. …“ Was der englische Schriftsteller und Dichter John Donne bereits Anfang des 17. Jahrhunderts so bildhaft beschrieben hat, trifft auf das 21. Jahrhundert umso mehr zu: Niemand ist eine Insel! Kein Mensch, kein Unternehmen, keine Nation ist in sich ganz, sondern immer ein Teil von etwas Größerem.

TalentAttract19: Employer Branding Award vergeben

Auf der Talent Attract19, einer Konferenz für HR Marketing, Recruiting und Employer Branding des Employer Brand Managers Clubs und von der auf Unternehmens- und Arbeitgebermarkenbildung spezialisierten Agentur Symbiosis haben sich am 3. und 4. Dezember 2019 in Wien rund 200 HR-, Marketing- und Kommunikationsleute aus Unternehmen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz vernetzt.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Employer Branding Awards 2019 mit dem Label „Beste Arbeitgeber Marke 2019“ für Organisationen aus der DACH-Region. Aus 86 eingereichten Projekten in den Sparten „Global Players“ und „Hidden Champions“ wurden die besten 43 Projekte nominiert. Aus diesen kürte die zehnköpfige Fach-Jury die Preisträger in Bronze, Silber und Gold. Hier die Platzierten:

Studie: Was können österreichische Recruiter?

Die Studie BEST RECRUITERS der career Institut & Verlag GmbH zeigt, welche Aspekte des Recruitings in Österreich gut funktionieren – und wo sich Unternehmen noch verbessern müssen. Seit einem Jahrzehnt untersucht die Studie, die mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum erhoben wird, das Recruiting österreichischer Unternehmen. Dabei bildet sie einen erfreulichen Trend ab: Die Qualität des Recruitings ist allgemein über die Jahre konstant gestiegen, obwohl jedes Jahr mehr Kriterien abgeprüft werden. Überraschend sind jedoch die Bereiche, in denen die Kurve nach unten zeigt: Gerade Social Media und der persönliche Kontakt werden oft vernachlässigt.

Unausgereift: Risiken und Probleme beim Einsatz von KI in der Personalauswahl

Kaum ein Thema dürfte die Personalabteilungen in den nächsten Jahren mehr bewegen als der Einsatz künstlicher Intelligenz. Schon heute gehen verschiedene Serviceanbieter mit neuen Produkten an den Markt und versprechen allerlei wundersame Dinge. Was kann künstliche Intelligenz in der Personalauswahl jetzt schon leisten? Welche Risiken birgt sie und welche Einsatz-Szenarien sind realistisch?

Haltung als Basis für gute Führung

Es gibt Eigenschaften guter Führung, die nur begrenzt im Selbststudium erworben und trainiert werden können. Bereits bei der Analyse des Ist-Zustandes fehlt es hier an einem unmittelbaren Spiegel, der auf das eigene Verhalten reagiert.

Wie Unternehmen Geschlechterausgewogenheit erreichen

Schreiben erfahrene Unternehmensberater ein Sachbuch, haben sie leider oft einen großen Mangel. Aus Sorge darüber, das über die Jahre mühsam erworbene eigene Wissen und die sich daraus ergebende Methodik zu preiswert weiterzugeben, ergehen sich die Titel entweder seitenlang in Fallbeispielen. Die lassen sich dann aber kaum auf die Situation des Lesers übertragen, da Unternehmen doch zu unterschiedlich sind. Oder die Titel kratzen nur an der Oberfläche ihres Gegenstands. Der Leser erkennt zwar am Ende das Problem, ist aber in Hinsicht auf eine Lösung genauso hilflos wie zu Beginn der Lektüre. Unter diesem Gesichtspunkt bildet das Buch von Anke van Beekhuis eine wohltuende Ausnahme.

Ethikbeirat HR-Tech formuliert Richtlinien für KI in der Personalarbeit

Es vergeht kaum ein Tag ohne eine neue Schlagzeile über die Möglichkeiten von Big Data, Künstlicher Intelligenz, Blockchain und Co. Unternehmen setzen zunehmend auf diese neuen Technologien. Auch im HR-Management scheinen die Chancen unbegrenzt. Doch die Grenzen zwischen persönlichem Mehrwert und potenziellen Missbrauch liegen in der Digitalisierung nah beieinander und gerade die Personalarbeit stellt in dieser Hinsicht ein hochsensibles Umfeld dar.

Künstliche Intelligenz: Warum wir ethische Richtlinien brauchen

Warum brauchen wir ethische Richtlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz? Und welche Rolle sollte die Wissenschaft beim Einsatz von KI in der Personalpraxis spielen? Darüber haben wir mit Martin Kersting, Professor für Psychologische Diagnostik an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, gesprochen. Er ist Mitglied des deutschen Ethikbeirats HR-Tech, der Richtlinien für den Umgang mit künstlicher Intelligenz im Personalbereich entwickelt hat.

Künstliche Intelligenz: Der Mensch muss im Mittelpunkt unseres Handelns stehen

Vor welche Herausforderung stellt Künstliche Intelligenz die moderne HR-Arbeit? Dr. Elke Eller, HR-Vorstand und Arbeitsdirektorin der TUI AG und Mitgründerin des Ethikbeirat HR-Tech, schildert im Interview, wie es zur Gründung des Ethikbeirats kam und wie es zur Festlegung der Richtlinien für den verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Personalarbeit kam.

Ethikbeirat: Richtlinien für KI in der Personalarbeit sollen Orientierung geben

Es vergeht kaum ein Tag ohne eine neue Schlagzeile über die Möglichkeiten von Big Data, Künstlicher Intelligenz, Blockchain und Co. Unternehmen setzen zunehmend auf diese neuen Technologien. Auch im HR-Management scheinen die Chancen unbegrenzt. Doch die Grenzen zwischen persönlichem Mehrwert und potenziellen Missbrauch liegen in der Digitalisierung nah beieinander und gerade die Personalarbeit stellt in dieser Hinsicht ein hochsensibles Umfeld dar.

Beziehungen am Arbeitsplatz sind kein Entlassungsgrund

Die Beziehung mit einer Mitarbeiterin wurde Konzernchef Steve Easterbrook zum Verhängnis. McDonald’s hatte auf die Romanze nur eine Antwort: Entlassung. Während ein derartiges Vorgehen in den USA keine Seltenheit ist und in amerikanischen Unternehmen sogar “Liebes- und Flirtverbots” oder “Liebesverträge”, in denen festgehalten wird, dass die Liebenden ihre Beziehung einvernehmlich führen, gang und gäbe sind, stellt sich die Frage, wie das österreichische Arbeitsrecht zu Liebesbeziehungen am Arbeitsplatz steht.

EU-Beantragung der A1-Bescheinigung nur noch elektronisch möglich

Seit dem 1. Juli 2019 sind Anträge auf Ausstellung einer A1-Bescheinigung ausschließlich per Online-Antrag möglich. Dem Arbeitgeber stehen für die Antragstellung zwei Wege zur Verfügung: das zertifizierte Abrechnungsprogramm oder die maschinelle Ausfüllhilfe.

Urlaubsanspruch bei Tod des Arbeitnehmers vererbbar

§ 7 Abs. 4 BUrlG; § 1922 Abs. 1 BGB; Art. 7 der RL 2003/88/EG
Endet das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers, haben dessen Erben nach § 1922 Abs. 1 BGB i. V. m. § 7 Abs. 4 BUrlG Anspruch auf Abgeltung des von dem Erblasser nicht genommenen Urlaubs.
BAG, Urteil vom 22.1.2019 – 9 AZR 45/16

Neue Arbeit, neue Vergütungssysteme: mit bedürfnisorientierter Währung agil bezahlen

Flexible Arbeitszeiten, Mobiles Arbeiten, hier der Dienstwagen, dort die Mobilitycard, Massage am Arbeitsplatz, frisch gekochtes Bioessen im eigenen „Unternehmensrestaurant“… Als beratende Anwältin und als Leiterin Unternehmensentwicklung & HR erlebe ich fast täglich, wie sich Unternehmen hart anstrengen, neue Mitarbeiter zu gewinnen und diese möglichst lange zu binden. Dabei geht es nicht nur um irgendwelche Mitarbeiter – nein, es sollen die «besten» Mitarbeiter sein. Mitarbeiter, mit denen Unternehmen die Herausforderung einer globalen und digitalen Zukunft bewältigen. Sie sind also nicht «nur» Arbeitnehmer, sondern auch «Challenge-Partner».

Europäischer Wirrwarr: Dienstreisen auf Schein

Die Entsenderichtlinie der Europäischen Union (EU ) und deren Durchführungsverordnung gelten auch für kurzfristige Dienstreisen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (ER W) und in die Schweiz. Für Unternehmen, die Mitarbeiter zu Dienstreisen ins europäische Ausland entsenden, bedeutet dies hohe Anforderungen an das Entsendemanagement. Denn neben der A1-Bescheinigung ist eine Vielzahl weiterer Vorschriften zu beachten, um die Angestellten rechtssicher in Europa arbeiten zu lassen. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Sanktionen.

Erwartungen und Bedürfnisse der jungen Expat-Generation

Was erwarten junge Arbeitnehmer, wenn sie von ihrem Unternehmen ins Ausland geschickt werden? Klar ist, das Bedürfnis nach Individualität und Freiheit bei der Gestaltung des neuen Lebens fernab der Heimat hat sich im Vergleich zu früheren Generationen erhöht. Unternehmen und Dienstleistungsanbieter müssen sich an die neuen Erwartungen anpassen.

Keine Kürzung des Urlaubsentgelts durch Kurzarbeit

Art. 7 Abs. 1 RL 2003/88/EG; Art. 31 Charta der Grundrechte der Europäischen Union; §§ 3 Abs. 1, 11 Abs. 1, 13 Abs. 1 und 2 BurlG; § 8 Bundesrahmentarifvertrag für das Baugewerbe (BRTV-Bau)
1. Im Rahmen seines unionsrechtlich garantierten Mindestjahresurlaubs hat ein Arbeitnehmer trotz Kurzarbeit Anspruch auf sein durchschnittliches regelmäßiges Arbeitsentgelt.
2. Die Dauer des Mindestjahresurlaubs hängt demgegenüber aber von der tatsächlich erbrachten Arbeitsleistung ab, so dass Kurzarbeiten die Dauer des Mindestjahresurlaubs verringern können.
(Leitsätze der Bearbeiter)
EuGH, Urteil vom 13.12.2018 – C 385/17

Unvermeidbarer wirtschaftlicher Paradigmenwechsel: Kooperieren – auch mit dem Wettbewerb – ist intelligent und macht stark

Was bringt Kooperation? Sind wir alleine nicht flexibler und unabhängiger? Möglicherweise. Aber eben auch kaum mehr in der Lage oder schnell genug, die komplexen Herausforderungen der modernen Wirtschaft zu lösen. Die Pluspunkte der Zusammenarbeit liegen auf der Hand: Gemeinsam können wir Synergien nutzen, Ressourcen schonen, Expertenwissen vernetzen und so weiterkommen als alleine. Gemeinsam sind wir schnell, intelligent und innovativ – also einfach stärker.

Agile Personalentwicklung – auch das noch?!?

Es wird agil gearbeitet, ggf. agil vergütet und das agile Mindset ist auch gefragt – muss denn jetzt auch agil gelernt werden? Aber ja! Unabhängig davon ob agiles Arbeiten ein Thema ist oder nicht.

Agiles Organisationsdesign – Auf der Suche nach dem Arbeitsfluss

„Aber ich brauche das Geld!“ Die Diskussion im Team hatte sich emotional und von der Lautstärke her ziemlich aufgeschaukelt. Inzwischen redeten alle auf ein Teammitglied ein, das immer defensiver wurde, offensichtlich in einem Dilemma steckte und sich der Mehrheitsmeinung nicht anschließen wollte. „Aber ich brauche das Geld!“ war der verzweifelte Versuch, mehr Verständnis für die eigene Position zu wecken.

Gemeinsam Veränderungsprozesse gestalten mit Co-Creation

In jeder Organisation stehen regelmäßig Veränderungsprozesse auf der Tagesordnung, nicht erst seit der vielbeschworenen Transformation und Digitalisierung. Und an Ratgebern für Changemanagement und Prozessoptimierungen herrscht kein Mangel. Doch zwischen dem Angebot an Hilfsmitteln und erfolgreich umgesetzten Veränderungsprozessen herrscht eine bemerkenswerte Diskrepanz.

Fail forward: Scheitern als Wachstumstreiber

Scheitern – unter den Wachstums- und Fortschrittstreibern ist dies der verkannteste, sagt Felix Maria Arnet. Der Unternehmensberater, Coach und Autor ist selbst mit seiner Marketingagentur in die Insolvenz gegangen. Ausgehend von dieser persönlichen Erfahrung entwickelte er eine Methode, die Menschen und Unternehmen helfen soll, Scheitern nicht nur zu überleben, sondern daran zu wachsen.

Einen hohen Krankenstand endlich in den Griff bekommen: Kommunikationstipps für eine wertschätzende Unternehmenskultur

Die Zahl der Krankmeldungen hat ein Rekordniveau erreicht. Wie kann das sein? Sind tatsächlich mehr Krankheitserreger als früher unterwegs? Oder lassen sich die Ursachen möglicherweise in den veränderten Arbeitsbedingungen finden? Fakt ist: Gesundheit und Krankenquote sind Top-Themen der nächsten Jahre. Sowohl psychisch – zum Beispiel durch die rasante Digitalisierung und ständige Veränderungen – als auch physisch – zum Beispiel durch das ständige Sitzen – sind wir im Job zunehmend belastet.

Neu: Ausbildung zum zertifizierten Orbit-Organisationsentwickler

Um wirklich fit für die Zukunft zu sein, kommt man um eine Transformation seines organisationalen Systems nicht herum. Dafür haben die Berater Anne M. Schüller und Alex T. Steffen das Orbit-Modell entwickelt. Es propagiert eine zirkuläre Organisationsstruktur und -kultur. Die 9 Aktionsfelder werden in “Die Orbit-Organisation” ausführlich beschrieben. Zur Vertiefung bietet sich eine Ausbildung zum zertifizierten Orbit-Organisationsentwickler an.

Nur Mut! Es geht um die Freiheit von Angst

Der deutschsprachige Raum ist, wir wissen es, Hoheitsgebiet des Perfektionismus. Lieber nichts machen, als etwas nicht ganz Fertiges auf den Markt bringen. Denn der Kunde verzeiht nicht. Was nicht 1000 Mal getestet wurde und absolut fehlerfrei funktioniert, wird nicht veröffentlicht. Auch nicht intern. Man stelle sich vor, irgendjemand fände einen Fehler.

Die 5 Stufen der Abwehr: Was tun, wenn der andere partout nicht will?

Wir Menschen sind schon merkwürdig: Wie oft reagieren wir unwirsch, wenn uns jemand auf etwas anspricht. Dabei muss es nicht unbedingt ein Fehler sein, den wir nicht zugeben wollen. Oft genügt schon ein falsches Wort zum ungünstigen Zeitpunkt und wir machen die Schotten dicht. Umgekehrt dringen auch wir manchmal nicht zu jemandem durch, so sehr wir auch eine gemeinsame Lösung im Blick haben. Was also tun, wenn der andere partout nicht will?

Gutes Hören hält geistig fit

Die Ohren hören. Das Gehirn versteht. Wenn es um das Hören geht, denkt jeder sofort an die Ohren. Das schrille Weckerklingeln, das freudige Hecheln eines Hundes oder die ins Ohr geflüsterten Worte einer geliebten Person begleiten unseren Alltag. Diese Klänge kommen zwar in den Ohren an, das tatsächliche Verstehen aber passiert im Gehirn.

FuckUp: Warum wir scheitern und wie wir daraus lernen

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Das tayloristische System, das die letzten 150 Jahre prägte, löst sich auf. Maschinen, Roboter und Computerprogramme übernehmen zunehmend Routineaufgaben. In vielen Arbeits- und Lebensbereichen führen Innovationen zu Veränderungen und neuen Möglichkeiten, die aber oft mit unübersehbaren Risiken einhergehen. Digitale Geschäftsmodelle disruptieren etablierte Branchen, immer bessere Rechenleistungen erlauben es, unvorstellbare Datenmengen zu verarbeiten, hochsensible Sensoren können nahezu alles erfassen und liefern damit die Grundlage für künstliche Intelligenz, die wiederum zu neuen Geschäftsmodellen führen wird. In Zeiten des Umbruchs wie diesen ist die Gefahr zu scheitern besonders groß. Wie gehen wir damit um – und welche Chancen liegen darin?

Licht und Schatten: Fehlerkultur in Österreichs Unternehmen

Wer Personalentscheider nach der Fehlerkultur in ihren Unternehmen fragt, wird wenig Kritisches hören. Doch was sagen Mitarbeiter über den Umgang mit Patzern und Schnitzern in Österreichs Betrieben? Eine repräsentative Studie von Marketagent.com zeigt Licht und Schatten.

Vom Umgang mit Fehlern und Entwicklungspotentialen bei Mitarbeitern

„Nicht geschimpft ist gelobt genug“, besagt ein althergebrachtes bayerisches Sprichwort. Uns ist allen klar, dass eine solche Art der Mitarbeiterführung nicht das Optimum sein kann. Doch wie sieht eine bessere Feedbackkultur in einem modernen Unternehmen aus? Und welche Rolle spielen die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung der Arbeitswelt im Hinblick auf Mitarbeitergespräche und Entwicklungspotential?

Sieben Faustregeln zum Umgang mit Kündigungsanfechtungen

Arbeitnehmer können Kündigungen als sozialwidrig bei Gericht anfechten. Wenn sie dabei Erfolg haben und das Verfahren gewinnen, wird ihre Kündigung rückwirkend unwirksam. Die Arbeitgeber müssen dann das gesamte Entgelt für den Zeitraum nachzahlen, der seit der unwirksamen Kündigung verstrichen ist. Dieser umfasst meist mehrere Monate, manchmal aber auch Jahre – vor allem dann, wenn Arbeitnehmer Berufung erheben und womöglich auch noch ein zweiter Rechtsgang erforderlich wird. Ein scharfes Schwert also, dass der Gesetzgeber dem Arbeitnehmer hier in die Hand gegeben hat. Die folgenden sieben Faustregeln können dabei helfen, einzuschätzen, ob eine Kündigungsanfechtung Aussicht auf Erfolg hat.

Änderungen bei EU-Entsenderichtlinie: Was kommt auf Sie zu?

Mit der EU-Entsenderichtlinie hat sich die Europäische Kommission das Ziel gesetzt, eine faire Mobilität für Arbeitnehmer innerhalb der Europäischen Union sicherzustellen. Um dies zu gewährleisten, führte die EU arbeitsrechtliche Registrierungspflichten ein. Leider kamen die EU-Länder dieser Verpflichtung auf sehr unterschiedliche Arten und Weisen nach, was einen enormen Verwaltungsaufwand für Unternehmen mit sich brachte. Nun müssen sich Unternehmen auf weitere Änderungen aufgrund der Reform der EU-Entsenderichtlinie einstellen, die bis Juli 2020 in nationales Recht umzusetzen ist.

Flexibles Arbeiten nimmt zu, Work-Life-Blending auch

Fixe Kernzeiten verlieren in österreichischen Unternehmen an Bedeutung, flexible Angebote wie Home Office werden gängiger. Das ergibt eine neue Studie von Deloitte Österreich, Universität Wien und Universität Graz. Die physische Anwesenheit wird allerdings in den meisten heimischen Unternehmen nach wie vor großgeschrieben. Freiraum und Autonomie durch flexibles Arbeiten gehen auch oft durch hohe Erwartungen an Erreichbarkeit sowie fehlende Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verloren. Klare Spielregeln können bei der erfolgreichen Etablierung von flexiblem Arbeiten helfen.

Österreich hat im Recruiting D-A-CH-weit die Nase vorn

Grund zu feiern für österreichische Arbeitgeber: Das Unternehmen BEST RECRUITERS hat erneut die Recruiting-Maßnahmen von 1.311 Arbeitgebern im deutschsprachigen Raum getestet, die Österreicher dominieren das Ranking mit einem hervorragenden Ergebnis: Gleich sieben Arbeitgeber aus Österreich haben es dieses Mal in die Top 10 geschafft, die Top 3 ist komplett in rot-weiß-roter Hand: Die Herold Business Data GmbH holt sich den Gesamtsieg, der zweite Platz geht wie im Vorjahr an die BDO Austria GmbH, auf Platz drei liegt die Eurest Restaurationsbetriebs-GmbH.

Wenn Mitarbeiter auch im Ausland Homeoffice machen wollen

Der Wunsch nach Homeoffice macht auch vor Grenzen keinen Halt. Und tatsächlich wollen viele Unternehmen es ihren Arbeitnehmern ermöglichen, auch außerhalb von Deutschland zu Hause zu arbeiten. Das führt allerdings zu ungeahnten Schwierigkeiten, wie das folgende Beispiel zeigt.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze II – September 2019

In den folgenden Urteilen geht es unter anderem um die Fragen, ob der Beleg eines Einwurfeinschreibens als Nachweis des Kündigungszugangs ausreicht und ob eine üble Nachrede via WhatsApp eine fristlose Kündigung rechtfertigt.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze I – September 2019

Beinhaltet ein Probearbeitstag bereits einen Unfallversicherungsschutz für den Bewerber? Ist es rechtens, auch sehr lange andauernde Arbeitsverhältnisse fristlos zu kündigen? Hier erfahren Sie die Rechtslage zu diesem und anderen spannenden Themen.

„Männlich/weiblich/divers“: Das dritte Geschlecht im Arbeitsrecht

Das BVerfG hat bereits in seinem Beschluss vom 10.10.2017 (1 BvR 2019/16) festgestellt, dass in der deutschen Rechtsordnung neben dem männlichen und dem weiblichen noch ein weiteres Geschlecht existiert. Der Gesetzgeber war aufgerufen, das Personenstandsrecht entsprechend zu ändern, damit diese Feststellung in die Rechtsordnung integriert wird. Dies ist durch die Möglichkeit geschehen, dass intersexuelle Menschen im Personenstandsregister den Eintrag „divers“ vornehmen lassen können. Das wirft einige Problemfelder im Bereich des Arbeitsrechts auf.

Von Bewegung, Haltung und Schwingung: „Lebensschule des Sitzens“

Kinder lieben Bewegung. Was sie Erwachsenen voraushaben: Sie tun es – spielerisch. Und profitieren: Spielerische Bewegungen und die damit verbundenen anregenden Sinnesreize, Gefühle und geistigen Herausforderungen prägen entscheidend den weiteren Werdegang bis zur vollen körperlichen und geistigen Reife. Je mehr Sinnesreize angeboten werden, desto mehr neue und stabile Verknüpfungen werden dabei im Gehirn angelegt. Bewegung ist also nicht nur ein Grundbestandteil des menschlichen Daseins, sondern fordert und fördert uns – weit über die Kindertage hinaus.

Nachvertragliches Wettbewerbsverbot und Vorvertrag

§ 110 GewO; § 74a HGB
Ein Vorvertrag zu einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot ist zulässig, wenn der Abschluss des Wettbewerbsverbots nur bis zu einer Kündigungserklärung oder bis zum Abschluss eines Aufhebungsvertrags verlangt werden kann. (Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 19.12.2018 – 10 AZR 130/18

Sachgrundlose Befristung: BAG ändert Rechtsprechung

§ 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG
Die sachgrundlose Befristung eines Arbeitsvertrags ist bei der erneuten Einstellung eines Arbeitnehmers bei demselben Arbeitgeber nur zulässig, wenn die Anwendung des Verbots der sachgrundlosen Befristung bei einer Vorbeschäftigung für die Arbeitsvertragsparteien unzumutbar wäre. (Leitsatz der Bearbeiter)
BAG, Urteil vom 23.1.2019 – 7 AZR 733/16

Datenschutzrecht: DSGVO mit BDSG

Von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Spiros Simitis, Prof. Dr. Gerrit Hornung, LL.M., und Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, LL.M. (Hrsg.), Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019, 1.474 Seiten, Preis: 198 Euro

Höchstarbeitszeiten: Verstößt Österreich gegen EuGH-Urteil?

Die Gesetzgebung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Arbeitszeit erregt derzeit wieder die Gemüter. Dabei geht es diesmal nicht um das Urteil vom 14. Mai zu den Arbeitszeitaufzeichnungen. Schon im Monat zuvor hatte das Gericht ein Urteil zur Höchstarbeitszeit gefällt. Geklagt hatte eine französische Gewerkschaft. Entspricht die Gesetzgebung hierzulande den Vorgaben der aktuellen EuGH-Rechtsprechung? “Nein”, sagt die Arbeiterkammer Wien. Sie spricht sich für eine Gesetzesänderung in Österreich aus. Aber ist das notwendig?

Wie agiles Führungscoaching gelingt – Umsetzen statt Scheitern mit der 8A-Umsetzungsmethode

Um als Unternehmen in der VUCA-Welt überlebensfähig zu sein und zu bleiben, ist eine schnelle Umsetzung notwendig. Es gilt, grundsätzlich Chancen und Potenziale zu erkennen, agil zu denken und zu handeln, sich persönlich kontinuierlich weiterzuentwickeln und möglichst flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Voraussetzung dafür sind Menschen, die in der Lage sind, je nach Bedarf zu führen und folgen, mal Coach und mal Coachee, immer aber für den jeweiligen Prozess, das Projekt oder eine Aufgabe verantwortlich – und damit beteiligt – zu sein.

Perspektivenwechsel als Erfolgsmethode

Der Kollege, der nie etwas richtigmacht, ein Projekt, das einfach nicht fertig wird und die Unzufriedenheit mit dem aktuellen Job. Ein Perspektivenwechsel kann hier helfen.

Chancen und Möglichkeiten: So wird Ihr Unternehmen familienfreundlicher

Qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten wird für deutsche Unternehmen immer schwieriger. Ein Thema, das in Sachen Arbeitgeberattraktivität immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist „Familienfreundlichkeit“. Doch was muss geschehen, damit der Begriff nicht nur ein „Buzzword“ bleibt? Martin Kinkel, freier Dozent und Autor, gibt einen Überblick über die Chancen und Möglichkeiten, die sich Arbeitgebern bieten.

„Unsere Betriebe sind zentral für die Umsetzung von familienpolitischen Maßnahmen“

Der Anteil der deutschen Betriebe, die Maßnahmen zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf anbieten, ist seit 2002 deutlich gestiegen. Welche Maßnahmen von Betrieben am häufigsten angeboten werden, von welchen Faktoren diese Angebote abhängen und wo Nachholbedarf besteht, erklärt Dr. Corinna Frodermann, Mitarbeiterin im Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit im IAB und Mitautorin des IAB-Kurzberichts „Betriebliche Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Multitasking: Arbeiten in digitaler Permanenz

Automatisierung und Digitalisierung haben unsere Arbeitswelt binnen weniger Jahre grundlegend verändert. Die Kurzlebigkeit von Produkten und Dienstleistungen, die in permanenter „Echtzeit“-Kommunikation und sportlich-kreativer Agilität neu erdacht, produziert und verkauft werden, haben nicht nur die Arbeitsprozesse, sondern auch uns selbst beschleunigt. Dabei ist nicht die Digitalisierung an sich als Problem, sondern unsere Anwendung digitaler Kommunikationstechniken. Wir arbeiten dadurch nicht mehr hirngerecht, sondern in digitaler Permanenz. Dabei wird es immer schwerer, Arbeit und Entspannung in die richtige Balance zu bringen.

8 Fragen und Antworten zum Papamonat

Der Nationalrat hat den gesetzlichen Anspruch auf den Papamonat beschlossen. Wie sehen die gesetzlichen Regelungen genau aus? Wir haben acht Fragen und Antworten zusammengestellt.

Trennungsleitbild: Zeige mir, wie du kündigst, und ich sage dir, wer du bist

Es scheint, als hätten die Personalisten in den Unternehmen das Schlimmste überstanden. Die jahrelange Finanzkrise ist Geschichte und der Wirtschaftsmotor brummt wie schon lange nicht. Damit scheinen auch die Zeiten von unangenehmen Personaleinsparungen vorbei zu sein. Also alles paletti im HR-Bereich? Leider nein. Denn es gibt etliche Branchen, die trotz konjunktureller Hochdrucklage von Strukturbereinigungen oder Produktionsverlagerungen betroffen sind. Und am Horizont naht bereits die nächste personalpolitische Herkulesaufgabe: Wie wirkt sich die Arbeitswelt 4.0 auf die Belegschaften in den Unternehmen aus?

Gender Care Gap: Unternehmen profitieren, wenn sie Vätern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern

Beruf und Familie zu vereinbaren, ist in Österreich noch überwiegend Frauensache. Doch das ändert sich. Gerade junge Menschen stellen traditionelle Rollenbilder zunehmend in Frage. Auch Gesetzesänderungen wie der kürzlich eingeführte Rechtsanspruch auf den Papamonat tragen zum Umdenken bei. Unternehmen sollten diese Entwicklung nicht verschlafen. Denn auch für sie zahlt es sich aus, Männer – ebenso wie Frauen – bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu unterstützen.

Selber machen oder auslagern? Unternehmen sind beim HR-Outsourcing gespalten

Lohnverrechnung, Weiterbildung und die Direktansprache von Kandidaten sind Top-Anwärter für das HR-Outsourcing, wie eine Umfrage der Fachzeitschrift personal manager und der Portale HRM.de, HRM.at und HRM.ch zeigt. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (55 %) arbeitet mit externen HR-Dienstleistern zusammen. Doch immerhin 45 Prozent erledigen die Personalarbeit von A bis Z selbst. Einige Arbeitgeber haben sogar ausgelagerte Prozesse wieder zurück ins Unternehmen geholt.

Work-Familiy-Balance: Warum sie Arbeitgeber angeht

Das Thema Work-Life-Balance und insbesondere die Familienfreundlichkeit sind für Arbeitgeber zu einem echten Wettbewerbsfaktor im Kampf um Talente geworden. Experten sind sich einig: Österreichische Unternehmen sollten die Themen endlich anpacken. Studien belegen die Dringlichkeit.

Chef, ich brauche hitzefrei!

Alle Jahre wieder – kaum erreichen die Temperaturen die 30-Grad-Marke, wird der Arbeitsplatz zu einem unfreiwilligen Saunabesuch. Fächer, Ventilatoren sowie Eis werden zu treuen Begleitern und die nächtlichen Träume drehen sich um Klimageräte aller Art – sofern man überhaupt schlafen kann. Wenn die Arbeitsmotivation sinkt, weil der Kopf förmlich raucht, stellen sich Arbeitnehmer schnell die Frage: Wann bekomme ich endlich hitzefrei?

Risikominderung: Vorbereitung auf Entsendungen

Eine sorgfältige Auswahl und Schulung einer Führungskraft vor der Entsendung kann dazu beitragen, die Risiken eines Abbruchs oder eines Misserfolgs der Entsendung zu mindern. Unternehmen haben auf diese Erkenntnis mit der Durchführung von ‚Interkulturellen Trainings’ vor der Entsendung reagiert. Entsendungstrainings können für die Entsandten der Beginn einer Auseinandersetzung mit dem Gastland sein, sollten aber durch Begleitung vor Ort ergänzt werden.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Ein Überblick zu den geplanten Neuregelungen

Im Koalitionsvertrag vom 4.3.2018 hatte sich die Große Koalition unter der Überschrift „Wir regeln die Zuwanderung von Fachkräften“ Folgendes vorgenommen: „Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das den steigenden Bedarf an Fachkräften durch Erwerbsmigration neu und transparent regelt. Orientierung sowohl an volkswirtschaftlichen Erfordernissen als auch an Qualifikation, Alter, Sprache, Nachweis eines konkreten Arbeitsplatzes und Sicherung des Lebensunterhalts.“ Nun soll es konkret werden.

#JuraZitate

Von Professor Dr. jur. Arnd Diringer, Richard Boorberg Verlag, 2019, 218 Seiten, Preis: 19,80 Euro

Rundung von bruchteiligen Urlaubstagen

§ 17 BEEG; § 5 BUrlG
1. Ein Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers, der weniger als einen halben Urlaubstag beträgt, ist grundsätzlich weder auf volle Urlaubstage auf- noch auf volle Urlaubstage abzurunden.
2. Ohne eine gesonderte Rundungsvorschrift verbleibt es bei dem Anspruch auf den bruchteiligen Urlaubstag.
(Leitsätze der Bearbeiterin)
BAG, Urteil vom 23.1.2018 – 9 AZR 200/17

Dauernachtarbeit muss mit 30 % Zuschuss vergütet werden

§ 24 Abs. 2 MiLoG; § 6 Abs. 5 ArbZG
1. Die Übergangsregelung des § 24 Abs. 2 MiLoG (galt bis zum 31.12.2017) zur Herabsetzung des Mindestlohns für Zeitungszusteller ist verfassungsgemäß. Sie verstößt insbesondere nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG.
2. Erfolgt die Zeitungszustellung Dauerhaft in Nachtarbeit i. S. d. ArbZG, haben Zeitungszusteller Anspruch auf einen Nachtarbeitszuschlag i. H. v. 30 % des ihnen je Arbeitsstunde zustehenden Mindestlohns, sofern nicht eine höhere Vergütung vereinbart ist.
(Leitsätze des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 25.4.2018 – 5 AZR 25/17

Arbeitsministerium gibt Eckpunkte für neues Arbeitnehmer-Entsendegesetz heraus

Die novellierte EU-Entsenderichtlinie muss bis 30. Juli 2020 von den Mitgliedstaaten in ihren nationalen Gesetzen umsetzen müssen. Es besteht also ein gewisser Zeitdruck. Deshalb hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Eckpunkte definiert, wie das Arbeitnehmer-Entsendegesetz in Deutschland überarbeitet werden soll. Im Sommer soll auf Basis dieser Eckpunkte ein Gesetzentwurf vorgelegt werden.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze I – Juni 2019

Muss eine Arbeitszeitreduzierung während der Elternzeit für die Berechnung eines Abfindungsanspruchs berücksichtigt werden? Haben Schwerbehinderte in jedem Fall einen Anspruch auf Wiedereingliederung im Sinne des SGB IX? Hier erfahren Sie die Rechtslage.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze II – Juni 2019

In den folgenden Urteilen geht es unter anderem um die Fragen, inwiefern die Hinweispflicht für Arbeitgeber auch für Resturlaubsansprüche gilt und ob Verfehlungen in der Freizeit eine Kündigung rechtfertigen können.

EuGH-Urteil: Arbeitgeber müssen eine systematische Arbeitszeiterfassung einrichten

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 14. Mai entschieden, dass Arbeitgeber in der Europäischen Union die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer systematisch und vollständig erfassen müssen. Mit dem Ziel die Arbeitnehmer zu schützen – nur so ließe sich überprüfen, ob zulässige Arbeitszeiten überschritten würden. Es reicht somit nicht mehr aus nur die Überstunden, die über die werktägliche Arbeitszeit hinausgehen, aufzuzeichnen, wie das beispielsweise in Deutschland oder Spanien bis dato vorgeschrieben war. Was bedeutet das nun für Unternehmen und welche Zeiterfassung ist konkret erlaubt bzw. eignet sich hierfür?

Teamwork und das neue WIR

Fokus, Prozess, Klima und Flow – die vier Faktoren einer erfolgreichen Zusammenarbeit in agilen Zeiten

Risikominderung durch Begleitung der Auslandsmanager

Auslandsmanagern, also an Auslandsstandorte entsandten Führungskräften, kommt bei der Internationalisierung von Unternehmen ein Schlüsselrolle zu. Gleichzeitig besteht ein beträchtliches Risiko für den Erfolg einer Entsendung, denn Auslandsmanager stehen in dreifacher Hinsicht besonderen Herausforderungen gegenüber. Mit einer adäquaten Begleitung über den Zyklus der Auslandsentsendung hinweg, mit der das Unternehmen sicherstellt, dass die Entsandten der jeweiligen Situation und den Anforderungen angemessen unterstützt wird, können erhebliche etwaige Kosten vermieden werden.

Scheitern ist keine Alternative! Trotz S.A.U.-Fallen umsetzungsstark führen

Wir alle kennen es, wenn im Unternehmen durch ein neues hippes Thema plötzlich alles in Frage gestellt wird. Verstehen Sie uns bitte nicht falsch! Wir hängen weder an „alten Zöpfen“, noch schätzen wir die bekannten Formu¬lierungen „Das haben wir schon immer bzw. noch nie so gemacht!“ Doch mit genau jener Einstellung „Und morgen wird eine andere/neue Sau durchs Dorf getrieben“ gehen viele Mitarbeiter mit Änderungen um.

Gesunde und zufriedene Mitarbeiter – eine Frage der Ergonomie

 „Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital einer Firma!“

Eine Floskel? Für schwarze Schafe mit Sicherheit nicht mehr als das. Aus Sicht des betrieblichen Gesundheitsmanagements jedoch das A & O. Ein Sinneswandel, der sich nicht zuletzt durch Fachkräftemangel und sich umkehrende Verhältnisse zwischen Arbeitskräften und zu besetzenden Stellen ergibt. Wie auch immer die Motivation: Das Wohlbefinden der Mitarbeiter verankert sich zunehmend im modernen, zeitgemäßen unternehmerischen Denken. Das übergeordnete Ziel: gesündere und zufriedenere Mitarbeiter.

Studie zeigt Vertrauenskrise unter Millenials

Das Beratungsunternehmen Deloitte erhebt jährlich die Stimmung unter Millennials weltweit. Heuer nahmen 16.425 Personen aus 42 Ländern an der Studie teil. Der Millenial Survey beschränkt sich auf Hochschulabsolventen und Berufsanfänger mit akademischem Abschluss, also auf die top-qualifizierten unter den Millenials. Auch in Österreich wurden erstmals 300 Nachwuchskräfte befragt. Das Ergebnis: Weltweit macht sich Desillusionierung breit – sowohl auf persönlicher als auch auf wirtschaftlicher und politischer Ebene. Im internationalen Vergleich zeigen sich die jungen Österreicher besonders pessimistisch. Über die Gründe haben wir mit Elisa Aichinger, Senior Managerin bei Deloitte Österreich, gesprochen.

Teamwork und das neue WIR: Fokus, Prozess, Klima und Flow – die vier Faktoren einer erfolgreichen Zusammenarbeit in agilen Zeiten

Teamarbeit wird anspruchsvoller. Immer öfter werden Teams aufgaben- und projektbezogen zusammengestellt. Dabei geht es häufig um wichtige und zeitkritische Aufgaben, wie Produkt- oder Softwareentwicklungen und Systemumstellungen. Weil die Aufgaben komplexer werden, werden mehr hochspezialisierte Experten benötigt. Das wiederum führt zu höherer Diversität und größeren Teams, deren Mitglieder zum Teil noch nie zusammengearbeitet haben. Um die vielen Spezialisten überhaupt unter einen Hut zu bringen, setzen Unternehmen immer mehr auf virtuelles Teamwork. Der Ergebnisdruck ist hoch. Deshalb muss die Vorgehensweise agil entwickelt werden. Was braucht es also, dass diese neue Art der Teamarbeit funktioniert?

Meist ein Fehler! Keine Fehlerkultur in Unternehmen

Unternehmen wollen sehr oft innovativ sein. Innovativ wird man allerdings nur, wenn man neuartige Dinge ausprobiert. Aber alles was neu ist, ist natürlich auch fehleranfällig. Daher ist der Umgang mit Fehlern entscheidend für eine erfolgreiche und innovative Zukunft. Dumm nur, dass es in den meisten Unternehmen keine Fehlerkultur gibt.

Wettlauf um die Zukunft: das bessere Organisationsmodell wird gewinnen

Die Zukunft rückt mit Hochgeschwindigkeit an. Permanente Vorläufigkeit wird zur Normalität. Überleben werden in diesem Kontext nur Unternehmen, die sich adaptiv auf unsichere Zeiten einstellen können. Hier etwas New Work und dort etwas mehr Agilität, um sich einen modernen Anstrich zu geben? Das reicht nicht. An einer organisationalen Neuausrichtung kommt wohl niemand vorbei.

Agiles Arbeiten – ein Hype mit Schattenseiten

Agilität und New Work: Oberflächlich betrachtet, klingt es faszinierend: Eigenverantwortliche Teamarbeit ohne Hierarchien und mit viel Spaß. Blickt man hinter die Kulissen, sieht es anders aus. Agiles Arbeiten fordert viel und letztlich handelt es sich dabei um eine neue Form der Bestenauslese mit turbokapitalistischem Gedankengut. Dieser Beitrag beschreibt den Hype und die größten Fehlannahmen.

Der Weg zu einer „Purpose Driven Organization“

Sie suchen eine Handlungsanleitung dafür, wie Sie Ihr Unternehmen zeitgemäß organisieren? Sie haben schon viel gehört und gelesen – und Ihnen schwirrt der Kopf von Holacracy, Scrum, Purpose, Zellen, verteilter Verantwortung und Lean? Sie haben Sorge, ob es sich nur um Moden handelt, deren Einführung jetzt viele Ressourcen kostet und die dem Unternehmen langfristig nicht weiterhelfen? Dennoch interessiert Sie, wie eine Umsetzung agiler Arbeitsweisen in Ihrer Firma gelingen könnte? Keep reading…

Agile Organisation: Mehr als ein Trend

Purpose, Agilität und Selbstorganisation – mittlerweile sind diese Begriffe so weit verbreitet, dass bereits die Gegner auf dem Plan sind. Tatsächlich passen Formen der Selbststeuerung oder agilen Organisation nicht für jedes Unternehmen – und auch die Ausrichtung auf einen Purpose muss nicht in jeder Organisation im Vordergrund stehen. Dennoch sind diese Konzepte mehr als Eintagsfliegen. Der folgende Beitrag beleuchtet, wo sie Sinn machen, was wir mit Purpose meinen und welchen Effekt er auf Mitarbeiter- und Unternehmenserfolg hat.

Agile Führung: Chancen und Risiken

Seit kurzer Zeit halten agile Führungsmethoden Einzug in die Chefetagen und stellen die bisherigen Hierarchien auf den Kopf. Agilität scheint für viele die Antwort auf die zunehmende Geschwindigkeit des digitalen Wandels zu sein. Eine aktuelle Studie im DACH-Raum zeigt, dass sich Manager davon positive Auswirkungen auf Innovationen und Mitarbeiterzufriedenheit erhoffen. Doch mit den agilen Strukturen verändern sich auch die Anforderungen an das Management. Eine neue Denkweise ist notwendig.

Gegen das Organigramm: Agiles Arbeiten bei B. Braun

Das Unternehmen B. Braun wurde vor 180 Jahren als Apotheke im deutschen Melsungen in der Nähe von Kassel gegründet. Im Lauf der Jahrzehnte entwickelte es sich zu einem Gesundheitsdienstleister, der 63.000 Mitarbeitern in 64 Ländern beschäftigt und mit seinen rund 5.000 Produkten einen Umsatz von 7 Milliarden Euro erzielt. Eine Erfolgsgeschichte. Dennoch wuchs die Unzufriedenheit von Geschäftsleitung und HR mit der eigenen Struktur. Wie es dazu kam, dass B. Braun sein Organigramm sprengte – und welche Veränderungen das im Unternehmen hervorrief, beschreibt Bernadette Tillmanns-Estorf, Senior Vice President Corporate Communications und Corporate Human Resources bei der B. Braun Gruppe, im Interview.

Agiles Team-Setup in Selbstorganisation

Unternehmen, die das Ziel haben, sich in Richtung agile Organisation zu entwickeln, müssen sich zeitnah mit dem Thema „sinnvolle Teamstrukturen“ auseinandersetzen. Welche Teamstrategie passt am besten zu meinem Unternehmen? Sind die Teams eher funktional (z.B. nach Architektur-Layern) oder cross-funktional (nach Features, Produktbereichen oder User Journeys) ausgerichtet? Wie komme ich zu einer optimalen Skill-Verteilung und Teamgröße? Wie fördere ich Selbstorganisation und stelle sicher, dass alle Mitarbeiter optimal nach ihren Talenten und Interessen eingesetzt sind?

Agilität in der TAM Akademie: “Es war uns wichtig, Innovation mit Tradition zusammenzubringen”

In der TAM Akademie trifft die Erfahrung aus über 40 Jahren in der Trainerausbildung und Personalentwicklung auf das moderne Mindset der New Work Economy. Mit der Neupositionierung der TAM im Jahr 2017 durch die Geschäftsführer Lorenz Illing und Frederic Fuchs hat die Akademie mehr als nur ein neues Design bekommen. Im Herzen von Berlin Kreuzberg bildet die TAM heute Führungskräfte, Business-Trainer/innen und New Work Facilitators aus. Wieso New Work dabei kein „Buzzword“ bleibt und wie gemeinsam an einer agilen und menschlicheren Arbeitswelt gearbeitet wird, erklärt Inhaber und Geschäftsführer Frederic Fuchs im Interview.

Krisenmanagement: Das Mindset für Macher

In Coachings für Führungskräfte und Manager ist diese Frage immer wieder ein Thema: Wie verhindere ich, dass mein Unternehmen in eine Schieflage gerät? Boris Thomas ist Geschäftsführer eines Familienunternehmens und weiß: Das geht gar nicht. Anstatt sich vor einer Krise zu ängstigen, sollten Führungskräfte den unvermeidlichen Ups und Downs mit dem richtigen Mindset entgegentreten.

Europawahl 2019

Was die Politik von guten Verkäufern im Außendienst lernen kann

EuGH-Urteil zur Arbeitszeit: Müssen Arbeitgeber jetzt handeln?

Arbeitgeber müssen in Zukunft die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch erfassen. So urteilten jetzt die Richter des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg. Das Gericht beendete damit einen Rechtsstreit zwischen der Deutschen Bank und einer spanischen Gewerkschaft. Alle EU-Staaten sind in der Pflicht, dies umzusetzen. Nur so lasse sich überprüfen, ob zulässige Arbeitszeiten überschritten würden. Und nur das garantiere die im EU-Recht zugesicherten Arbeitnehmerrechte.

EuGH-Urteil zur Dokumentation der Arbeitszeiten: Kein Handlungsbedarf für Österreich

Europas Arbeitgeber sollen die geleisteten Arbeitsstunden ihrer Mitarbeiter künftig genau dokumentieren, um Überstunden korrekt erfassen zu können. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden. Das Gericht beendete damit einen Rechtsstreit zwischen der Deutschen Bank und einer spanischen Gewerkschaft. Laut EuGH-Urteil müssen alle EU-Mitgliedstaaten Systeme einrichten, mit denen die tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann. „Für Österreich sehe ich hier keinen Handlungsbedarf“, kommentiert Anna Mertinz, Geschäftsführende Gesellschafterin bei KWR Rechtsanwälte, die Entscheidung. „Denn wir haben das bereits implementiert – und sind bei der Dokumentation der Arbeitszeiten viel strenger als andere Länder.“

Was Personalentwickler lesen sollten: Die “Learning & Development”-Bücher des Jahres 2018

Die Liste der Neuerscheinungen zum Thema Weiterbildung und Personalentwicklung ist lang. Was sollten Personalentwickler wirklich lesen? Das HRM Research Institute, die Fachzeitschrift personal manager und managementbuch.de haben erstmals eine Übersicht von Büchern rund um das Thema „Learning & Development“ zusammengestellt. Wir haben 14 Bücher identifiziert, die wir als besonders relevante „Bücher des Jahres 2018“ für den Themenbereich „Learning & Development“ einstufen. Eine Vorauswahl haben die Buchverlage selbst getroffen, die Ihre besten Bücher für die Auswahl eingereicht haben.

Internationalisierung mittelständischer Unternehmen

Schon seit langem sind Auslandsstandorte kein Privileg von Grossunternehmen mehr. Gerade auch im Feld mittelständischer Unternehmen hat Internationalisierung, wie so viele andere Prozesse auch, an Geschwindigkeit zugenommen. Um den damit verbundenen Herausforderungen gerecht zu werden brauchen international agierende Mittelständler ein beträchtliches Maß an Beweglichkeit, sprich Agilität.

Kann Transparenz Selbstzweck sein? Der Nutzen der Verbesserung

Mehr Transparenz ist die meistgenannte Motivation, ein neues Multiprojekt-Managementsystem einzuführen – ebenso wie ein oft genannter „Erfolg“ nach der Implementierung. Aber ist Transparenz Selbstzweck? Oder ist sie nicht eher das Mittel zum eigentlichen Zweck?

Niederlande führen Meldepflichten ein

Zum 1. April 2019 wird es eine allgemeine Meldepflicht für die Entsendung von Arbeitskräften in die Niederlande geben. Eine Besonderheit ist, dass auch eine Meldepflicht für Selbstständige eingeführt werden soll. Diese beschränkt sich allerdings auf Selbstständige, die in einem bestimmten Betriebszweig tätig sind. Die betroffenen Betriebszweige sind von der niederländischen Verwaltung noch festzulegen.

Wofür Unternehmen eine A1-Bescheinigung benötigen

Immer wieder hört man, dass Unternehmen weniger Aufwand bei der gesundheitlichen Absicherung von Mitarbeitern haben, wenn diese innerhalb der EU für den Arbeitgeber tätig werden. Das entsendende Unternehmen hat es dann angeblich einfacher, da nur eine so genannte Europabescheinigung wie die A1- beziehungsweise S1-Bescheinigung beantragt werden muss. Den Unterschied zwischen A1- und S1-Bescheinigung lesen Sie in diesem Beitrag.

Beginn der Ausschlussfrist in Fällen der Arbeitnehmerhaftung

§§ 254 Abs. 2, 241 Abs. 2 BGB
Eine arbeitsvertragliche Ausschlussfrist beginnt in Bezug auf einen Schadensersatzanspruch jedenfalls dann zu laufen, wenn der Anspruch fällig ist und keine rechtlich oder wirtschaftlich realistische Möglichkeit besteht, den Schaden von einem Dritten ersetzt zu bekommen.
(Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 7.6.2018 – 8 AZR 96/17

Vergütungspflicht bei Fahrt zur auswärtigen Arbeitsstätte

§§ 611, 612 BGB
Fahrten eines Arbeitnehmers zu einer auswärtigen Arbeitsstätte sind eine Dienstleistung im Sinne der §§ 611, 612 BGB. Durch Arbeits- oder Tarifvertrag kann eine gesonderte Vergütungsregelung getroffen werden.
(Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 25.4.2018 – 5 AZR 424/17

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze I – Mai 2019

Unter welchen Gegebenheiten kann Yoga als Bildungsurlaub zählen? Welche Anforderungen sind an die Vollstreckbarkeit von Zeugnisverpflichtungen zu stellen? Hier erfahren Sie die Rechtslage zu diesem und anderen spannenden Themen.

Arbeitsrecht: Aktuelles in Kürze II – Mai 2019

In den folgenden Urteilen geht es unter anderem um die Fragen, wie sich eine Jahressonderzahlung bei Pfändungen auswirkt und ob die Fertigung eines Arbeitszeugnisses auch auf gelochtem Papier zulässig ist.

Der dritte Mann, der (k)eine Frau war: Sprache zwischen natürlichem und grammatischem Geschlecht

Vor ein paar Tagen entdeckte ich eine Stellenanzeige. Ein Hotel suchte einen „Verwaltungsassistent (m/w/d)“. Im Büro stellten wir uns die Frage: Was ist „d“? Ein Schreibfehler oder sucht man in der Schweizer Hotellerie explizit Menschen, die auch Deutsch können? Wir haben uns erkundigt. Es ist tatsächlich „das dritte Geschlecht“ oder eben keines. Wer sich weder als männlich noch als weiblich fühlt, ist „divers“.

Lingua Franca und alles klar?

Unternehmen, die international tätig sind, müssen unternehmensintern Antworten auf die Frage finden, in welcher Sprache wer mit wem kommuniziert. Eine “Lingua Franca” als betriebsweite Verkehrssprache erscheint als effiziente Lösung, birgt jedoch auch Risiken, die es sich lohnt genauer anzusehen.

Blended Learning entwickeln

Achtung Schlagwortgefahr! Blended Learning – oft gehört. Und trotzdem versteht jeder etwas anderes darunter! In unserer neuen 10-teiligen Blogserie erfahren Sie unter anderem, was Blended Learning bedeutet, wie mit der Puzzlestrategie bessere Lernfortschritte erzielt werden und wie Sie anhand einer Cola-Dose prüfen können, ob die geplanten Weiterbildungen halten, was sie versprechen.

Manager, und nun?

Markus Hofer unterstützt Menschen in Ihrer Karriere mit einem ganzheitlichen Management-Modell. In seinem neu erschienen Buch “Manager, und nun?” stellt er die wesentlichen Inhalte dazu vor.

Nicht bloss „Lernen”! Wenn Corporate Learning lernende Organisationen bewegt

Auf Seiten der E-Learning-Anbieter hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass der Erfolg einer E-Learning-Kampagne kaum im Bereich der technischen Funktionalität liegt. Die ist zwar wichtig, aber nur dann, wenn sie auch bei der Zielgruppe Wirkung entfaltet. Die oberste Prämisse digitaler Lernangebote ist, dass sie den Lerner stets in den Mittelpunkt stellen und für ihn wirksame Lernerlebnisse schaffen. Innovatives E-Learning ist personalisiert, interaktiv, sozial und lädt den Lerner zur aktiven Teilhabe an der lernenden Organisation ein.

Die digitale HR-Organisation – Der Mitarbeiterzyklus als Erfolgserlebnis

Von der Auswahl bis zum Austritt besteht der Mitarbeiterzyklus aus vielen Stationen und Meilensteinen. Wenn sich bereits der Bewerbungsprozess hinzieht, das Onboarding holprig läuft und es an Feedback- sowie Weiterbildungsmöglichkeiten mangelt, schwindet die Motivation und mit ihr die Mitarbeiterbindung. Die Folgen sind klar: Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, die Fluktuation steigt und Unternehmen müssen neue Talente finden.

Virtuelles Coaching: Deutschsprachiges Coaching im Ausland

Sie wollen auch im Ausland systematisch die Kompetenzen Ihrer dortigen Führungskräfte weiterentwickeln. Sie wollen dafür sorgen, dass Ihre Expats die besonderen Herausforderungen an ihrem Einsatzort zielführend bearbeiten können.

Im Jahre 2019 erfordert das weder einen hohen Organisationsaufwand, noch hohe Kosten. Vorbei sind die Zeiten in denen entsandte Mitarbeiter, sobald sie das Gastland erreicht hatten “out of sight“ und deswegen auch schnell „out of mind“ waren.

HRM 4.0 – How to become a People Coach

In the future HR has to act as a so-called People Coach – a new approach which is now often launched in blogs and discussions. But what does this mean exactly? The elements presented below should not only provide food for thought but should also show methods that can be implemented quickly and directly by HR to bring the new approach to life.

10 Frage und Antworten zur neuen Karfreitagsregelung

Wer die mehrstündige Parlamentsdebatte am 27. Februar 2019 über die neue Karfreitagsregelung und den „persönlichen Feiertag“ mitverfolgte, durfte live erleben, wie sich ein vermeintlich einfaches Thema zu einem fast schon gordischen Knoten verdichten kann. Die Volksvertreter trugen ihre völlig konträren Sichtweisen außergewöhnlich aggressiv vor. Dabei blieb die Sachlichkeit leider weitgehend auf der Strecke. Letztlich hat der Nationalrat mit Stimmenmehrheit (ÖVP und FPÖ) die heiß diskutierte Gesetzesänderung zur Abschaffung des Karfreitags als Feiertag (unabhängig von der Religionszugehörigkeit) beschlossen. Dafür wird es einen Anspruch aller Arbeitnehmer auf einen frei wählbaren „persönlichen Feiertag“ pro Urlaubsjahr geben, der allerdings kein zusätzlich freier Tag ist, sondern aus dem Urlaubsguthaben zu entnehmen ist.

Theorie U in der Praxis: Impulse für die Personalentwicklung

Wie muss sich die Personalentwicklung verändern in einer Zeit, in der immer mehr Unternehmen nach Antworten auf die VUCA-Welt suchen? Brauchen wir (noch mehr) neue Methoden oder müssen wir unsere Einstellungen und Haltungen überdenken? Die Theorie U liefert mit den vier Ebenen des Zuhörens wertvolle Anregungen für eine erfolgreiche Personalentwicklung, die sich auf die Herausforderungen der Zukunft einstellt: Learning from the emerging future!

Otis: Innovationskultur im Unternehmen fördern

Otis Österreich hat in den vergangenen Jahren intensiv an der eigenen Innovationskultur gearbeitet – und dabei einen grundlegenden Wert des Unternehmens neu belebt. Innovation hat bei Otis seit jeher einen hohen Stellenwert. Denn die gesamte Firmengeschichte begann mit einer Erfindung.

Gamification: Von Videospielen lernen

In dem Film „Ready Player One“ sind die Städte dieser Welt zu Slums verkommen und die Menschen spielen das Spiel OASIS, um in eine virtuelle Welt zu entfliehen, in der sie nahezu alles umsetzen können, was im realen Leben nicht funktioniert. Dieses Szenario ist Science-Fiction, hat aber viele Bezüge zu unserer Welt. So faszinieren Videospiele Millionen von Menschen – und bezogen auf die Umsätze lassen sie Hollywoods Blockbuster längst hinter sich. Was macht den Siegeszug von Videospielen aus und wie können wir deren Prinzipien in der betrieblichen Weiterbildung nutzen?

Avatare und vernetzte Gehirne: Die schöne neue Welt der künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und Neurotechnologien könnten die Art und Weise, wie wir lernen, radikal verändern – und damit die Spezies Mensch in eine neue Dimension katapultieren. Wir haben mit Erwin Bratengeyer von der Donau-Uni Krems gesprochen, der auf der L&Dpro, dem Expofestival für Learning and Development in München, einen Vortrag hält über „Die schöne neue Welt der künstlichen Intelligenz“.

E-Learning – was ist das eigentlich?

E-Learning hat viele Gesichter und so muss man sich zunächst immer mit seinem Gesprächspartner auseinander setzen, was jeweils unter dem Begriff verstanden wird. Grundsätzlich werden unter E-Learning die Formen des Lernens verstanden, die mit digitalen Medien unterstützt bzw. umgesetzt werden. Lerninhalte werden mit Hilfe digitaler Medien präsentiert oder verfügbar gemacht. Diese digitalen Lernformate können interaktive Selbstlernprogramme sein, wie Web Based Trainings (WBT), Lern-Apps fürs Lernen unterwegs, Game Based Learning- oder Virtual Reality (VR)-Anwendungen oder andere. Die Auswahl wächst von Tag zu Tag. Um Lerninhalte zu produzieren benötigt man Autorentools und um die Lerninhalte und die Lerner zu verwalten dann ein Lernmanagement-System (LMS). Und wenn man dann noch Live-Online-Seminare durchführen möchte, kommt noch ein Virtuelles Klassenzimmer (VC) hinzu. Sie merken – es gibt viele Begrifflichkeiten, Trends, Tools, Technologien – und das alles macht E-Learning aus. Wobei wir immer im Fokus behalten müssen: erst der Mensch und dann die Technik. In diesem Artikel werden zunächst einige ausgewählte Begrifflichkeiten erklärt und dann noch wichtige Tipps für die Einführung von E-Learning gegeben.

Emotionen first: Strategisches Coaching

Wer schon einmal versucht hat, nur eine Handvoll Chips zu essen, ohne sich der ganzen Tüte zu ermächtigen, der weiß, wie wichtig unbewusste Handlungen und Gefühlsstrukturen in unserem Leben sind. Wir wissen, dass zu viel Chips ungesund sind und dick machen. Wir wollen sie auch gar nicht essen. Aber wir können nicht anders. In diesem herausragenden Ratgeber für Strategisches Coaching zeigen die drei Psychologen Gernot Hauke, Christina Lohr und Tania Pietrzak wie durch die Aktivierung unserer emotionalen Ebene sehr schnell und effektiv Einfluss auf unser Handeln und Denken genommen werden kann.

Arbeitshilfe: Problemlösungstechniken

Mit Hilfe von Problemlösungstechniken lassen sich Probleme auf systematische Weise lösen. Sie machen es sicherer, ohne zeitraubende oder kostspielige Umwege zu optimalen Lösungsansätzen zu gelangen.

Best Practice: Digitales Lernen bei Polymerspezialist REHAU

Der Weg ins digitale Lernen bei REHAU startete im Jahr 2010 mit dem Ziel, als inhaberge-führtes, weltweit agierendes Unternehmen mit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitar-beitern u.a. Unterweisungen, also auch Compliance, zentral gesteuert und nachvollzieh-bar durchzuführen. Der Rollout sollte weltweit via eigens zugekauftem Learning-Management-System (LMS) an die Belegschaft im Angestelltenverhältnis erfolgen.

Google 4 Jobs startet in Deutschland: Das müssen Sie jetzt wissen

Zwei Jahre hat es gedauert, jetzt ist es offiziell: Google 4 Jobs kommt nach Deutschland. Am 15. März 2019 verkündete Google via Twitter, dass im Augenblick die Oberfläche, welche die Jobsuche mit Google für die Nutzer leichter machen soll, im Testbetrieb ausgerollt wird. Der Hype um den Launch der neuen Google-Erweiterung in Deutschland ist groß. Welche Änderungen wird Google 4 Jobs für die Jobsuche und das Recruiting mit sich bringen? Was muss man tun, damit Stellenanzeigen dort ausgespielt werden? Wird Google den Markt nachhaltig verändern? Wir sind den wichtigsten Fragen nachgegangen.

Deloitte-Umfrage: Schlechte Führung als Hauptgrund für ungewollte Mitarbeiterfluktuation

Österreichische Unternehmen kämpfen zunehmend mit einer hohen ungewollten Mitarbeiterfluktuation. Das kommt den Betrieben vor dem Hintergrund des allgegenwärtigen Fachkräftemangels teuer zu stehen. Laut einer aktuellen Umfrage von Deloitte sind maßgebliche Unternehmensbereiche davon betroffen. Häufigster Austrittsgrund ist die mangelnde Qualität der Führung.

20. März 2019: Weltglückstag – Mit positiven Begegnungen Verbundenheit schaffen

Das Streben nach Glück ist so alt wie die Menschheit. Dabei hat das Wohlergehen nicht nur für uns selbst eine hohe Bedeutung, sondern ist seit 2012 auch für die UN von Belang. Am 28. Juni bei der UN-Hauptversammlung beschlossen, wird der Weltglückstag, der International Day of Happiness seit 2013 jedes Jahr am 20. März gefeiert. Schade wäre es, das Streben nach Glück nur auf einen einzigen Tag zu beschränken. Dabei sollte das Glück doch unser täglicher Begleiter zu sein. Stellt sich nur die Frage: Wie gelingt uns die Erfüllung? Wie erreichen wir nicht nur spontane Glücksgefühle, sondern eine anhaltende Glückseligkeit?

Webkonferenzen ja, …. aber virtuelles Coaching?

Skype-Konferenzen, Telefon-Konferenzen, virtuelle Teams: der Austausch und die Zusammenarbeit über virtuelle Medien gehört heute zum Business und zum Arbeitsalltag von Managern. Im Laufe letzten Jahre ist die Anzahl der virtuellen Kooperationsplattformen explodiert, die Qualität und Stabilität ständig gewachsen. Grundsätzlich herrscht Einigkeit, dass virtuelle Medien nicht mehr wegzudenken sind aus dem Management-Alltag.
In Bezug auf virtuelles Coaching sehen die Einschätzungen allerdings etwas anders aus. Die Skepsis ist hier offenbar sehr viel größer, ob Coaching effektiv sein kann, wenn Coach und Coachee sich nicht im selben Raum gegenüber sitzen. Für Manager in Coaching-Prozessen eine zentrale Frage, denn Coaching muss ein wirksames Instrument der professionellen Unterstützung sein und – aus Unternehmenssicht – das Return-on-Investment sicherstellen.

HR im Wandel: Vom Personalverwalter zum Richtungsgeber

Welche Aufgaben haben Personalabteilungen heute? Und wie hat sich ihre Rolle im Lauf der Geschichte verändert? Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung von HR – vom Personalverwalter zum Richtungsgeber.

Mercer-Studie beschreibt Trend in Richtung Gig Economy

In einem Wettbewerbsumfeld, in dem Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung für erhebliche Umwälzungen sorgen, ändern sich nicht nur fortlaufend die Arbeitsabläufe, sondern auch, wer die Arbeit macht. Insbesondere der Gig Economy prognostizieren Führungskräfte einen Aufwärtstrend: Weltweit erwarten 79 Prozent, dass vorübergehend Beschäftigte und Freiberufler in den kommenden Jahren Vollzeitbeschäftigte weitgehend ersetzen werden. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Global Talent Trends Studie 2019 von Mercer. Die Studie gibt Einblicke in die Ansichten von über 7.300 Führungskräften, Personalverantwortlichen und Mitarbeitern aus neun Branchen und 16 Regionen weltweit.

KSchG: Kündigungsschutzgesetz

Von Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Löwisch, Dr. Guido Schlünder, Prof. Dr. Günter Spinner und Dr. Frank Wertheimer, 11., neu bearbeitete Auflage, Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2018, 730 Seiten, gebunden, Preis: 149 Euro.

Wegfall des Arbeitsplatzes: Keine Unmöglichkeit der Beschäftigung

§ 767 ZPO; §§ 242, 275 Abs. 1, 280 Abs. 1, 249 Abs. 1, 611 Abs. 1 BGB
Der Arbeitgeber kann die Erfüllung eines titulierten Beschäftigungsanspruchs nicht mit der Begründung ablehnen, diese sei wegen Wegfall des Arbeitsplatzes unmöglich, wenn eine Beschäftigung auch durch Zuweisung einer anderen vertragsgemäßen Tätigkeit erfolgen kann.
(Leitsatz des Bearbeiters)
BAG, Urteil vom 21.3.2018 – 10 AZR 560/16

Von Leadership bis Leadershit: Der alltägliche Führungswahnsinn lässt grüßen

Unternehmen und deren Führungskräfte werden vom disruptiven Wandel bestimmt. Alles ist immer und zu jeder Zeit in Bewegung. Ob individuelle private Veränderungen, strukturelle Wechsel im Unternehmen oder gesamtwirtschaftlich konjunkturelle Phasen – die Vielzahl und steigende Komplexität der Erneuerungen erfordert ein schnelles Erkennen der Zusammenhänge und ein ebenso rasches Handeln aufgrund wirksamer Entscheidungen. Kein Wunder, dass der alltägliche Management-, Führungs- und Kommunikationswahnsinn grüßen lässt – nicht nur auf den Chefetagen, sondern überall im Unternehmen.

Chancengleichheit ist in österreichischen Unternehmen die Ausnahme

Laut einer aktuellen Deloitte-Umfrage haben Frauen in nur einem Fünftel der österreichischen Unternehmen die gleichen Chancen wie ihre männlichen Kollegen. Zwar sprechen sich die meisten Befragten theoretisch für mehr Frauen in Führungspositionen aus. Fehlende messbare Ziele, die allgegenwärtige Teilzeitfalle und konservative Rollenbilder verhindern aber die Realisierung in der Praxis.

Geschäftsreisen: Das ändert sich 2019

2019 müssen Geschäftsreisende im In- und Ausland mit gesetzlichen Änderungen rechnen. So gibt es beispielsweise Neuerungen in Sachen Steuervorteilen und Verpflegungspauschalen. Worauf Business Traveller achten sollten, zeigt Profitrip, ein Online-Portal für geschäftliche Hotelbuchungen.

Hard Brexit: Auswirkungen auf die Sozialversicherung

Das Szenario eines „Hard Brexit“ wird immer wahrscheinlicher. Was würde sich dadurch in der Sozialversicherung ändern – zum Beispiel für Briten, die in Österreich leben – oder für Österreicher, die im Vereinigten Königreich arbeiten? Ein Überblick über die wesentlichen Konsequenzen.

Buchrezension: Positive Leadership. Erfolgreich führen mit PERMA-Lead

Führungsansätze gibt es scheinbar wie Sand am Meer. Auch unter der Bezeichnung “Positive Leadership” tummelt sich einiges am Markt. Jedoch steckt nicht überall die positive Psychologie drin, wie man meinen könnte. Hier schon! Das Buch stellt die Zusammenfassung der Entwicklung eines sowohl wissenschaftlich fundierten als praktikablen Messinstrument sowie darauf aufbauende Praxiserfahrungen dar. Wer künftig über positive Leadership diskutiert wird um PERMA-Lead(R) nicht herumkommen.

Expat Typen

Menschen sind unterschiedlich. Expats auch. Forscht man in der Literatur über Führungskräfte, die im Rahmen einer Entsendung im Ausland tätig sind, d.h. international entsandte Manager, scheint es verschiedene Typen von Expats zu geben, je nachdem, wie sie für sich ihre Position zwischen der alten und der (zumindest temporären) neuen Heimat definieren. Jeder und jede findet ihren und seinen spezifischen Umgang mit den interkulturellen Herausforderungen der Enstendung, und dem Austarieren zwischen zwei Ländern.

Die Führungskraft als Coach

Wenn ein Reporter in den USA einen Sportler adeln will, dann attestiert er ihm „Heavy Impact“, also eine große Durchschlagskraft. Und eigentlich ist das ja auch genau das, was ein Unternehmen von seinen Top-Managern erwartet. Doch obwohl viele Führungskräfte wissen, dass es ihre vordringlichste Aufgabe wäre, sich um strategische Fragestellungen zu kümmern, tun sie dies häufig am wenigsten. Sie sind gefangen in operativen Tätigkeiten und Stress.

Das Orbit-Modell: So heben Unternehmen in Zukunft ab

Rasante technologische, ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen zwingen die Unternehmen zum raschen Handeln. Bremsende Strukturen kann sich kein einziger Anbieter noch länger leisten. Neue Organisationsformen sind heute ein Muss.

Kommunikation im Unternehmen: Nicht nur hören was Sie wollen

Es steht ein Mitarbeitergespräch an und der Kollege ahnt nichts Gutes. Als Projektmanager konnte er in den letzten Wochen nicht die Schritte machen, wie er es sich vorgenommen hatte. Und sein neuer Vorgesetzter behagt ihm gar nicht. Frisch im Unternehmen will sich der Manager beweisen, das spürt er.

„Mit einer starken Employer Brand wirkt man dem Fachkräftemangel entgegen“

Mehr als die Hälfte der rekrutierenden Firmen hat große Mühe, geeignete Kandidaten für offene Stellen zu finden, wenn diese überhaupt besetzt werden können. Das hat die Studie „Strategien gegen den Fachkräftemangel“ der Credit Suisse ergeben, die Ende 2017 publiziert wurde. Befragt für die Erhebung wurden rund 1.900 Unternehmen in der Schweiz. Jakob Osman berät seit über zehn Jahren Unternehmen in Fragen des Arbeitgebermarketings und Personalwesens. Im Interview spricht er über die Ursachen des Fachkräftemangels und gibt Ratschläge, wie gerade kleine und mittelständige Unternehmen diesem entgegen wirken können.

Deutscher Mittelstand im Ausland

Neben Großunternehmen und Konzernen ist der deutsche Mittelstand zunehmend im Ausland engagiert. Dabei nimmt, neben den Exporten, auch die Zahl der Direktinvestitionen zu. Damit stellt sich auch für mittelständische Unternehmen die Frage, wie sie Führungskräfte, die zu einem Auslandsstandort entsandt sind, wirksam unterstützen können.

„Wer Auszubildende finden will, muss die Bedürfnisse der jungen Leute kennen“

Der Fachkräftemangel betrifft nahezu alle Branchen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen müssen zunehmend kreativ sein, wollen sie im „War of Talent“ nicht zurückbleiben. Prof. Dr. Susanne Böhlich lehrt mit den Schwerpunkten Human Resources Management und Corporate Governance und hat in den vergangenen Jahren mehrere Studien über die Generationen „Y“ und „Z“ angestellt. Welche Bedeutung diesen Generationen angesichts des akuten Mangels an Fachkräften zukommt und was Arbeitgeber beachten müssen, wollen sie die besten Talente dieser Generationen für sich gewinnen, verrät sie im Interview.

So überzeugen Sie den MINT-Nachwuchs

Pro Jahr machen laut des Statistischen Bundesamts in Deutschland etwa 26.000 junge Menschen ihren Studienabschluss in Informatik, 15.000 in Elektrotechnik und 37.000 in Maschinenbau. Die Nachfrage an Arbeitskräften im MINT-Segment liegt aktuell bei etwa 220.000 freien Stellen. Immer wieder ist die Rede vom Fachkräftemangel und Arbeitgeber tun sich schwer, passende Nachwuchskräfte aus dem MINT-Bereich zu finden. Das Problem: Junge ITler und Ingenieure wissen meist zum Zeitpunkt ihres Berufseinstiegs nicht, welche Möglichkeiten ihnen offen stehen, gehen aber gleichzeitig selbstbewusst an die Berufswelt heran. Die Lösung: Arbeitgeber müssen daher möglichst frühzeitig durch Storytelling und Direktansprache innerhalb der genannten Zielgruppen zum „Begriff“ werden.

Google: Personalakquise reloaded

Die Zeiten, in denen wir Google fast ausschließlich als „digitales Lexikon“ genutzt haben, um Wissen und Informationen nachzuschlagen, sind längst vorbei. Heute suchen wir alles über die weiße Seite des Anbieters aus Kalifornien – neben Kleidung, Nahrung, Kinderbetreuung und Krankheitssymptomen auch Jobs. Dennoch schöpfen die wenigsten Unternehmen das Potenzial der Suchmaschine für die Mitarbeitersuche aus.

Attraktive Jobs: So gewinnen Sie Fachkräfte mit Berufsausbildung

Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht von Fachkräfteengpässen betroffen ist. Der War for Talents wird dabei längst nicht mehr nur um Ingenieure, Humanmediziner oder ITler geführt. Für rund zwei Drittel der offenen Stellen werden Fachkräfte mit Berufsausbildung gesucht. Um Handwerker, Altenpfleger oder Mechatroniker zu überzeugen, muss man aber zunächst verstehen, wie Fachkräfte mit Berufsausbildung ticken: Was brauchen sie, um sich im Job wohlzufühlen? Wann sind Unternehmen für sie attraktiv? Was wünschen sich Fachkräfte in der Bewerberansprache?

Weg mit dem Kontrollwahn – Freiheit für Manager

Dorothea Assig und Dorothee Echter packen ihren Leser gleich auf den ersten Seiten mit der typischen Schilderung einer jungen Führungskraft mit Ambitionen, die auf ihrem Fachgebiet viel bewirkt, aber im Rahmen der üblichen Bewertungsgespräche auf Defizite hingewiesen wird. Diese sollen dann mit gezielten Entwicklungsmaßnahmen behoben werden. „Falsch“, sagen die Autorinnen. Denn damit wird nicht der positive und nützliche Beitrag zum Unternehmen gewürdigt, sondern die Fehler oder Schwächen in den Mittelpunkt gerückt. Die systematisch durchgeführten Bewertungsgespräche und Maßnahmen führen aus ihrer Sicht letztlich zu Mittelmaß. Die Qualität von Menschen objektiv messen zu wollen, nennen sie eine Illusion.

Arbeitshilfe: Mitarbeitergespräche als Führungsinstrumente

Ohne einen intensiven Austausch von Informationen und Meinungen ist in Organisationen kein koordiniertes und zielstrebiges Arbeiten denkbar. Dabei geht es nicht nur um aufgabenbezogene Sachinformationen, sondern auch um das Vermitteln von Gefühlen, Wünschen und Anschauungen.

Die 10 wichtigsten Learning & Development-Veranstaltungen

In Zeiten des Fachkräftemangels wird das Weiterbilden und Spezialisieren von Mitarbeitern immer entscheidender und spielt eine wichtige Rolle für HR- bzw. Weiterbildungsverantwortliche sämtlicher Unternehmen. Diese stehen vor der Herausforderung, alle Angebote und Dienstleistungen der Branche im Blick zu behalten und auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Wo ginge das besser als im gegenseitigen Austausch auf Fachmessen und Kongressen? Wir haben die 10 wichtigsten Veranstaltungen der Learning & Development-Branche in Europa zusammengefasst.

Was läuft schief im IT-Recruiting?

Viele Unternehmen suchen händeringend nach IT-Fachkräften und starten die irrwitzigsten Marketingkampagnen. Was Sie dabei paradoxerweise häufig vergessen: die Sichtweise Ihrer Zielgruppe einzunehmen.

Performance Preview: Die zukünftige Leistung im Fokus

Performance Preview: Die Leistung der Zukunft im Fokus

Performance Management ist weit mehr als ein Führungsrelikt aus alten Tagen. Es ist – auch wenn es vielleicht alternativ benannt wird – ein entscheidender Prozess für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit in der Zukunft.

Für den HR-Profi durfte ich einen Beitrag über einen Begriff schreiben, der im Moment – aus meiner Sicht zu voreilig – aus der Unternehmensführung und -entwicklung gebannt werden soll: Performance.

Entsendungsrisiken

Risikomanagement ist ein wesentlicher Teil unternehmerischer Entscheidungsfindung. Jede unternehmerische Entscheidung ist mit Risiken verbunden, so auch die Entscheidung, eine Führungskraft ins Ausland zu entsenden. Begleitung der Führungskräfte vor Ort, etwa über virtuelles Coaching kann dazu beitragen, diese Risiken zu verringern.

Was zieht Führungskräfte ins Ausland?

Unternehmen, die Auslandsstandorte haben, entsenden regelmäßig Mitarbeiter an diese Standorte, teils für substantielle Zeiträume von mehreren Jahren, teils für kürzere Perioden. Wie haben sich Auslandsentsendungen in den letzten Jahre entwickelt? Welche Folgen hat das für die Personalentwicklung?

Die 10 wichtigsten Learning & Development-Veranstaltungen in Europa

In Zeiten des Fachkräftemangels wird das Weiterbilden und Spezialisieren von Mitarbeitern immer entscheidender und spielt eine wichtige Rolle für HR- bzw. Weiterbildungsverantwortliche sämtlicher Unternehmen. Diese stehen vor der Herausforderung, alle Angebote und Dienstleistungen der Branche im Blick zu behalten und auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Wo ginge das besser als im gegenseitigen Austausch auf Fachmessen und Kongressen? Wir haben die 10 wichtigsten Veranstaltungen der Learning & Development-Branche in Europa zusammengefasst.

Die zehn wichtigsten Veranstaltungen für Recruiter in Europa

Die Nachfrage nach spezialisierten Veranstaltungen in den Bereichen Recruiting und Employer Branding nimmt immer weiter zu. Ein Trend, der sich auch im Jahr 2019 fortsetzt. HRM.de bietet einen Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen für Recruiter in Europa.

Seminarbericht: Ein Tag im Wald

Wir stehen am Rand eines Waldes, ein Stück außerhalb Wiens, die letzten Teammitglieder sind gerade eingetroffen, es kann losgehen. Neugierde und ein bisschen Ungewissheit ist in den Gesichtern einzelner abzulesen, konnten sie doch mit dem Begriff Naturcoaching als Burnoutvorbeugung in der Beschreibung des Teamtages nicht wirklich etwas anfangen.

Das „Ich“ als Erfolgsfaktor in unsicheren Zeiten

„Jeder will Veränderung. Aber niemand will sich verändern.“ Dieser wunderbare Satz stammt aus dem Buch „Radikal menschlich“ von Ilja Grzeskowitz. Er legt damit einen Persönlichkeitsratgeber vor, der erfrischend anders ist, als man es von anderen Werken dieses Genres gewohnt ist.

Bei Anruf Auftrag

7 Tipps, wie Kundenbegeisterung am Telefon vom ersten Moment an funktioniert

Recruiting-Mindset – Personalgewinnung in Zeiten der Digitalisierung

Die radikalen Veränderungen in der modernen Arbeitswelt erfordern ein komplett neues Recruiting-Mindset. Ein Buch von Frank Rechsteiner zeigt, wie sich die Personalbeschaffung auf Digitalisierung, Globalisierung, demografischen Wandel und Fachkräftemangel einstellen muss, um auch künftig erfolgreich zu sein – von innovativen Recruiting-Methoden über Employer Branding bis zu einem Rollenverständnis, das weg vom Verwalter hin zum Macher und anerkannten Business-Partner führt.