Burnout im Bundeskanzleramt?

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Foto von Andrew Neel

    […] haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben. […] Frau Dr. Merkel erhält immer wieder Anfragen mit der Bitte um Gastbeiträge. Leider kann sie diesen Wünschen aufgrund der Vielzahl […] nicht nachkommen. Es ist für sie einfach nicht zu schaffen.

Wenn man sich den Terminplan unserer Spitzenpolitiker anschaut, wird einem ganz schwindlig. Sie müssen immer erreichbar und präsent, sind häufig auf Reisen, müssen oft gute Miene zum bösen Spiel machen, immer die richtige (nein, sogar die perfekte!) Antwort parat haben und dann auch noch in Ihrer Rolle als Führungskräfte auf ihre Mitarbeiter eingehen. Für uns „Normalos“ ist dieses Arbeitspensum und die damit verbundene Verantwortung überhaupt nicht vorstellbar.

Umso mehr gefreut habe ich mich über den Satz, den ich oben fett markiert habe: „Es ist für sie einfach nicht zu schaffen.“ Das ist eine offene, ehrliche und glasklare Antwort. Damit hatte ich nicht gerechnet!

Und was lernen wir daraus? Wenn etwas wirklich nicht zu schaffen ist, dann ist ein klares und freundliches „Nein“ die beste Antwort. Frau Merkel (und bestimmt andere Spitzenpolitiker) können das bereits aus dem Effeff. Wenn Sie es lernen wollen, um damit einen wertvollen Beitrag zu Ihrer eigenen Burnout-Prävention zu leisten, rufen Sie mich gern an: 04558-981711

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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