EUROPAs 500: Friedemann Schulz von Thun

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Foto von Scott Graham

Bestseller u.a.
Miteinander reden 1-4 
Rowohlt Taschenbuch 2014 | 19,99 € | 250 Seiten
ISBN 3-499-62875-9

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www.schulz-von-thun.de

Überall dort, wo das Verständnis von Kommunikation geschult wird, ist meist auch die Rede von Friedemann Schulz von Thun. Der ehemalige Professor für Schulpsychologie (Universität Hamburg) gilt als Begrün­der der humanistisch-systemischen Kommunikationspsychologie. Einer seiner Lehrsätze gehört inzwischen zur Allgemeinbildung: Die Äußerung eines Menschen enthält immer vier Botschaften: „Sachinfor­mation“ (Was?), „Selbstkundgabe“ (Wer bin ich?), „Beziehungshinweis“ (Wie sehe ich Dich?) und „Appell“ (Ziel?). Friedemann Schulz von Thun bildete seine Erkenntnis in seinem berühmt gewordenen „Kommunika­tionsquadrat“ nach eigenen Angaben im Rahmen seiner Kommunikati­onstrainings für British Petrol Deutschland (BP) ab – und zwar Anfang der 1970er-Jahre, am Zentrum für Kommunikations- und Verhaltens­trainings, welches er mit zwei anderen Partnern gegründet hatte. In den 1990er-Jahren entwickelte er ein weiteres Modell, das heute ebenfalls in Training und Coaching etabliert ist: Das „Innere Team“ ist ein Persön­lichkeitsmodell, das seinen Anwendern zu besserem Selbstverständnis verhelfen soll. Für die zitierten Modelle sowie für sein Lebenswerk wur­de der heute noch aktive Führungskräfte- und Kommunikationstrainer in 2009 mit dem Life-Achievement-Award geehrt; einer Auszeichnung des Dachverbandes der Weiterbildungsorganisationen e.V.. Außerdem erhielt er in 2001 den Georg-Gottlieb-Preis, verliehen von der gleich­namigen Stiftung und dem Bund Deutscher Psychologen (BDP). Die Grundlagenwerke des Experten “Miteinander reden“ (Teil 1-3) und der Ergänzungsband “Miteinander reden: Fragen und Antworten” gelten als Klassiker der Kommunikationspsychologie und erreichten Millionenauflage.

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Video

Der 10-minütige Vortrag stellt mit vielen praktischen Beispielen und einleuchtender Grafik Schulz von Thun’s Kommunikationsmodell der vier Seiten einer Nachricht vor. | © David Lohner

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