Erstmals mehr als sechs von zehn Einstellungen über Internet

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Foto von bruce mars

Wie die Studie „Recruiting Trends 2010 Schweiz“ im Auftrag des Karriereportals Monster Schweiz herausgefunden hat, werden erstmals über 60 Prozent der Einstellungen über Stellenausschreibungen im Internet realisiert. Nur noch jede fünfte kommt über Anzeigen in Printmedien zustande, gut 12 Prozent durch eine Ausschreibung in einem RAV. Unternehmen publizieren der Studie zufolge über mehrere Kanäle: 82 Prozent aller Vakanzen schrieben sie auf der eigenen Unternehmens-Webseite aus, 68 Prozent in Internet-Stellenmärkten, knapp ein Drittel in Printmedien.

Gestiegene Qualität und gesunkene Kosten

Gleichzeitig, so Monster, stieg auch das Interesse der Unternehmen an IT-gestützten Bewerbermanagementsystemen. Diese erlauben nicht nur die automatisierte Ausschreibung in verschiedenen Kanälen, sondern auch die effizientere Bearbeitung eintreffender Bewerberdaten ohne zusätzliches manuelles Handling.

Die Vorteile der IT-gestützten Rekrutierung sehen die Unternehmen in der gestiegenen Qualität der Bewerberdaten, dem schnelleren Schalten der Anzeige und den geringeren Kosten.

Zur Studie

Die „Recruiting Trends 2010 Schweiz“ sind der Ergebnisbericht einer Arbeitgeberbefragung, die das Karriereportal Monster Schweiz beim Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main zum vierten Mal in Auftrag gegeben hat. Im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember 2009 wurden die Schweizer Top-500-Unternehmen befragt, die Rücklaufquote betrug 15 Prozent. Die Ergebnisse wurden im April und Mai 2010 vorgestellt.


Quelle: monster.ch

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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