Unternehmensentwicklung mit den Mitteln der Kunst

man talking in the meeting
Foto von Headway
Die neurobiologische Forschung bestätigt, dass Begeisterung, emotionale Beteiligung und sinnliche Erlebnisse maßgeblich sind für Kreativität, Lernerfolge und Motivation. Bildhafte Symbolik sowie das Geschichten-Erzählen sind archaisch tief verankerte Kommunikationstechniken, deren hohe Wirksamkeit psychologisch nachgewiesen ist. Zum Einsatz kommen künstlerische Techniken wie Bildgestaltung, Installation, Film, Improvisationstheater, kreatives Schreiben oder Musik, klassische Kreativitätstechniken und Systemische Coaching-Methoden, die zu einer Gesamtdramaturgie verwoben werden.
 
Die Ergebnisse können über Ausstellungen oder Aufführungen dem gesamten Unternehmen zugänglich gemacht werden. Bestimmte Techniken ermöglichen es, bleibende Kunstwerke zu schaffen, die dauerhaft die Identifikation von Mitarbeitern mit dem Unternehmen stützen. Kunstprojekte eignen sich als Katalysator für Klausurtagungen und Diskussionen, Change-Prozesse, Schulungen, der Vermittlung von Botschaften und der Pflege von Unternehmenskultur.
Wie motiviere ich Mitarbeiter zur Partizipation? Wie steigere ich die Lust auf Kooperation und Kommunikation? Wie sorge ich bei Teamtrainings gleichzeitig für den Transfer der Ergebnisse in die Unternehmensrealität?  
 
In der Kunst werden Inhalte zu kraftvollen Symbolen verarbeitet. Die Teilnehmer werden selbst zu Akteuren eines künstlerischen Prozesses. Durch das Eintauchen in kreative Aufgaben erleben sie sich anders als im täglichen Geschäft. Man lernt neue Seiten voneinander kennen und unbekannte Fähigkeiten zeigen sich. Die Beschäftigung mit künstlerischen Techniken ermöglicht Perspektivwechsel, die Integration emotionaler Faktoren und das Abenteuer der Ergebnisoffenheit. Auf diese Weise kommen frischer Wind und Erlebnisqualität in die Unternehmenskommunikation.

Die Dynamisierung und Globalisierung der Märkte, gesellschaftliche Veränderungen und die Verknappung natürlicher Ressourcen erzeugen einen steigenden Anpassungsdruck auf Wirtschaftsunternehmen und andere Organisationen. Darüber hinaus erfordert die Wandlung von der Industrie- zur Wissensgesellschaft neue unternehmerische Denkweisen und Kompetenzen.

 
In diesem Zusammenhang gewinnen Management-Haltungen an Bedeutung, die Innovation nicht mehr als Leistung von Einzelnen verstehen, sondern als Aufgabe, in die Organisationen als Ganzes eingebunden sind. Hierarchische Strukturen werden zunehmend durch die kontextbezogene Steuerung relativ selbstständiger Einheiten ersetzt. Kreativität entsteht in wechselseitigen Kommunikationsprozessen, bei denen das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters zählt.

Eine aktivierende Atmosphäre wird erzeugt, ohne dass der Kontakt zu den beruflichen Inhalten verloren geht. Anders als bei üblichen Teambuilding-Massnahmen wird die thematische Arbeit mit anderen Mitteln fortgesetzt, was eine optimale Rückführung der Ergebnisse in die Unternehmensrealität ermöglicht.

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