E-Learning kommt an

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Foto von Alesia Kazantceva

Die Moderatoren und Referenten der einzelnen Tracks zeigten sich übereinstimmend erfreut von der Qualität und dem Engagement der Teilnehmer. Armin Hopp, Geschäftsführer von digital publishing aus München und Moderator im Global-Learning-Track brachte das fachliche Niveau plakativ auf den Punkt: Es sei kein Fallobst dabei und die Qualität der Teilnehmer damit auf gleich hohem Niveau, wie man es von der Learntec kenne. Selbst der Ausfall einiger Referenten konnte für die Teilnehmer zufriedenstellend ausgeglichen werden. Martin Lindner, Moderator der Best Practice-Session Wikis, Web & Weiterbildung, Web-Software in der Personalentwicklung 2.0 machte aus der Not eine Tugend und ließ in Arbeitsgruppen arbeiten. „Das hat sehr gut funktioniert und alle waren engagiert dabei. Ich überlege, meine Veranstaltungen jetzt immer so durchzuführen“, lautet sein Fazit.

Vom Kongress im westlichen Bereich der Kölnmesse konnten die Teilnehmer über die Rolltreppe ein Stockwerk tiefer in die Zukunft Personal wechseln. Viele Teilnehmer nutzten die Pausen jedoch lieber dazu, sich weiter auszutauschen und Fachgespräche zu führen. Dabei waren fast sämtliche Top-Player der deutschen E-Learning-Branche erstmalig mit einem eigenen Stand im Ausstellungsbereich rund um das Professional Learning Forum in der Weiterbildungshalle vertreten. Besonders nachgefragt wurden hier nach Ausstellerangaben Standard-Content und mobile E-Learning-Anwendungen sowie international einzusetzende Angebote. Auch sei es in den Gesprächen eher um E-Learning-Konzepte und weniger einzelne Tools gegangen.

Viele Anbieter zeigten sich erstaunt vom Fachwissen der Besucher, das sie in dieser Form nicht auf der Zukunft Personal erwartet hätten. Ihre im Vorfeld eher vorsichtigen Erwartungen an die Messe wurden übertroffen. Bereits am zweiten Tag habe sich das Engagement gelohnt, meinte Dr. Werner Kohn von der Geschäftsleitung der Viwis GmbH, München. Ebenfalls bemerkenswert für ihn: Das Interesse an E-Learning-Tools habe nachgelassen, während E-Learning-Konzepte für die Anwender wichtiger würden.

Impressionen von der Zukunft Personal gibt es im Internet unter http://www.managerseminare.de, sowie bei www.youtube.com unter „Zukunft Personal 2010“ und http://www.fotostudiowien.com/zukunftpersonal2010koeln/.

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