Lässt sich Glück erwirtschaften? – Plädoyer für eine gemeinwohlorientierte Wirtschaftsordnung

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man in gray sweatshirt sitting on chair in front of iMac
Foto von Studio Republic
88% der Bundesbürger wünschen sich angesichts der anhaltenden, europaweiten Krise eine neue Wirtschaftsordnung. Dies ergab eine Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung1. 3 von 4 Befragten misstrauen darin den Selbstheilungskräften der Marktwirtschaft zur Lösung der Probleme. Der Kapitalismus sorge weder für ‚sozialen Ausgleich in der Gesellschaft‘ noch für den ‚Schutz der Umwelt‘ oder einen ‚sorgfältigen Umgang mit Ressourcen‘. In einer Rangfolge der persönliche wichtigen Dinge stehen für die deutschen Bürger zunehmend postmaterielle Ziel ganz oben: ‚Gesundheit‘ liegt auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Zufriedenheit mit der persönlichen Lebens- situation‘ und dem ‚Schutz der Umwelt‘. Ganz unten in den Prioritäten stehen bei den Befragten dagegen ‚Geld und Besitz zu sichern und zu mehren‘. 
Schon mit diesen Ausschnitten aus der repräsentativen Studie wird klar, dass die darin geäußerten Werthaltungen völlig andere sind, als die Prinzipien unserer aktuellen Wirtschaftsordnung. Wie aber könnte ein alternatives Wirtschaftssystem aussehen und welche Veränderungen würde es für den einzelnen Bürger, für Unternehmen und für die gesamte deutsche Volkswirtschaft bedeuten? Der nachfolgende Artikel arbeitet zunächst den ‚blinden Fleck‘ des kapitalistischen Wirtschaftssystems heraus und stellt alternative Thesen für den Übergang in eine stärker gemeinwohlorientierte Wirtschaft vor. Weiter geht’s hier

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