Bessere Lösungen in Meetings finden

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Foto von Jeff Sheldon
  • Vorschlag vorstellen: Eine Person beschreibt die zugrunde liegende Spannung und ihren Lösungsvorschlag (z. B. Einführen oder Ändern einer Regel)
  • Klärende Frage: Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, Verständnisfragen an den Vorschlagenden zu stellen. Der Vorschlagende kann jede Frage beantworten oder dies ablehnen (“nicht spezifiziert”). Diskussion ist hier noch nicht erlaubt. 
  • Reaktionsrunde: Jede Teilnehmerin wird nach ihrer Resonanz auf den Vorschlag gefragt. Auch hier ist keine Diskussion erlaubt. 
  • Nachbessern und Erläutern: Nach der Reaktionsrunde kann der Vorschlagende den Vorschlag abändern oder belassen. 
  • Einwandrunde: Anschließend können die Teilnehmer Einwände gegen die Annahme des Vorschlags erheben. Der Moderator prüft die Einwände auf ihre Gültigkeit und dokumentiert alle verbleibenden gültigen Einwände. 
  • Integrationsrunde: Der Moderator bittet den Einwandbringer, seinen Einwand zu erläutern und den Vorschlag so abzuändern, dass der Einwand aufgelöst wird und gleichzeitig auch die ursprüngliche Spannung des Vorschlagenden. Der Kreis kann beim Weiterentwickeln des Vorschlags unterstützen, bis beide Spannungen gelöst sind. Das passiert für jeden Einwand. Nachdem alle erfassten Einwände berücksichtigt wurden, kehrt der Moderator zurück zur Einwandrunde, um zu prüfen, ob es neue Einwände für den abgeänderten Vorschlag gibt. Wenn es keine validen Einwände gibt, ist der Vorschlag angenommen und z. B. eine Regel eingeführt oder geändert. 

    Quelle: Franziska Fink, Neuwaldegg

    Untenstehend finden Sie die Checkliste zum Download. 

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