Studie zeigt: Ständige Erreichbarkeit im Beruf kann überfordern

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Foto von Andrew Neel

Stehen Arbeitnehmer in ihrer Freizeit ständig für den Arbeitgeber bereit, fühlen sich laut der Sonderauswertung des DGB-Index „Gute Arbeit“ viele Personen überdurchschnittlich oft gestresst. Im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wurden dazu 4.268 Dienstleistungs-Beschäftigte befragt. Davon gaben 65 % an, sie fühlten sich durch die zusätzliche Arbeitsanforderung der Erreichbarkeit in der Freizeit auch bei der Arbeit gehetzt. In der Gesundheitsbranche beträgt der Anteil sogar 83 %. Auch würden laut der Studie dadurch die Fehltage ansteigen, die durch psychische Probleme wie Erschöpfung, Burnout oder Depressionen bedingt sind.

Zur Pressemitteilung von ver.di: http://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++fa2b4ac0-f8d4-11e1-751e-0019b9e321cb

Unternehmensspezifische Lösungswege zur Gesundheitsförderung im Betrieb
Um sowohl die körperliche als auch geistige Leistungsfähigkeit und Gesundheit in einem Betrieb aufrecht zu erhalten und zu fördern, ist umfassendes Fachwissen im Bereich  betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) notwendig. BSA-Lehrgänge im Fachbereich Gesundheitsförderung qualifizieren die Teilnehmer zu Branchenspezialisten im Arbeitsfeld der Prävention und Gesundheitsförderung mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Mit dem staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgang „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ qualifizieren Unternehmen und Einrichtungen beispielsweise ihre eigenen Experten für BGM, die unternehmensspezifische BGM-Konzepte entwickeln und umsetzen bzw. deren Umsetzung über externe Experten steuern können. Die Weiterbildung „Berater/in für betriebliches Gesundheitsmanagement“ vermittelt praxisnahes Fachwissen zur Umsetzung von Arbeitsplatzanalysen, Mitarbeiterbefragungen und zur Moderation (z. B. von Gesundheitszirkeln). Auch ein Fachwirtabschluss inklusive Vorbereitung auf die öffentlich-rechtliche Prüfung vor der IHK ist mit dem „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK)“ möglich.

Netzwerk mit regionalen Ansprechpartnern
Ansprechpartner für die regionale Umsetzung von Einzelmaßnahmen im Bereich BGM finden Unternehmen beispielsweise beim bundesweiten Netzwerk „Gesundheit im Betrieb selbst gestalten“. Dieses Kompetenznetz aus vielen verschiedenen Dienstleistern der Gesundheitsbranche wurde vom Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV) zusammen mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) entwickelt.

Weitere Informationen
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement
Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)
Berater für betriebliches Gesundheitsmanagement
Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung (IHK)
www.gesundheitimbetrieb.de

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