IT-Unternehmen suchen Mitarbeiter statt Kunden

In beiden Untersuchungszeiträumen investierte die 1 & 1 Internet AG am stärksten in Printwerbung, allerdings strich auch der Internet Provider aus Montabaur die Ausgaben für Anzeigen zusammen. Das Unternehmen schaltete in den ersten sechs Monaten 2007 Werbeanzeigen im Wert von knapp 6,2 Millionen Euro, im ersten Halbjahr des Vorjahrs waren es hingegen noch fast 8 Millionen Euro. Microsoft war eines der wenigern Unternehmen, bei dem die Ausgaben für Printwerbung stiegen.  Grund waren vor allem Kampagnen für das neue Betriebssystem Windows Vista. Der Softwareriese gab von Januar bis einschließlich Juni diesen Jahres rund 5,6 Millionen Euro für Anzeigen aus. Im Vergleich zum Vorjahr waren das etwa 800.000 Euro mehr. Die Zahlen basieren auf der kontinuierlichen Auswertung von Werbeanzeigen in 70 Zeitschriften und Zeitungen. Am meisten Geld für Stellenanzeigen gab IBM Deutschland im ersten Halbjahr 2007 aus. Das Unternehmen schaltete in Print-Medien und Online-Jobbörsen Jobinserate für mehr als 1,7 Millionen Euro.

 

Übersicht: Top3- Werbekunden

beige wooden conference table
Foto von Dane Deaner

 

2007

2006

Veränderung

1 & 1 Internet AG

6,17 Mio. Euro

7,98 Mio. Euro

- 22,6 Prozent

Microsoft GmbH

5,66 Mio. Euro

4,76 Mio. Euro

+ 18,9 Prozent

Hewlett-Packard GmbH

5,10 Mio. Euro

5,79 Mio. Euro

- 12 Prozent

Die Zahlen basieren auf der kontinuierlichen Auswertung von Werbeanzeigen in 70 Zeitschriften und Zeitungen durch die index GmbH, Berlin.

 

Übersicht: Top3-Stellenmarkt-Kunden

 

2007

2006

Veränderung

IBM Deutschland

1,70 Mio. Euro

0,48 Mio. Euro

+ 254 Prozent

Siemens AG

1,54 Mio. Euro

0,61 Mio. Euro

+ 152 Prozent

IDS Scheer AG

0,85 Mio. Euro

0,59 Mio. Euro

+ 44 Prozent

Die Zahlen basieren auf der kontinuierlichen Auswertung von Stellenanzeigen in 71 Print-Medien und Online-Jobbörsen durch die index GmbH, Berlin.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs waren es nur 475.000 Euro. Während im Vergleichszeitraum des Jahres 2006 die erfassten IT-Unternehmen noch 161 Millionen Euro in Prinwerbung investierten sind es aktuell nur noch 139 Millionen Euro. Ihre Stellenanzeigen ließen sich die Firmen in diesem Jahr bereits 48,3 Millionen Euro kosten. Im vergangenen Jahr lagen sie zu diesem Zeitpunkt erst bei 38,3 Millionen.

 

 

 

(Druckfähige, gestaltete Grafiken auf Anfrage)