Zwischen Stellenabbau und strategischer Personalentwicklung – Komplexe Anforderungen an das Personalmanagement von Heute

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Foto von Alesia Kazantceva

Der Geschäftsklimaindex steigt, die Binnenkonjunktur boomt und das Gesamtwachstum für 2010 wird auf über 2% angehoben. Unter diesen wirtschaftlichen Vorzeichen wäre noch vor wenigen Jahren von einer leichten Erholung auf dem Arbeitsmarkt ausgegangen worden. Zahlreiche Institute, wie beispielsweise das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zeichnen jedoch ein anderes – eher düsteres Bild für den Arbeitsmarkt. Laut einer aktuellen Studie des IW-Köln ist ein Großteil des Personalabbaus durch die umfangreiche Nutzung der Kurzarbeit in 2009 noch nicht vollzogen worden. Die aktuellen Wachstumserwartungen für 2010 würden somit nicht ausreichen, sämtliche Stellen in den Unternehmen zu sichern. Demnach halten die Experten des IW-Köln einen Anstieg von rund 500.000 Arbeitslosen für 2010 als wahrscheinlich. Diese Zahlen liegen zwar noch weit unter den düsteren Prognosen Anfang 2009 – aber 27 von 44 Branchenverbänden, halten einen Arbeitsplatzabbau in 2010 für unvermeidlich. Auf der anderen Seite ist bekannt, dass insbesondere gut ausgebildete Fachkräfte weiterhin sehr gute Einstellungschancen vorfinden. Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft Mercer von Anfang 2009 sollen sogar bis zu 40% der deutschen Unternehmen bereit sein – trotz der Krise – Schlüsselpositionen mit Talenten neu zu besetzen und diese an sich zu binden. Für das Personalmanagement in vielen Unternehmen bedeutet dies, dass auf der einen Seite nach Möglichkeiten gesucht wird, Stellen abzubauen und auf der anderen Seite strategisch relevante Positionen zu besetzen.
Im demographischen Wandel sind jene Unternehmen am erfolgreichsten, denen es gelingt, den strategischen Managemententscheidungen um Marktpositionen organisationsintern eine schnelle, strategie- und marktorientierte Personal- und Organisationspolitik folgen zu lassen. Dabei gilt es die vorhandenen Kompetenzen der Mitarbeiter gezielt einzubinden und nachhaltig zu entwickeln. HCscore3 unterstützt Unternehmen bei der Analyse der aktuellen Chancen und Risiken im Mitarbeiterportfolio. Mehr als nur eine Altersstrukturanalyse liefert der HCscore3 detaillierte Informationen zu der aktuellen Ausgangssituation und bietet umfangreiche Möglichkeiten der realitätsnahen Simulation zukünftiger dynamischer Prozesse.
Wir würden uns freuen, Ihnen einmal die zahlreichen Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten des HCscore3 vorstellen zu dürfen.

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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