Social Networks liefern bessere Bewerber als Stellenbörsen

two pens near MacBook Air
Foto von Daniel Fazio

Die Unternehmen weiten das Recruiting über Social Networks aus. Netzwerke wie XING und LinkedIn werden immer wichtiger. Und Twitter wird zu dem Tool der schnellen Jobsuche für die Bewerber, aber viel wichtiger: Als ideales Werkzeug für die Kandidatensuche.Besonders interessant: Die Bewerber die auf diesem Wege angesprochen werden, sollen besser sein als die eingehenden Bewerbungen über Stellenbörsen. Das jedenfalls sagt die Social Recruitment Survey – einer Umfrage des amerikanischen Dienstleisters Jobvite.

Solch eine Umfrage ist natürlich nicht repräsentativ, aber der Trend ist klar zu erkennen. Die klassischen Wege verlieren mehr und mehr an Bedeutung. So werden die Budgets immer mehr zu Gunsten von Aktivitäten in Social Networks verschoben. Auch 76 Prozent der Unternehmen im Rahmen der Umfrage gaben an, mehr Geld und Manpower in das Recruiting mittels sozialen Online-Diensten zu investieren. Bei gleichzeitigen Kürzungen für die klassischen Medien wie Print, Online Stellenbörsen und Personalberatungen.

Kein Wunder, während ich mit den klassischen Methoden immer nur den gleichen, aktiven Bewerbern nachjage, habe ich doch endlich die Möglichkeit mittels Social Networks und Microblogging-Diensten, auch passiv und latent Suchende zu erreichen, bzw. anzusprechen. Auch zeigen die Erfahrungen der befragten Unternehmen, dass hier auf Budgetanteile für das Hochschulrecruiting verzichtet werden kann.

Keiner hätte gedacht, das nach den Onlien Stellenbörsen noch etwas den Recruiting Markt nachhaltig verändern könnte. Aber genau das passiert im Moment. Und ich kann nur jedem HR Verantwortlichen raten, die Zeit nicht zu verschlafen. Übrigens, die in der Umfrage am meisten genannten Gründe für das Recruiting mittels Social Networks waren:

1. Um passiv Suchende zu erreichen
2. Aus Kostengründen
3. Um Bewerber mit speziellen Kenntnissen zu finden

In den USA nutzen schon 80 Prozent der Unternehmen Social Networks für das eigene Recruiting. In Deutschland steckt es noch in den Kinderschuhen. Leider. Wer den passenden Artikel zur Umfrage des amerikanischen Unternehmens in meinem Weblog lesen möchte, klickt bitte auf folgenden Link: http://tiny.cc/KeRy1.

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Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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