Lebenslanges Lernen – für Ingenieure ausbaubar

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Foto von Perry Grone

Spitzenreiter bei Stellenangeboten mit Weiterbildungsbezug sind Ingenieurbüros (22 Prozent), gefolgt von Anzeigen, die über Personalberatungen (14 Prozent) geschaltet werden, der Maschinenbau-Branche und den Zeitarbeitsfirmen (jeweils 11 Prozent), der Elektro- und Nachrichtentechnik (5 Prozent), dem Fahrzeugbau (4 Prozent) sowie der Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (3 Prozent).

Laut der Studie „Der Zusammenhang zwischen Weiterbildung und Karriere in der beruflichen Biografie von Ingenieuren“ vom TÜV Rheinland aus dem Jahr 2006 investieren Betriebe nur unzureichend in die systematische Weiterentwicklung der Kompetenz von Ingenieuren. Die Weiterbildung wird zwar zu Beginn der Einstellung umgesetzt, mit zunehmenden Jahren der Betriebszugehörigkeit nimmt diese jedoch ab. Angesichts veränderter Arbeitsabläufe und Technologien müssten sich aber speziell ältere Mitarbeiter kontinuierlich fortbilden, damit ihr Arbeitswert steigt.

„Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und des demographischen Wandels erscheint mir die Anzahl der Unternehmen, die das lebenslange Lernen von Mitarbeitern fördern, ausbaufähig“, kommentiert Armin Betz, Vorstand von personal total. „Die Investition in gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte bei technischen Berufen ist nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen unverzichtbar. Auch auf die Bindung bestehender Mitarbeiter und die Rekrutierung neuer Mitarbeiter zahlt sich das Engagement aus“.

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