Burnout oder Burnon- Wie können die HR-Leute vorbeugen

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photo of three person sitting and talking
Foto von Helena Lopes

Diese Frage zu beantworten ist nicht nur für Ärzte oft schwierig, fast aussichtslos ist es für HR-Verantwortliche. Diese kennen die Mitarbeitenden sehr oft als sehr gewissenhaft, pflichtbewusst, nie nein sagen, immer online sein usw. Genau diese Eigenschaften, die man an einem sehr guten Mitarbeitenden so schätzt. Dass es oft genau diese Eigenschaften sind, die von einem Burnon (der Mitarbeitende brennt für seine Arbeit, ist sehr motiviert und erledigt seine Aufgaben mit viel Elan und Engagement) zu einem Burnout (der Mitarbeitende ist ausgebrannt, delegiert nicht, hat sein Zeitmanagement nicht mehr im Griff, seine Pendenzenberge werden grösser, er vergisst Termine usw.) führt, wird oft unterschätzt.

Wie merken wir HR-Verantwortliche nun, ob ein Mitarbeitender gesund und für seine Arbeit brennt oder ob er nahe an einem Burnout steht?

Folgende Warnsignale müssen von den Vorgesetzten und der HR-Abteilung ernst genommen werden:

·         Missverständnisse & Fehlerhäufigkeit

·         Längere Arbeitszeiten ohne höheren Output

·         Termine verschieben

·         Chronische Müdigkeit und seelische Erschöpfung

·         Distanzierung von der Arbeit

·         Körperliche Beschwerden dadurch vermehrte Krankheitsabsenzen

·         Psychische Veränderungen

·         Kognitive Einschränkungen

Fallen mehrere Symptome auf, ist es die Pflicht des Vorgesetzten/HR-Verantwortlichen, Massnahmen zu ergreifen. Dabei empfehlen sich folgende Möglichkeiten:

·           Gespräch suchen

·           Situation erfassen und verstehen

·           Belastende Faktoren definieren

·           Gemeinsame Schritte vereinbaren

·           Veränderungen offen ansprechen

·           Team informieren

·           Grenzen kennen und Fachperson beiziehen

 

 

Was unterstützt den Mitarbeitenden?

·           Klare Zielvereinbarungen

·            Wertschätzung und Anerkennung geben

·            Gute Feedback-Kultur

·           Genügend Handlungsspielraum geben

·           Vermeiden Überforderung & Zeitdruck

·           Offene und transparente Kommunikation

Es gibt kein Geheimrezept, wie man Burnout bei Mitarbeitenden vermeiden kann. Wenn die HR-Verantwortlichen empathisch auf die Mitarbeitenden eingehen, gut zuhören und beobachten, dann kann aber präventiv entgegengewirkt werden.

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