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Frauenthal Gruppe: Gletscher-Camp auf den Spuren von Polarforscher Shackleton

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Foto von Austin Distel

Das Training findet in einem Gelände statt, das körperliche Fitness und einen bedachtsamen Umgang mit alpinen Gefahren erforderte. Die Teilnehmer zelten auf einem Gletscher, schleppen schwere Lasten, müssen klettern und sich abseilen. Dabei sind sie sehr unmittelbar mit der Natur konfrontiert – und müssen sich zwangsläufig mit ihren eigenen Fähigkeiten in einer meist ungewohnten Situation auseinandersetzen.

„Shackleton“ kann sich dabei nicht auf Fachkompetenz oder Positionsmacht stützen, er/sie erreichte das Ziel nur dank persönlicher Führungskompetenz. Die Gruppe wird von erfahrenen Bergführern des Veranstalters Peak e motion begleitet, die Sicherheit garantieren und das Verhalten der Teilnehmer, insbesondere derjenigen, die die Rolle von Shackleton eingenommen haben, beobachten und am Ende kommentieren.

Erkenntnisse zum Führungsverhalten

Dabei ergeben sich interessante Erkenntnisse über das eigene Führungsverhalten und dessen Wirkung. „Beim Shackelton Gletscher Camp geht es darum, sich in einer ungewohnten Umgebung schnell einen Überblick zu verschaffen und in kurzer Zeit Entscheidungen zu treffen. Das ist schon ziemlich nah der beruflichen Realität“, kommentiert Teilnehmer Amit Bedi, Business Unit Leiter und Geschäftsführer bei der Frauenthal Powertrain GmbH. „Das Camp hat mir geholfen, meinen Führungsstil noch besser zu verstehen und Blindspots zu identifizieren. Es hat mir auch gezeigt, dass eine positive Grundeinstellung eine wichtige Eigenschaft ist, um Herausforderungen zu meistern.“

Darüber hinaus fördert das Training den Willen und die Bereitschaft, Hindernisse zu überwinden, betont Martin Sailer, Vorstand der Frauenthal Holding und dort verantwortlich für strategische Personalentwicklung.  „Der Mut aktiv an der Überwindung scheinbarer Grenzen zu arbeiten, sind die treibenden Kräfte für Wachstum und Erkenntnis – beides Kernvoraussetzungen für langfristigen Erfolg im privaten und beruflichen Bereich“, so Sailer.

Darüber hinaus könne das Gletscher-Camp möglicherweise auch einen Anstoß zu einem bewussteren Umgang mit der Natur geben: „Mein persönliches Ziel und meine Hoffnung sind, dass zumindest einige Teilnehmer erfahren, was Natur und insbesondere Berge für uns bedeuten. Das ist eine emotionale Erfahrung, die Wirkung haben kann und auch keiner Erklärungen bedarf. Wenn ich mich als Mensch als Teil der Natur spüre, werde ich mich – vielleicht – ein bisschen weniger an ihrer Zerstörung beteiligen, oder sogar einen Beitrag zu ihrer Rettung leisten.“

Wer war Ernest Henry Shackleton?

Der britische Polarforscher und Expeditionsleiter Sir Ernest Henry Shackleton gilt als herausragende Führungspersönlichkeit. Seine berühmteste Forschungsreise war die Imperial Trans-Antarctic Expedition im Jahr 1914, der Versuch die Antarktis zu durchqueren. Nachdem sein Expeditionsschiff Endurance im Packeis zerdrückt wurde und sank, gelang es Shackleton die gesamte Mannschaft in Sicherheit zu bringen. Dass alle 27 Expeditionsteilnehmer nach fast zweijährigem Überlebenskampf unter härtesten Bedingungen körperlich gesund und emotional stabil nach Hause zurückkehren konnten, war dem Krisenmanagement und der Führungskunst Shackletons zu verdanken. Diese unglaubliche Geschichte ist sehr gut dokumentiert, so dass sich aus dem Führungsverhalten von Shackleton Schlussfolgerungen ziehen lassen, die auch für Manager im 21. Jahrhundert relevant sind.


Outdoor-Training in alpiner Umgebung

Das Outdoor-Training auf den Spuren Shackletons führt die Teilnehmer nicht in die Antarktis, denn das wäre zu gefährlich für alle Beteiligten. Stattdessen schlagen die Führungs- und Nachwuchsführungskräfte ihre Zelte in der alpinen Umgebung der Dachstein-Region in der Steiermark auf. Von Anfang an übernahmen sie unterschiedliche Rollen, die an die Endurance-Expedition angelehnt sind. Die Rolle von „Shackleton“ wechselte während des Trainings mehrmals. Er/Sie hat die Aufgabe, mit der Gruppe ein bestimmtes Ziel zu erreichen und muss Entscheidungen in einem ungewohnten Rahmen treffen. Zum Beispiel: Wie organisiere ich den Aufbau eines Camps? Wie navigiere ich die Gruppe durch unbekanntes Terrain.

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