EUROPAs 500: Sugata Mitra

two person siting beside laptops
Foto von Clayton Cardinalli

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www.hole-in-the-wall.com

Der indische Bildungswissenschaftler und Informatiker wurde durch sein 1999 begonnenes Experiment „Hole in the Wall“ bekannt, mit dem Mitra das Lernverhalten von Kindern in einer Umgebung ohne Anleitung untersuchen wollte. In einem Slum in Neu-Delhi installierte er Computer mit Internetzugang in Maueröffnungen, die über Vide­okameras überwacht wurden. Das Ergebnis: Nachdem sich die Kinder die grundlegende Funktionsweise von Maus und Tastatur beigebracht hatten, nutzten sie den Computer gezielt, um Interessensgebiete zu verfolgen. Aufbauend auf den Projektergebnissen wurde 2001 die Ho­le-in-the-Wall Education Ltd. gegründet, ein Joint Venture zwischen dem Softwarekonzern NIIT und der Weltbankgesellschaft IFC. HiWEL installliert Lernstationen in armen Regionen der Welt. Die Organisati­on erreicht damit mehr als 300.000 Kinder in Asien und Afrika. Für sein Engagement wurde Mitra 2012 mit dem Leonardo European Corporate Learning Award ausgezeichnet. 2013 erhielt er aus dem gleichen Anlass den mit einer Million Dollar dotierten TED-Preis.

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Sugata Mitra erklärt in diesem Vortrag, dass das Aufkommen von Computern Menschen ermöglicht, wieder Menschen sein zu können. Menschen sind im Gegensatz zur Maschine unberechenbar, individuell und kreativ. Mitra erklärt im Rahmen dieser Ausführungen auch sein Projekt „A hole in the wall“, für welches er mehrfach ausgezeichnet wurde.

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