HCscore3 – Analyse und Simulation von Personalmaßnahmen im Mitarbeiterportfolio

three men using MacBooks
Foto von Austin Distel

Noch vor wenigen Monaten standen die Ampeln für Wachstum auf „Grün“. Befristete Verträge wurden entfristet, Leiharbeiter in größeren Umfang in die Stammbelegschaft überführt, Überstundenkonten weiter ausgebaut und die Suche nach Talenten intensiviert. Aktuell sind die meisten Leiharbeiter nicht mehr in den Unternehmen, befristete Verträge werden nicht verlängert oder entfristet, Stammpersonal wird an Stellen verschoben, die noch weitgehend als gesichert gelten dürfen. Erste Szenarien für den Personalabbau liegen in der Schublade oder bereits auf dem Verhandlungstisch.

All diese Maßnahmen beeinflussen in großem Maße die aktuelle und damit auch die zukünftige Struktur der Belegschaft. Personalanpassungen, Sozialpläne oder betriebsbedingte Kündigungen stellen dabei einen immensen Eingriff in die Altersstruktur der Organisation dar. Zumeist sind es die gut ausgebildeten, jüngeren, ledigen und kinderlosen Mitarbeiter, die in den Fokus der Maßnahmen geraten – oder die Älteren, die weitgehend sozialverträglich über die altbekannten Mittel abgebaut werden können. HCscore3 unterstützt Unternehmen in der Analyse der Auswirkungen von Eingriffen in die Personalstruktur und liefert Fakten bezüglich der Effekte auf das Mitarbeiterportfolio in zukünftigen Perioden. HCscore3 berechnet und visualisiert die Dynamik der alterstrukturellen Entwicklung und liefert Informationen zu den aktuell dringlichen und zukünftig wichtigen Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Ein zentrales Highlight von HCscore3 basiert auf einer flexiblen Einstellung der Analyse- und Simulationsbasis. Sämtliche Informationen aus der Personal-, Organisations- und Stellensystematik können als Untersuchungseinheit ausgewählt werden. Die Bildung von Knoten unterhalb dieser Kriterien ermöglicht weitere Selektionen.

Über HCscore3

HCscore3 basiert auf dem .net Framework, wurde in C# programmiert, verfügt über eine umfangreiche Chartlibary und nutzt als Datenbank Microsoft Access. Informationen aus der Personalstammdatensystematik, der Organisations- und Stellensystematik (…) können nahezu frei als „Sortierkriterium“ genutzt werden. Hierdurch kann in einem Schritt die Sicht von der Kosten- auf die Stellensystematik oder auf ein beliebiges Sortierkriterium erfolgen. Interne Benchmarks zu zentralen demographischen Kennziffern sowie eine flexible Vorgabe von Planungsparametern sind in der Basisversion bereits enthalten. Individuelle Anprogrammierungen sowie Anpassungen an die betriebliche Netzwerkarchitektur sind aufgrund der robusten Programmierung gesichert.

Hcscore3 wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes des „Bundesministerium Bildung und Forschung“ in Unternehmen der industriellen Produktion und des Gesundheitswesen erprobt und optimiert. Seit dem 01.Januar ist HCscore3 als Softwarelösung in den Markt eingeführt.

http://www.hcscore3.de

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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