Die besten Länder für Expat-Familien

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Foto von Thomas Lefebvre

Österreich konnte sich gegenüber dem Family Life Index 2014 weiter verbessern und rückte von Platz vier auf den ersten Rang vor. Diese Platzierung ist unter anderem den herausragenden Bewertungen für die Verfügbarkeit von Schulplätzen und Kinderbetreuungsmöglichkeiten zu verdanken. 

Die befragten Eltern sind auch mit der Qualität der schulischen Bildung sowie den erschwinglichen Kosten für Kinderbetreuung und Schulwesen äußerst zufrieden: 92 beziehungsweise 82 Prozent der Studienteilnehmer in Österreich vergaben für diese Faktoren gute Noten. Auch Gesundheit und Sicherheit der Kinder, Freizeitgestaltung und das familiäre Zusammenleben im Allgemeinen schnitten in Österreich sehr gut ab: Mindestens 95 Prozent äußerten sich diesbezüglich positiv. Was das Wohlergehen des Nachwuchses betrifft, zeigt sich Österreich als leuchtendes Beispiel: Alle teilnehmenden Expatriates mit Kindern bewerteten ihre neue Heimat durchweg positiv. Finnland steht in Bezug auf die Qualität des Bildungswesens weltweit ganz vorn. Dieser Spitzenplatz sichert dem Land den zweiten Rang in der Gesamtwertung: 92 Prozent der Expat-Eltern in Finnland beurteilten den entsprechenden Faktor positiv. Das benachbarte Schweden folgt auf dem dritten Platz weltweit. Was die Kosten der Betreuungsmöglichkeiten und des Bildungswesens angeht, erringt es im globalen Vergleich sogar den ersten Platz und ist bei der Verfügbarkeit des Bildungs- und Betreuungsangebots immerhin Nummer zwei. Jedoch rutschte Schweden im Vergleich zu 2014 bei der Qualität der Schulbildung von Platz 14 auf Platz 21 ab und musste auch in der Kategorie Familienleben im Allgemeinen erhebliche Einbußen hinnehmen (Platz drei auf Platz zehn). Israel und Neuseeland, beide unter den fünf besten Zielländern für Familien weltweit, erzielen ähnlich gute Ergebnisse für die generelle Zufriedenheit mit dem Familienleben und dem Angebot von Kinderbetreuung und Schulen. Die Bewertungen für die jeweiligen Kosten sowie für die Qualität des Bildungswesens können jedoch nicht an diese Resultate heranreichen.

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