Gleichgewicht und Lebensqualität

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Foto von William Iven

Menschen folgen meist ihren Gewohnheiten und machen alles so wie sie es schon immer machen. Verhaltensmuster, mit denen sie als Kind erfolgreich waren, werden beibehalten. Das geht so lange gut, bis extreme Lebenssituationen den Menschen zum Innehalten zwingen (z.B. Unfall, Tod, Krankheit). Es braucht nicht bei allen diese extremen Situationen, die zum Umdenken führen und somit dazu, Veränderungen im Leben vorzunehmen.

 

In unserer sogenannten Leistungsgesellschaft wird es belohnt, wenn jemand sehr viel arbeitet. Meist bedeutet das, dass der Mensch viel Zeit z.B. im Büro verbringt. Kennen Sie das Pareto-Prinzip? Dies kann auf viele Lebenssituationen angewendet werden. Pareto hat unter anderem herausgefunden, dass 80% der Arbeit in 20% der Zeit erledigt wird. Wenn also jemand gut organisiert ist und sich konzentrieren kann, dann hat er sein Tagewerk sehr schnell erledigt. Wenn man sich dann fragt ob die 100% wirklich notwendig sind, dann kämen wir auf ziemlich kurze Arbeitszeiten.

 

Es gab Zeiten in denen ich sehr viel gearbeitet hatte. Mir war aufgefallen, dass ich stets auf dem Laufenden und locker innerhalb eines 8-Stunden-Tages mit der Arbeit fertig war.

Wie habe ich das gemacht? Ich würde hier die Fähigkeiten Konsequenz, Disziplin und Konzentration anführen. Das wurde mir erst später auch durch die Arbeit als Coach bewusst. Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch dazu fähig ist.

 

Sich konzentrieren zu können halte ich für immens wichtig, dann geht jegliche Art von Arbeit schnell von der Hand. Wenn es zudem noch eine Arbeit ist, die den jeweiligen Fähigkeiten und Potenzialen entspricht, kommt die Freude am Tun hinzu. Wer Freude hat, an dem was er tut, der fühlt sich wohl. Da wird keine Zeit verschwendet mit Meckern über die Arbeit, die Kollegen, den Chef oder gleich die ganze Firma.

 

Wenn die Arbeit in kurzer Zeit erledigt ist, dann wäre Zeit für Sport und Entspannung. Der Mensch ist keine Maschine. Ich plädiere an der Stelle für die Teilzeitarbeit. Der Mensch braucht Zeit um alleine zu sein und in sich zu gehen und er braucht Zeit, um etwas für seinen Körper zu tun. Fürs jeweilige Gleichgewicht ist jeder einzelne selbst verantwortlich. Arbeitgeber haben sehr viel von zufriedenen Mitarbeitern. Jegliche Fehlzeiten würden wegfallen, wenn sich alle wohl fühlen.

 

Das ganze hat viel mit Änderung von Gewohnheiten und Verhaltensmustern zu tun. Viele schaffen es alleine, doch mit Unterstützung geht es wesentlich einfacher. Dafür gibt es Coaching. Mehr dazu auf

 

www.ruth-inge-piechotta.de

 

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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