Geschäftsreisende offen für digitale Unterstützung

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Foto von John Schnobrich

Insgesamt herrscht unter Geschäftsreisenden große Offenheit für neuartige digitale Tools. Selbst die Nachverfolgung des Reiseverlaufs durch einen GPS-Tracker können sich 62 Prozent als vorteilhaft vorstellen. Die digitale Reiseüberwachung ermöglicht es unter anderem, die Position des Geschäftsreisenden bei Gefahren sofort zu ermitteln oder bei Verzögerungen im Reiseverkehr alternative Routen vorzuschlagen. Neue Tools machen Reisen sicherer und schneller.

 

Digitaler Check-in im Hotel gewünscht

Am beliebtesten sind technische Helfer, die dem Dienstreisenden Zeit sparen: 87 Prozent würden beispielsweise gern einen mobilen Check-in/out im Hotel nutzen, so dass Reisende nicht mehr am Hoteltresen anstehen müssen und einige Stunden vor Anreise die Zimmernummer und einen QR-Code auf ihrem Handy empfangen. Da heute nahezu alle Dienstreisenden ein Mobiltelefon bei sich tragen, steigt auch die Bedeutung von virtueller Bezahlung der Reisekosten zum Beispiel über eine mobile App: 74 Prozent der Befragten würden ihre Zimmerrechnung gerne per Klick begleichen, anstatt die Brieftasche zu zücken und hinterher kompliziert abrechnen zu müssen. Belege werden auf dem Smartphone gesammelt, die Bezahlung erfolgt bargeldlos über virtuelle Kreditkarten und digitale Reisekostenabrechnung werden gespeichert. Schon jetzt führen 53 Prozent der Dienstreisenden nach Möglichkeit nur noch digitale Dokumente statt Papier mit, weitere 38 Prozent planen dies für die Zukunft. Der Anteil an Hotelbuchungen, die mit virtuellen Karten bezahlt werden, verdoppelt sich von Jahr zu Jahr. Dazu gehört auch das automatisierte Sammeln und Prüfen der dazugehörigen Hotelrechnungen – ein für den Reisenden unsichtbarer, reibungsloser Prozess.

 

Hilfe von Chatbots

Mehr Effizienz im Reiseprozess bieten nicht nur mobile Lösungen, sondern auch künstliche Intelligenz. Die permanente Erreichbarkeit eines Chatbots, der online Reisefragen beantwortet, ist für mehr als die Hälfte der Geschäftsreisenden der größte Vorteil eines solchen Tools. 63 Prozent der Befragten würden sich von einem solchen virtuellen Assistenten auch in Reisefragen beraten lassen. Dieser digitale Assistent kann künftig auf Informationen vergangener Reisen zurückgreifen, kennt die Vorlieben des Mitarbeiters und bucht selbstständig weitere Geschäftsreisen. Schon heute spielen Sprachassistenten im privaten Bereich eine große Rolle. Ihre Bedeutung wird auch im beruflichen Kontext zunehmen und Einfluss haben auf die Einsichtnahme in Reisepläne und Buchung von Reisen.

 

Mit freundlicher Genehmigung von BDAE: Leben und Arbeiten im Ausland Ausgabe 11/2018.

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