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Wolfgang Jetter: High-Energy-Organisationen. Wie Unternehmen ihre Potentiale entfalten

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three person pointing the silver laptop computer
Foto von John Schnobrich

1. Erkenntnis „MIND-SHIFT: MASCHINE ZU HUMAN“

Bislang wurde es in Gesellschaft und Wirtschaft verpasst, menschliche Energien und Fähigkeiten zu aktivieren, energetisch sinnvoll einzusetzen und auch zu verantwortungsbewusst zu regenerieren. Wolfgang stellt diese These in die Anfangskapitel seines Buches und liefert Begründungen zum Befund: Weil Mitarbeiter bislang vorwiegend in der Maschinenwelt arbeiten mussten, wurden ihre Potenziale in ein starres Regelwerk eingepasst, das sich vor allem auf das gesamte Management dieser Maschinen-Menschen-Welt konzentrierte. Durch den Abbau der industriellen Welt der Fabriken wird das Management humaner Fähigkeiten und Energien wieder neu diskutiert und fällt damit auch die Spannweite der humanen Potenziale ganz neu ins Auge. Die „Macht des Managements“ – so Wolfgang Jetter – muss korreliert werden mit der „Kraft des Menschen“. Passiert dies unzureichend, diagnostiziert der Autor, so distanzieren sich Menschen emotional von der Arbeitswelt. (Anm. d. R.: Roboter, die Tätigkeiten von Menschen übernehmen, könnten an dieser Stelle den einzigen Ausweg aus dem Macht-Mensch-Dilemma bieten, unter der Maßgabe eines Machtmissbrauchs.) Wolfgang Jetter fordert vor dem beschriebenen Szenario neue Denkansätze in Personalführung und Management – weg vom maschinell orientierten Denken zum humanen Denken.


2. Erkenntnis „ENERGIEVERBRAUCH ERFORDERT REGENERATION“

Der Mensch arbeitet mit vier Energien:

  • physische
  • emotionale
  • mentale
  • spirituelle


Diese Energien greifen neurologisch gesehen ineinander.
Allerdings konnte in Studien klar ermittelt werden, dass …

physische Energien nötig sind, um mentale Energien zu stützen. Denn das Gehirn verbraucht die meisten Energie, braucht vor allem Glucose und Sauerstoff. Körperliche Aktivität ist daher die absolute Basis für Wissensarbeit.

emotionale Energien werden durch positive Gefühle geweckt: Freude, Zufriedenheit, Wohlbefinden etc. Diese Energien steuern die Performance eines Menschen maßgeblich, da sie ihn öffnen für Ansichten, Perspektiven und Herausforderungen.

mentale Energien vor allem nötig sind für u.a. logisches Denken, Aufmerksamkeit, Konzentration, Entscheidungen und Urteile, Gedächtnis, Sprachkompetenz und Impulskontrolle. Dabei erfordert schnelles Denken (z.B. rasch reagieren oder eine leichte Auskunft geben) weniger Energie als langsames Denken (z.B. konzeptionieren, Probleme durchdenken, sehr gut zuhören). Wolfgang Jetter streicht hervor, dass Wissensarbeit zumeist langsames Denken erfordert und die mentale Energie daher oft nach einer gewissen Zeit abfällt und dringend regeneriert werden muss.  

Spirituelle Energien sind maßgebend für die Entwicklung der humanen Fähigkeiten: das Wissen um die eigene Endlichkeit und auch Hilfsbedürftigkeit unterstützt den Willen des Menschen, seelisches Gleichgewicht zu erlangen und dafür an sich und der Umwelt zu arbeiten. Dreh- und Angelpunkt der spirituellen Energien ist die Sinnsuche. Sinn weckt Energien.

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