Pflegestützpunkt oder Pflegeberatung? Das sind die Unterschiede

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Foto von AbsolutVision

MEDICPROOF – Pflegebedürftigkeit feststellen

Medicproof ist der medizinische Dienst der privaten Pflege-Pflichtversicherung. Er prüft die Leistungsvoraussetzungen für den Bereich der privaten Pflege-Pflichtversicherung. Es wird begutachtet, ob bei einem Antragsteller eine Pflegebedürftigkeit vorliegt und – falls ja – welcher Pflegestufe diese zuzuordnen ist. Aufgabe von MEDICPROOF ist es, eine bundesweit und versicherungsübergreifend einheitliche Begutachtung sicherzustellen.

Link zum Medicproof-Formular
(Datenerhebung zur Begutachtung eines Falles)


Fotocredit: Rainer Sturm / www.pixelio.de

Pflegeberatung

Die Pflegeberater verantworten die Abwicklung eines individuellen Fallmanagements – nah, persönlich und zeitnah. Sie beurteilen den persönlichen Bedarf einer kranken Person und schätzen auch die häusliche sowie soziale Situation des Betroffenen ein. Darauf aufbauend schreiben sie einen individuellen Versorgungsplan. Meist müssen Leistungen beantragt werden, Pflegeberater kennen die entsprechenden zuständigen Kassen und wickeln die Übermittlung der Leistungsanträge ab. Pflegeberater arbeiten entweder für Kassen selbst oder im Auftrag von unabhängigen und neutralen Beratungsstellen.

Weitere Infos:
http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeberatung.html

Pflegestützpunkt

Ein Pflegestützpunkt bündelt die Beratung über alle pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen und vernetzt auch die Leistungsträger. Unter dem Dach des Stützpunktes stimmen sich Pflegemitarbeiter, Krankenkassen, Altenhilfe und Sozialhilfeträger untereinander ab. Und sie erläutern nach einer strukturierten Zuleitung der Betroffenen-Anfrage durch den Stützpunkt ihre Leistungsangebote.

Beispiel für Stützpunkte (Berlin):
http://www.berlin.de/pflege/pflegestuetzpunkte/

Pflegeberatung in Anspruch nehmen:

Beratung kann nicht nur, sondern muss teilweise in Anspruch genommen werden. Und zwar dann, wenn Pflegegeld fließt. Je nach Pflegestufe kommt die Beratung dann einmal im halben Jahr oder einmal im Vierteljahr ins Haus des zu Pflegenden. Damit soll die Sicherung der häuslichen Pflege gesichert werden.

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