# Checkliste: Kernfragen für ein professionelles betriebliches Mentoring

*https://www.hrm.de/checkliste-kernfragen-fuer-ein-professionelles-betriebliches-mentoring/ — 2017-08-22*

**1. Definieren Sie, wozu Mentoring im Unternehmen dienen soll**

Zentrale Fragen: Welche Zielgruppe sprechen Sie an? Welche Herausforderungen wollen Sie mittels Mentoring lösen?  Welche Mentoringform dient diesem Ziel am besten? Welchem Qualitätsstandard verpflichten Sie sich?

**2. Führen Sie eine realistische Ressourcenplanung durch**

Zentrale Fragen: Was kostet das geplante Mentoringprogramm? Welche Ressourcen sind Sie bereit einzusetzen? Wie definieren Sie die Kosten-Nutzen-Rechnung dieser Personal-entwicklungsmaßnahme?

**3. Entscheiden Sie sich für eine qualifizierte Programmverantwortliche**

Zentrale Fragen: Gibt es im Unternehmen eine Person für die Mentoring-Leitung, die dem Anforderungsprofil für die Rolle entspricht? Benötigt die Mentoring-Leitung externe Hilfe für die einzelnen Phasen des Mentoring-Programms?

**4. Gehen Sie achtsam in der Auswahl der Mentorinnen und Mentees vor**

Zentrale Fragen: Sind die Anforderungen an die Zielgruppe klar und transparent defi-niert? Welche Anforderungen stellen Sie an die Mentoren? Welche Kompromisse kön-nen eingegangen werden? Wie gehen Sie mit Absagen an interessierte Teilnehmer um?

**5. Sichern Sie ein hohes Committment aller Stakeholder und Beteiligten**

Zentrale Fragen: Wer sind die Beteiligten und die Stakeholder im Unternehmen? Wie können Sie sicherstellen, dass diese ein ihren Rollen gemäßes Commitment zeigen?   

**6. Stellen Sie transparente Kriterien und einen achtsamen Prozess des Matching sicher**

Zentrale Fragen: Welcher Matching-Prozess passt zu den Teilnehmenden und zur Orga-nisationskultur? Wer ist am Matching-Prozess zu beteiligen? Was sind Ihre konkreten und transparenten Kriterien? Wann und in welcher Form werden die Matching-Ergebnisse kommuniziert?  

**7. Begleiten und unterstützen Sie die Mentoringbeziehung**

Zentrale Fragen: Welche Verbindlichkeit soll mit dem Mentoring-Vertrag erzielt werden? Haben Sie das Rahmenprogramm entsprechend der Ziele und Zielgruppe gestaltet? Wel-che Vernetzungsoptionen werden angeboten? Mit welchen Methoden und Qualifizie-rungen der Mentees und Mentoren wird die Gestaltung dieser vertrauensvollen Lernbeziehung unterstützt?

**8. Nutzen Sie eine kompetente externe Unterstützung**

Zentrale Fragen: Welche Mentoring-Aufgaben sollen bzw. können einem externen Experten übergeben werden? Was ist bei der Auswahl eines externen Experten zu beachten?

**9. Kommunizieren wirksam Sie nach innen und außen des Programmes**

Zentrale Fragen: Mit welcher Kommunikationsstrategie unterstützen wir die Ziele des Mentoring-Programms am besten? Welche Botschaften sollen nach innen bzw. nach außen kommuniziert werden?

**10.Stellen Sie ein begleitendes Monitoring und eine professionelle Evaluierung sicher**

Zentrale Fragen: Welche Zielsetzung verfolgt die Evaluation? Welche Indikatoren zur Be-urteilung von Wirkung und Entwicklung sind aussagekräftig? Wie häufig und in welcher Form soll die Mentoring-Leitung Informationen einholen, um zur wissen, ob die Tandems zielorientiert on track sind? Wie soll die Zwischenevaluation durchgeführt und die Ergebnisdarstellung kommuniziert werden?

 

*Quelle: Ursula Liebhart, Fachhochschule Kärnten, Daniela Stein, Business Frauen Center Kärnten*

   
*Untenstehend finden Sie die Checkliste zum Download.*
