Der Suchmaschinen-Riese Google legt sich mit China an und droht mit Rückzug. Doch Chinas Machthaber zeigen sich unbeeindruckt. Bisher hatte sich Google an die Zensurvorgaben der chinesischen Regierung gehalten. Doch Hackerangriffe seitens China veranlassen Google das lukrative Geschäft dort aufzugeben. In China steht das Internet unter strikter Kontrolle der Behörden.
Google gerät einmal mehr in die Schlagzeilen und Fragen werden laut, inwieweit Google als einzige Informationsquelle zu viel Macht generiert. Die Suchmaschine hat mittlerweile 90 Prozent Marktanteil. Vor ein paar Jahren gab es neben Google noch andere Suchmaschinen, doch die haben kaum eine Chance gegenüber Google.
Dr. Wolfgang Sander-Beuermann vom Regionalen Rechenzentrum an der Leibniz Universität Hannover hält den Informationsmonopolisten Google für zu mächtig und fordert “demokratische Kontrollinstanzen für Quasi-Monopole im Internet”. Der Wissenschaftler entwickelt an der Universität unter anderem die Suchmaschine www.metager.de.
www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5841860/China-vertreibt-Google.html
www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,671858,00.html
Das Interview mit Dr. Wolfgang Sander-Beuermann ist nachzulesen unter:
www.learntec.de/cgi-bin/x-mkp/press/info.pl
Termin: Dr. Wolfgang Sander-Beuermann am Mittwoch, 03.02.2010, 13.30-14.15 Uhr, Wissenstalk 2: Wissen – versus Suchmaschine, Fachmesse; Mittwoch, 03.02.2010, 14.30 Uhr, Kongress-Sektion: „Stand und Zukunft der Suchdienste“