Shareconomy Personal: Wie HR-Software die Personalarbeit verändert

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Foto von AllGo - An App For Plus Size People

Die Frühjahrsmessen PERSONAL2013 Süd und Nord bieten eine konzentrierte Schau mit aktuellen Personal-Lösungen. Am 23. und 24. April in Stuttgart und am 14. und 15. Mai in Hamburg treffen Messebesucher auf wichtige Player der HR-IT wie beispielsweise Atoss Software, CSS, Datev, Exact Software, GFOS, HR4you Solutions, Interflex Datensysteme, Isgus, Kaba, PCS Systemtechnik, perbit Software, Persis, rexx systems, SP_Data oder Veda. Die ausgestellten Software-Lösungen beweisen: Cloud Computing liegt im Trend. Da sich dabei viele Unternehmen die gleiche Infrastruktur teilen, sind der Implementierungs- und Wartungsaufwand gering und die Einführungskosten relativ niedrig. Die Software „aus der Wolke“ ist für Betriebe jeder Unternehmensgröße erschwinglich, so dass sich Cloud Computing als Erfolgsmodell für die digitale Wirtschaft erweist – auch im Personalmanagement.

Die süddeutsche Personal-Plattform hat mit Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon) einen neuen Partner für das Thema Personalsoftware an der Seite – auch als Unterstützer für das umfassende Begleitprogramm. So referiert etwa Tobias Flaig, Leiter Infrastruktur der IT.TEM GmbH, als Mitglied von bwcon über die Problematik „Cloud und Sicherheit“, während sich Hans-Helmut Kümmerer, Geschäftsführer der HCM Customer Management GmbH, Anwendungen und Erfolgsfaktoren von Software-as-a-Service-Angeboten für HR widmet.

Technik krempelt Personalarbeit um

Neben Sicherheitsfragen beschäftigen sich Personalexperten derzeit vor allem mit den technikgetriebenen Veränderungen ihrer Profession. „Heben die Cloud- Welt, Social Media und Web 3.0 die alte Personalarbeit aus den Fugen?“, ist in Stuttgart die Ausgangsfrage des Vortrags von Franz Langecker, Chefredakteur der Datakontext Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm. Manuel Seyffert, Business Developer bei Sage HR Solutions, beleuchtet in Süd und Nord neue softwaregestützte Arbeitsweisen:  Mit Selfservice-Prozessen, mobilen Lösungen, digitalen Archiven und webbasierten Workflows verlagert sich ein Teil der Personalarbeit zunehmend auf Führungskräfte und Mitarbeiter.

Immer mehr Personal-Software läuft auch auf mobilen Endgeräten. Doch nicht alle Lösungen eignen sich gleichermaßen für bestimmte HR-Prozesse. Smartphone, Tablet oder PC – noch immer fragen sich viele Anwender, welche Benutzeroberflächen, Technologien und Endgeräte für die HR-Arbeit sinnvoll sind. Vertreter der Zukunftsinitiative Personal (ZiP) umreißen auf der PERSONAL2013 Süd die heutigen Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Arbeitsgebiete anhand von Praxisbeispielen.

Fachkräftemangel ist wichtigster Treiber für HR-Software

Da sich der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter verschärft, steigt die Nachfrage nach Anwendungen zur Unterstützung des Bewerber- und Talent-Managements. Moderne HR-Software-Systeme sollen den Personalausleseprozess verbessern, indem sie das Know-how der Beschäftigten genauer abbilden und zugänglich machen. Laut Hermann Arnold, CEO von umantis, gehört dabei Mitmach-Unternehmen die Zukunft: „Letztlich wird die ‚Weisheit der Vielen‘ entscheiden, wer rekrutiert oder befördert wird und welches Gehalt angemessen ist.“ In seinem Vortrag auf beiden Personal-Plattformen führt er die Trends im Talent-Management weiter aus.

Ob Talent- oder Bewerbermanagement – Software-Anwendungen werden zunehmend zu Alleskönnern: So schildern etwa Andreas Fritz von MHM Systemhaus und Ioannis Blume von  ICARO HR 2.0 in Stuttgart, was moderne Software im Bewerbungsprozess leisten kann: Ein Programm mailt Workflow-Schritte, läuft auf allen Endgeräten, liegt in der Cloud, erlaubt Bewerbern die Nutzung ihrer XING-oder Facebook-Inhalte und schreibt Managern Termine in den Kalender. Flankiert mit passenden Social-Recruiting-Maßnahmen erreichen Unternehmen auf diese Weise auch passive Stellenanwärter. 

Weitere Informationen und das komplette Programm: www.personal-messe.de

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