Neuer kostenloser Service: Cloud-basiertes Recruitingtool. HRM.de hat sich durchgeclickt …

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three men using MacBooks
Foto von Austin Distel

Die auf IT spezialisierte IT-Jobbörse ictjob.de bietet seinen Kunden seit August ein kostenloses Bewerbermanagement System inklusive Multiposting. Im Rahmen der Kooperation mit GoHiring erhalten die Kunden ein Tool zur einmaligen Erstellung ihrer Ausschreibungen, welche sie dann wahlweise auf Social Media Präsenzen, kostenlosen und kostenpflichtigen Schaltungskanälen ausspielen können. Der Bewerberrücklauf lässt sich anschließend professionell verwalten dank Funktionen wie automatisierten E-Mails, Vorlagenverwaltung, Kandidatenbewertung unter Kollegen und reibungsloser Kollaboration mit dem Fachbereich. Analysetools helfen bei der Optimierung des Rekrutierungsprozesses und -budgets, auch eine eigene Karriereseite erstellt das System auf Wunsch automatisch.

„Wir haben mit GoHiring einen Partner gefunden, der unseren mittelständischen Kunden und Start-Ups genau das bietet, was sie brauchen. Sofortiger, unverbindlicher Einsatz des Systems, keinerlei Kosten für Installation oder Nutzung, intuitive Bedingung sowie ein höchstes Niveau an Sicherheit“, erklärt Julian Steinbuch, Geschäftsführer von ictjob.de. Die Kunden der Jobbörse können innerhalb von drei Minuten einen Account erstellen und loslegen, sie erhalten Support und Beratung wie gewohnt von ihrem ictjob.de Kundenbetreuer. „Personaler von KMUs können mehr Messbarkeit im Recruiting erzeugen, effizienter arbeiten und sich so wieder mehr Ihrem eigentlichen Geschäft widmen: Dem Aufbau von Beziehungen zu talentierten Bewerbern.“ so Steinbuch. „Vorbei sind die Zeiten, in denen HR Software nur den tiefen Taschen vorbehalten war, mit GoHiring rekrutieren unsere kleineren Kunden wie die Großen – und das auch noch ohne jegliche Kosten.“

Das Login bei GoHiring.com ist kein anderes als bei Xing oder anderen Medienportalen. Die Einstiegsseite begrüßt User mit fünf zweieinhalb Minuten-Video-Tutorials, die durch die möglichen Aktionen im Portal leiten:

– Anzeige erstellen
– Anzeige auf passenden Jobbörsen veröffentlicht
– Eingehende Bewerbungen bewerten
– Über E-Mail Vorlage mit Bewerbern kommunizieren
– Bewerber einstellen

In einer seitlich angebrachten Box finden Arbeitgeber Text-Tutorials:

„Text- und Titeloptimierung“
(Wer das nicht gelesen hat, wird über GoHiring.com kaum erfolgreich rekrutieren)

„SEO – Optimierung von Stellenanzeigen“

(Für User, die sich gar noch nie mit der Auffindbarkeit von Anzeigen im Web beschäftigt haben. SEO wird nicht erklärt. Der Begriff bedeutet „Search Engine Optimization“, zu Deutsch „Suchmaschinenoptimierung“.)

„Stellenanzeigen erfolgreich ausschreiben“
(Das Tutorial stellt verschiedene Jobbörsen vor, gibt Anregungen zur Streuung von Anzeigen. Auch hier gilt: Für absolute Anfänger.)
 
Die Videos

Die Hintergrundmusik in den Videos ist Geschmackssache. Und je nach Bildschirm des Users sind die darin vorgeführten Screenshots von der Website mal größer oder sehr klein zu sehen. Die Videos liefern jedenfalls einen ersten Eindruck von der Arbeit im Portal.

Los geht´s mit dem Thema „Stellenanzeige ausschreiben“. Dieses wurde wohl nach vorn gereiht, weil es die meisten User besonders interessiert. An dieser Stelle sei gesagt, dass auch ein Einstieg mit dem Video „GoHiring individualisieren“ empfehlenswert ist, da hier erklärt wird, wie sich ein Arbeitgeberprofil (heißt hier Karriereseite) auf der Plattform erstellt lässt. Der User hinterlegt also seine Benutzer- und Unternehmensdaten. Eventuell schon vorhandene Karriereseiten eines Arbeitgebers können bislang nicht eingebunden werden.

Daran, dass einzelne Abteilungen allein oder zusammen rekrutieren wollen, hat man bei GoHiring.com auch gedacht. Sie können angelegt und in ihnen Benutzerkonten für die rekrutierenden Mitarbeiter zugewiesen werden. Allerdings sollte wohl eher ein Hauptverantwortlicher gewählt werden, der alle Fäden in der Hand hält. Zwar lassen sich leicht Benutzerkonten erstellen, doch damit Kollegen aktiv werden können, müssen sie erst zum Recruiten eingeladen werden – auf der Seite, wo die erstellten Stellenanzeigen verwaltet werden.

Doch zurück zum Anfang: nämlich Stellenanzeigen schalten. Auf einer eigenen Unterseite findet der User ein Formular, das übliche Editierfelder bereit stellt, wie zum Beispiel Stellentitel, Unternehmensprofil oder gewünschte Qualifikationen. Aktuell müssen die Daten für das Unternehmensprofil noch manuell eingetragen und nicht aus den im Portal angelegten Karriereseiten geladen werden. Der Editor bietet die Funktionen „fett“, „kursiv“ und „unterstrichen“ an. Als Schrift wird Arial angeboten. Wer HTML anwenden kann, wird etwas mehr gestalten können. Am Besten setzt Personaler und Personalerin einen IT-Kollegen ran.

Die erstellten Anzeigen lassen sich über eine weitere Unterseite in verschiedenen Jobbörsen schalten, die mit Beschreibung und Preisen ausgewiesen sind. Die üblichen aufwändigen Preisrecherchen entfallen damit. Außerdem lassen sich die Anzeigen in Facebook, Linked-In und anderen Social-Media-Kanälen streuen.

Hilfreich ist übrigens, dass sowohl in der Rubrik „Bewerber“ sowie auch in „Stellenanzeigen“ Dummies zur Orientierung hinterlegt sind. Sollten während des Arbeitens Fragen auftauchen, kann der User jederzeit und unkompliziert über Chatfunktionen Kontakt mit einem Serviceteam aufnehmen.

Ein weiteres Video stellt das Thema „Stellenanzeigen verwalten“ vor. Der User sieht hier, dass er jederzeit veröffentlichte, unveröffentlichte, besetzte und geschlossene Anzeigen über Karteikartenreiter im Blick hat. Die Bewerber werden aufgelistet und sind direkt zu bearbeiten. Einsehbar ist auch, welcher Kollege aus dem Hiringteam an einem Bewerber dran ist.

Im Video „Bewerbermanagement“ wird ein Ranking- und Taggingsystem für die erhaltenen Bewerbungen vorgestellt. Es sind Infos zu den Phasen sichtbar: Wer wurde wann von wem eingeladen, schnitt wie ab und wird nun weiterbearbeitet? Funktionen zur Bewerberkommunikation wie Serienmail erleichtern die Arbeit.

Wichtig ist das Video „Arbeiten im Team“. Es zeigt, wie Recruiter Benutzerkonten erstellen, Kollegen zum Recruiten einladen und gemeinsam die Kontakthistorie pflegen.

Fazit: Diese Lösung ist den Kinderschuhen entwachsen, bietet fortschrittliches Management und eignet sich auch für absolute Newcomer im Thema. Allerdings wird der ein oder andere Anruf – je nach Vertrautheit mit solchen Lösungen – beim Provider nötig sein. Denn nicht alle Links zwischen den Arbeitsschritten sind auf den ersten Blick ersichtlich.

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