Studie: Was können österreichische Recruiter?

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Foto von Thought Catalog

243 Einzelkriterien sind im Jubiläumsjahrgang 2019/20 getestet worden – von der Menüführung der Karriere-Website über Youtube-Channels und Social-Media-Aktivität bis zum Inhalt der Online-Stellenanzeige untersucht die Studie alle Recruiting-Maßnahmen der Unternehmen auf Herz und Nieren. Das Herzstück der Studie ist die Analyse der Bewerbungsresonanz, BEST RECRUITERS versendet dazu an jeden Studienteilnehmer vier Bewerbungen und analysiert Geschwindigkeit und Inhalt der Rückmeldungen.

Ist da jemand?

Obwohl die Anzahl der Social-Media-Accounts tendenziell steigt, nützen nur die Hälfte der Unternehmen ihren Facebook-Account für karriererelevante Postings, in erster Linie handelt es sich dabei um Stellenanzeigen, die geteilt werden. Gerade die Ergebnisse in der Untersuchung der Business-Netzwerke XING und LinkedIn überraschen. Profile und Aktivität auf LinkedIn sind seit dem vergangenen Jahr leicht rückläufig, immer mehr Unternehmen haben außerdem zwar ein Arbeitgeberprofil auf XING, jedoch wird dieses kaum zum aktiven Austausch mit potenziellen Bewerbern genutzt: Auf eine per Direktnachricht gesendete Frage zum Unternehmen antworteten nur 14 Prozent innerhalb einer Frist von drei Tagen. Zum Vergleich: Eine ähnliche Anfrage wurde auch per E-Mail verschickt, hier antworteten innerhalb derselben Frist 40 Prozent der Arbeitgeber.

Stellenanzeigen auf dem Prüfstand

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr die Konsistenz der Online-Stellenanzeigen ermittelt. Dazu wurden drei Stellenanzeigen von jedem Unternehmen auf das konstante Vorhandensein ausgewählter Punkte untersucht. Hier gibt es für die Unternehmen noch Luft nach oben: Nur jeder vierte Arbeitgeber stellt in drei Anzeigen weniger als je elf Anforderungen an Bewerber, etwas mehr als ein Drittel (38 %) der Arbeitgeber kommunizieren in den Stellenanzeigen Benefits, immerhin fast die Hälfte (47 %) bieten auch Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen.

HEROLD holt sich wieder den ersten Platz

Zum zweiten Mal in Folge konnte sich HEROLD an der Spitze der 521 getesteten Unternehmen platzieren, mit einem fast perfekten Ergebnis von 95,5 Prozent der Gesamtpunkte. Mit 94,5 Prozent nur knapp dahinter liegt der Vorjahresdritte, die Eurest Restaurationsbetriebs-GmbH. Um hervorragende zehn Plätze gesteigert hat sich in diesem Jahr die Erber Group und landet auf dem dritten Platz. Als beste Branche erweist sich einmal mehr Unternehmensberatung/Wirtschaftsprüfung, auf dem zweiten Platz liegen erneut die Personalberater, auf Platz 3 schafft es dieses Jahr die Branche IT/Software/Telekommunikation.

Zur Studie

2010 startete BEST RECRUITERS in Österreich, 2011 folgte die Erhebung deutscher Unternehmen, im Jahr 2013 schließlich auch die Schweiz. Inzwischen werden jährlich über 1.300 Unternehmen überprüft. Die 400-500 umsatz- und mitarbeiterstärksten Unternehmen jedes Landes sind automatisch Teil der untersuchten Stichprobe, jeder andere Arbeitgeber hat die Möglichkeit, per Erhebungsauftrag freiwillig an der Studie teilzunehmen. Nähere Informationen zu Studienmethodik und Teilnahme finden Sie auf:

www.bestrecruiters.eu/diestudie

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