Zufriedenheit am Arbeitsplatz motiviert jeden, das ist nicht neu. Dass aber nicht nur Geld und ein gutes Betriebsklima dafür Sorge tragen, sondern auch gesellschaftliches Engagement als sinnstiftend und motivierend angesehen werden, belegt nun eine Studie der Bremer Unternehmensberatung Brands &Values. Demnach sind über 70 Prozent der 389 befragten Arbeitnehmer dazu bereit, sich für gemeinnützige Projekte zu engagieren. Auch die potenziellen Führungskräfte von morgen würden bei sonst gleichen Konditionen die Arbeit in einem Unternehmen bevorzugen, das sich gesellschaftlich engagiert.

Stichwort Corporate Social Responsibility (CSR): Die Palette an Möglichkeiten ist groß. Doch nicht jede soziale Einrichtung bzw. Hilfsorganisation ist darauf vorbereitet. Ganz anders ist dies der Fall bei Habitat for Humanity. Denn dort ist die Hilfe von Freiwilligen Konzept. Ohne Einsätze von Mitarbeitern aus Unternehmen bzw. Privatgruppen würde die Hilfe zur Selbsthilfe nicht funktionieren.

Habitat for Humanity baut in fast 100 Ländern Häuser für und mit bedürftigen Menschen. Diese werden von den Mitarbeitern vor Ort ausgewählt. Die Baumaterialien werden durch Spenden vorfinanziert und von den Familien über Darlehen zurück bezahlt. Um die Baukosten gering zu halten, helfen lokale und internationale Freiwillige am Hausbau mit. Habitat for Humanity Mitarbeiter vor Ort leiten die Freiwilligen an. Baukenntnisse sind nicht notwendig.

Von Deutschland aus fahren ca. 15-20 Teams jährlich in ein Bauprojekt um aktive Hilfe zu leisten. Unternehmen profitieren somit auch durch ein „Teambuilding mal anders“ - mit bleibenden Ergebnissen: einem Haus.

Lesen Sie Erfahrungsberichte von Unternehmen unter: www.hfhd.de

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Foto von John Schnobrich