"Fachliche Kompetenz ist in deutschen Firmen nach wie vor das Hauptkriterium bei der Besetzung einer Führungsposition. Die Qualität der Mitarbeiterführung spielt eine untergeordnete Rolle. Mitarbeiter tun sich mit führungsschwachen Vorgesetzten schwer. Schwache Chefs lassen sich aber steuern.

Als Jonas Pander um 20.42 Uhr sein Büro bei einer großen Versicherung in München verlässt, ist seine Stimmung schlecht. Auch heute hat er wieder fast drei nicht bezahlte Überstunden mit der Prüfung von Verträgen verbracht. "Wir brauchen in unserer Abteilung dringend neue Mitarbeiter", sagt er. "Intern ist unsere Chefin derselben Meinung. Doch bei der Geschäftsführung traut sie sich nicht, für die Belange der Abteilung einzustehen. Selbst unsere Literatur ist hoffnungslos veraltet." Pander ist mit dem Führungsstil seiner Vorgesetzten in vielen Aspekten unzufrieden." [...]

Artikel von Falk Osterloh für Berliner Morgenpost.

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[url]http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1072877/Wenn_auf_dem_Chefsessel_ein_Weichei_sitzt.html[/i][/url][/url]

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Foto von Amy Hirschi