Sprachtraining: Internationale Kommunikation als Erfolgsfaktor

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Den expandierenden Unternehmen ist bewusst, dass eine erfolgreiche Internationalisierung von verschiedenen Faktoren abhängt. So befragte das Statistikportal Statista eine Reihe Schweizer KMU über die Stärken und Schwächen ihrer Internationalisierung im Jahr 2013. Während ein Grossteil der befragten Unternehmen in ihrem Know-how und der hohen Qualifikation der Mitarbeiter eine relevante Stärke für ihren erfolgreichen Start im Ausland sehen, nennen sie ein ungenügendes sprachliches Know-how der Mitarbeiter als eine wesentliche Schwäche.

Dabei sind Fremdsprachenkenntnisse ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Fehlt es in einem international besetzten Team etwa an Englischkenntnissen, leidet darunter die Kommunikation zwischen den Teammitglieder. Dies führt vermehrt zu Missverständnissen und Fehlern.

Dauerhaft belastet dies zum einen das Team und letztendlich die Kunden- und Projektbeziehungen. Folgen sind oftmals ein nicht unerheblicher wirtschaftlicher Schaden und der Verlust von fachlich kompetenten Mitarbeitern, die aufgrund ihrer Frustration und verminderten Jobzufriedenheit aus dem Unternehmen scheiden. Beides können sich gerade kleine und mittlere Unternehmen nicht leisten.

Sprachtrainings für Mitarbeiter, die in internationalen Teams arbeiten sollen oder auf Geschäftsreisen ins Ausland gehen, können hier effektiv vorbeugen. Von klassischen Präsenztrainings in Form von Einzel- oder Gruppenunterricht über webbasierte Online-Trainings und E-Learning Programmen bis hin zu speziellen Sprachreisen, bietet der Markt eine grosse Bandbreite an Weiterbildungsmöglichkeiten im Sprachbereich.

Damit die Sprachtrainings zu einer lohnenden Investition werden, gibt es bei der Auswahl des passenden Anbieters und der richtigen Trainingsart einiges zu beachten.

Online-Training (Web-based Training)

Nicht für jedes Unternehmen oder jede unternehmerische Situation bieten sich immer Präsenz-Trainings an. Eine hochwertige Alternative bieten oft Online-Trainings. Web-basierte Trainings ähneln vom Aufbau den Präsenztrainings, nur dass sie ortsunabhängig in einer Art virtuellem Klassenzimmer stattfinden. Wie bei den Vor-Ort-Trainings, übernimmt ebenfalls ein fester Trainer die Vermittlung der Inhalte, die Moderation und die Steuerung. Zu festgelegten Zeiten wählen sich die Teilnehmer auf einer gemeinsamen Lernplattform ein. Durch die entsprechende Technik können sie und der Trainer miteinander kommunizieren und arbeiten.

Online-Trainings zeichnen sich dadurch aus, dass Gruppen ortsunabhängig miteinander lernen können. So können beispielsweise international arbeitende Teams aus einem Unternehmen, von verschiedenen Standorten aus, zusammen an den Trainings teilnehmen. Das spart Reisekosten und Ausfallzeiten der Mitarbeiter. Die Vorteile des Präsenztrainings bleiben durch die individuelle Trainerbetreuung weitestgehend bestehen, auch wenn die Online-Situation die zwischenmenschliche Komponente in einem gewissen Masse einschränkt.

Die Auswahlkriterien eines Anbieters entsprechen weitestgehend den Kriterien für die Auswahl eines Präsenztrainings. Bei den Online-Trainings muss zusätzlich auf die technische Komponente geachtet werden. Normalerweise benötigen die Teilnehmer lediglich einen PC oder ein Laptop mit Soundkarte und eine Internetverbindung. Des Weiteren sollte auf die Nutzerfreundlichkeit des Onlinetools geachtet werden.

Online-Trainings bieten sich immer dann an, wenn

• die Teilnehmer nicht an einem Ort arbeiten

• oder seine Arbeit eine hohe Reisetätigkeit beinhaltet,

• einem regelmässig wiederkehrenden Termin nichts entgegenspricht,

•  das Sprachtraining über einen längeren Zeitraum erfolgt,

•  ein Internetzugang gewährleistet ist.

E-Learning Programme

Im Gegensatz zu den Online-Trainings beinhalten die E-Learning Programme keine virtuelle Seminarsituation. E-Learning Programme bieten den Nutzern die grösstmögliche zeitliche und örtliche Flexibilität. Die Teilnehmer arbeiten zeit- und ortsunabhängig mit einem computerbasierten Lernprogramm (CBT = computerbased Training). Alles was sie dafür benötigen ist ein PC oder Notebook. Inzwischen sind viele CBTs auch für mobile Endgeräte wie etwa Tablet-PCs oder Smartphones optimiert. Zum Bearbeiten der einzelnen Lektionen ist in den meisten Fällen kein Internet notwendig.

Im Gegensatz zu den Präsenz- und Online-Trainings arbeitet der Lernende bei dieser Lernform eigenständig ohne Trainer. In zeitlich überschaubaren und thematisch aufbereiteten Lektionen erarbeitet er Wortschatz und Grammatik. In der Regel werden verschiedene visuelle und auditive Elemente eingesetzt, um die Lerninhalte zu vermitteln.

Um mit dem E-Learning erfolgreich Fortschritte im Fremdsprachentraining zu machen, bedarf es einer grossen Portion Selbstdisziplin und Selbstlernkompetenz. Zwar verfügen E-Learning Programme über Möglichkeiten zur Überprüfung des Lernerfolgs, aber es fehlt in diesem Setting der soziale Anreiz, die Interaktion unter den Teilnehmern und das persönliche Feedback eines Trainers. Die Wissensvermittlung in E-Learning Programmen ist in der Regel linear. Flexible und adaptive Strukturen sind nur in einem gewissen Umfang möglich.

Auf Grund dieser Lernart und den technischen Möglichkeiten, bieten sich E-Learning Programme hervorragend als Ergänzung zu Präsenz- und Online-Trainings an. So kann etwa das in den Trainings erarbeitete Wissen durch überschaubare Lektionen oder Vokabeltraining zum Beispiel mit dem Smartphone vertieft werden.

Kriterien für E-Learning Programme

Bevor sich Unternehmen für die Anschaffung einer E-Learning Software entscheiden, ist es wichtig, sich über die Anforderungen an das Programm Gedanken zu machen.

•  Welche Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse bringen die einzelnen Mitarbeiter mit?

•  Wie fit sind die Mitarbeiter im Umgang mit CBTs? Welche Unterstützung, z.B. in Form von Hilfetools bietet ein Programm?

•  Welche Funktionalitäten werden benötigt?

•  Ist das Programm nutzerfreundlich in der Handhabung?

•  Wie viel Interaktivität lässt ein Programm zu? Das heisst, wie viel Steuerungs- und Eingriffsmöglichkeiten hat der Nutzer? Welche sind wichtig?

•  Ist das Programm multimedial und multimodal: kombiniert es beispielsweise visuelle und auditive Elemente und spricht damit verschiedene Sinne an?

•  Werden die Kurse an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer angepasst?

•  Lassen sich die erarbeiteten Inhalte speichern und in andere Dateien übertragen?

E-Learning bietet sich immer dann an, wenn

•  der Teilnehmer nicht an einem festen Ort arbeitet

•  oder seine Arbeit eine hohe Reisetätigkeit beinhaltet,

•  ein regelmässiger Termin nicht einzuhalten ist,

•  bereits vorhandenes Wissen aufgefrischt oder vertieft wird,

•  das Lernen in kleinere Einheiten stattfinden können muss werden,

•  Präsenz- und Online-Trainings dezentral unterstützt werden sollen.

Bei Sprachtrainings gibt es kein „One-size-fits-all“

Stellt sich ein Unternehmen den Herausforderungen von internationaler Kommunikation, gilt es zunächst die Voraussetzungen, Bedarfe und Bedürfnisse des Unternehmens und der betreffenden Mitarbeiter zu prüfen.

Damit ist nicht nur die Ermittlung der individuellen Sprachkompetenzen gemeint, sondern auch die Art der internationalen Tätigkeit. Die langfristige Entsendung eines Mitarbeiters mit seiner gesamten Familie ins Ausland setzt eine viel umfassendere Betreuung und eine andere Art des Sprachtrainings voraus, als kurzzeitige Geschäftsreisen einzelner Manager.

Ebenfalls müssen die Abläufe im Betrieb mit in Betracht gezogen werden. Manchmal bietet es sich an, dass mehrere Mitarbeiter gemeinsam vor Ort im Unternehmen regelmässig geschult werden. Für dezentralen Organisationen oder Mitarbeiter mit Schichtdiensten kann sich das als nicht praktikabel herausstellen. 

Auch auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter sollte möglichst geachtet werden, um die Motivation nicht zu untergraben. So ist es für einen jungen Familienvater unter Umständen vorteilhafter an einem ortsunabhängigen Trainingsprogramm teilzunehmen, als an einem abendlichen Präsenztraining im Unternehmen.

Sind Voraussetzungen und Gegebenheiten geklärt, fällt die Wahl für eine Trainingsform oder eine Kombination von Trainingsformen schon wesentlich leichter.

Präsenz-Sprachtraining

Der Klassiker unter den Sprachtrainings sind die sogenannten Präsenztrainings. Hier finden regelmäßig Einzel- oder Gruppentrainings zu festvereinbarten Zeiten bei den Unternehmen vor Ort, oder in den Schulungsräumen der Sprachschulen statt.

Die Vorteile von Präsenztrainings im Überblick:

Lernerfolg durch Regelmässigkeit: Durch die festen Zeiten findet ein regelmässiges Lernen statt. Das Lernen kann nicht „auf morgen“ verschoben werden. Durch die Vor- und Nachbereitung der Stunden, werden die Inhalte des Trainings zusätzlich verinnerlicht.

Unternehmensspezifische Inhalte: In den Präsenztrainings können die Trainer sehr individuell auf den speziellen Businesskontext des Unternehmens eingehen. Neben dem branchenspezifischen Vokabular können auch bestimmte Gesprächssettings oder unternehmensspezifische Situationen mit dem Trainer besprochen und geübt werden.

Individuelle Teilnehmerbetreuung: Ob im Einzeltraining oder in der Gruppe, bei Präsenztrainings kann der Sprachtrainer sehr individuell auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Teilnehmer eingehen.

Trainerfeedback: Durch den kontinuierlichen Austausch mit dem Trainer, erhalten die Teilnehmer regelmässiges Feedback zu ihrem Lernstand, erhalten wertvolle Tipps und erfahren Motivation und Bestärkung. 

Interaktion: Durch das Miteinander mit anderen Teilnehmern und dem Trainer entstehen lebensnahe kommunikative Situationen. Dies kann beispielsweise auch dazu beitragen, die Hemmschwelle zu senken, vor einer externen Gruppe in der Fremdsprache sprechen zu müssen. In Gruppentrainings, deren Teilnehmer auch im Unternehmen als Teams zusammen arbeiten, kann die Interaktion im Sprachtraining eine positive gruppendynamische Wirkung im Sinne des Teambuildings haben.

Präsenz-Sprachtrainings bieten sich immer dann an, wenn

•  die Teilnehmer an einem Ort arbeiten,

•  einem regelmässig wiederkehrenden Termin nichts entgegenspricht,

•  das Sprachtraining über einen längeren Zeitraum erfolgen kann.

Kriterien für die Auswahl einer Sprachschule

Sucht ein Unternehmen zum ersten Mal eine Sprachschule, sieht es sich mit einer großen Auswahl konfrontiert. Mit einem Trainerpool von rund 200 Sprachtrainern und Sprachtrainierinnen kennt sich Patricia Hinsen-Rind mit der Auswahl von Sprachtrainern und der Konzeption von Business-Sprachtrainings sehr gut aus. Die gebürtige Kanadierin leitet in Deutschland die international tätige Sprachschule Englisch nach Maß. „Damit sich die Investition in ein Sprachtraining auch wirklich bezahlt macht und die Mitarbeiter bestmöglich ihre Lernziele erreichen, ist es wichtig, bei der Auswahl der Sprachtrainer auf Qualität zu achten.“ Hinsen-Rind weist dabei auf folgende Qualitätsmerkmale hin:

Individuelle und kommunikative Ermittlung der Sprachkompetenz: „Ein wichtiges Kriterium für oder gegen eine Sprachschule ist, wie die Trainer die Sprachkompetenz der zu schulenden Mitarbeiter erheben. Machen sie sich die Mühe mit jedem Mitarbeiter einzeln zu sprechen und in einer kommunikativen Situation seine Kenntnisse in der Fremdsprache zu ermitteln? Oder wird ein „One-size-fits-all“-Sprachtest angewendet, um die Mitarbeiter einzustufen?“

Lernerzentriert: Wird das Training speziell auf die Teilnehmer, deren Level und Anforderungen und deren Persönlichkeit abgestimmt? „Ein guter Trainer stimmt seine Methodik und seine Didaktik auf die Bedürfnisse der Teilnehmer ab und versteht es, auf die unterschiedlichen Charakteren der Teilnehmer einzugehen.“

Unternehmensorientiert: Die Inhalte des Trainings werden auf den branchenspezifischen Kontext des Unternehmens abgestimmt.

Qualität der Trainer: „Es reicht nicht, Muttersprachler zu sein und nach der Methode „XY“ zu unterrichten,“ erklärt Hinsen-Rind. „Gute Englischtrainer verfügen beispielsweise mindestens über ein TEFL-, wenn nicht sogar über ein TESOL-Zertifikat. Da sollten Unternehmer sich auch nicht genieren, bei den Trainern und den Sprachschulen nachzufragen!“ TEFL und TESOL stehen für „Teaching English as a Foreign Language“ und „Teaching English to Speakers of Other Languages“. Diese Ausbildungen prüfen nicht nur die Sprachkompetenz des Trainers, sondern bereiten die Sprachtrainer auch auf die didaktische Vermittlung der Sprache vor.

Zertifizierung: Nicht nur die Trainer sollten über bestimmte Qualifikationen verfügen, sondern auch die Sprachschule selbst. Hier gibt es Gütesiegel wie die ISO- oder die TOEIC-Zertifizierung, die Aufschluss über ein gewisses Qualitätsniveau geben.

Flexibilität, Individualität und Kundenservice: Bei diesen weichen Faktoren stehen persönliche Betreuung, effektiver Service und individuelle Problemlösung im Vordergrund. „Hier merken Sie sehr schnell, ob Sie als individueller Kunde wahrgenommen und behandelt werden, oder ob es sich um eine reine Massenabfertigung handelt“, erläutert Hinsen-Rind. „Als Kunde haben Sie ein Recht auf Ehrlichkeit, Fairness, Offenheit und Respekt.“

Sprachreisen 

Eine Spezialform des Fremdsprachenerwerbs und -trainings bilden Sprachreisen. Sie bieten ein intensives und effektives Sprachtraining in einem relativ kurzen Zeitraum. Durch die Kombination von Gruppentrainings und Kommunikation ausschliesslich in der Fremdsprache in beruflichen wie sozialen Kontexten, werden Lernerfolge schnell sichtbar.

Sprachreisen bieten zusätzlich die Möglichkeit die kulturellen Gepflogenheiten des Ziellandes kennenzulernen. Eine Unterbringung in Gastfamilien bietet hier optimalen Einblick und zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten in der Zielsprache. Sprachreisen sind deshalb eine sehr gute Vorbereitung eines Mitarbeiters für die Entsendung in ein bestimmtes Land.


Kriterien zur Auswahl eines Anbieters

Anbieter von Sprachreisen sollten die gleiche Qualität aufweisen, wie Sprachschulen für Präsenz- und Online-Trainings. Der Fokus der Sprachreise sollte auf dem Spracherwerb und nicht auf Erholungsurlaub liegen.

Für einen grösstmöglichen Lernerfolg, kommt es bei Sprachreisen auf die richtige Gruppengrösse und -zusammensetzung an. Kleine und homogene Gruppen führen zu besseren und schnelleren Lernerfolgen. Ähnliches Alter, Interessen und Sprachlevel der Teilnehmer fördern den Austausch und die Kommunikationsfreude untereinander und vermeiden Frustration durch Über- oder Unterforderung.

Der Anbieter muss ebenfalls für komfortable und angenehme Unterkünfte in möglichst ausgesuchten Gastfamilien sorgen.

Sprachreisen bieten sich an,

  um in einer relativ kurzen Zeit ein hohes Lernpensum mit schnellen Lernfortschritten zu erreichen.

 als Vorbereitung für eine Auslandsentsendung, um schon erste Erfahrungen in dem Zielland zu machen.

         

Fazit und Schlussbemerkung

Unternehmen, die international expandieren oder mit ausländischen Unternehmen zusammenarbeiten möchten, kommen kaum darum herum, ihre Mitarbeiter regelmässig in den Zielsprachen weiterzubilden. Damit das Sprachtraining keine leere Investition wird, müssen sich die Unternehmen genau über ihre eigenen Anforderungen und Bedarfe klar werden. Welcher Mitarbeiter braucht wie viel Training zu welchem Zweck? Wie kann das Sprachtraining in den Arbeitsalltag integriert werden?

Der Trend im Sprachtraining geht seit einiger Zeit in Richtung Blended Learning: eine Kombination aus verschiedenen computerbasierten, multimedialen Trainings gekoppelt mit betreuten Online- und Präsenzveranstaltungen. Blended Learning nutzt die Vorteile der verschiedenen Trainingsmethoden. Zu der Auswahl der Methoden und zur Bedarfsermittlung stehen hochwertige Sprachschulen beratend zur Seite und machen individuelle Angebote. 

Richtig trainiert, wird internationale Kommunikation zum Wettbewerbsvorteil eines jeden Unternehmens, unabhängig von seiner Grösse oder Branche.


Literatur:

Englisch nach Mass: http://www.englisch-nach-mass.de/downloads.html

Wirtschaftsinformationsdienst für die Schweiz: http://www.schweiz.biz/

EF English Proficiency Index: http://www.ef.de/epi/

Statista – Das Statistik-Portal:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/299376/umfrage/schwaechen-von-schweizer-kmu-fuer-die-internationalisierung/ 

 

Fotocredit:
(1) Stephanie Hofschlaeger | pixelio.de
(2) Barbara Eckholdt | pixelio.de

(3) campomalo | pixelio.de 

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