Studie nimmt Start-ups unter die Lupe

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on email
silhouette of person looking to glass window
Foto von Alex Knight

Was sind die zentralen Studienergebnisse?

  • Laut Studie ist mehr als ein Drittel (34,9 Prozent) der österreichischen Start-ups im IT-Sektor tätig. Es folgen Life Science (10,2 Prozent) und Hardware (9,6 Prozent).
  • Das Durchschnittsalter der Gründungsteams liegt bei 36,6 Jahren. 75 Prozent sind Hochschulabsolventen, zwölf Prozent sind weiblich.
  • Österreichs Start-ups beschäftigen im Schnitt 8,2 Mitarbeiter, darunter sechs Vollzeitbeschäftigte und 2,2 Teilzeitkräfte.
  • 87 Prozent der Start-ups wollen in den nächsten zwölf Monaten Mitarbeiter einstellen. Dabei planen sie im Durchschnitt vier Neusteinstellungen. Allerdings hat die Hälfte der Start-ups Schwierigkeiten, passende Mitarbeiter zu finden.
  • Rund drei Viertel der Start-ups haben bereits internationale Märkte erschlossen und erzielen Exportumsätze. 42 Prozent sind sogenannte „Born Globals“, sie erschließen somit vom ersten Tag an globale Märkte.
  • 90 Prozent der Start-ups kooperieren mit nationalen und internationalen Partnern, um Zugang zu Märkten zu bekommen oder gemeinsam Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln. 79 Prozent arbeiten mit KMU zusammen, 64 Prozent mit Großunternehmen. Hinzu kommen Kooperationen mit anderen Start-ups (65 Prozent), mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen (60 Prozent), Öffentlichen Einrichtungen (45 Prozent) oder NGOs (27 Prozent).
  • Gefragt nach den Problemen, die bei solchen Kooperationen auftreten können, nannten die Start-ups an erster Stelle die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Kooperationspartner (zum Beispiel wenn es darum geht, neue Ideen aufzugreifen und umzusetzen). Als weitere Probleme identifizierten sie die mangelnde Flexibilität der Kooperationspartner sowie unterschiedliche Unternehmenskulturen.
  • Ihre aktuelle Geschäftslage beschreiben 53 Prozent der befragten Start-ups als gut oder sehr gut.
  • Nur jeder achte Studienteilnehmer ist der Meinung, dass die österreichische Bundesregierung ein ernstzunehmendes Interesse daran hat, Start-ups zu unterstützen. Die größten Wünsche der Start-ups an die Politik sind, die Lohnnebenkosten zu senken (75 Prozent) und bürokratische Hürden abzubauen (70 Prozent).

Webtipp

www.austrianstartupmonitor.at

Wer hat die Studie initiiert? 

Die Studie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH, der Wirtschaftskammer Österreich, des Rates für Forschung und Technologientwicklung, der  Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der Industriellenvereinigung, der  Wirtschaftskammer Wien und der Wirtschaftsagentur Wien.


Wer wurde befragt?

512 Gründer und Geschäftsführer befragten die Studienautoren im Frühjahr 2018. Um Start-ups für die Befragung zu identifizieren, recherchierten sie mehr als 1.500 Start-up-Gründungen seit 2004. Mehr als die Hälfte der erfassten Start-ups stammen aus Wien.

Die Studie definiert Start-ups als Unternehmen, die jünger sind als zehn Jahre, innovative Produkte, Dienstleistungen, Technologien oder Geschäftsmodelle entwickeln sowie ein signifikantes Mitarbeiter- oder Umsatzwachstum vorweisen können.

Unternehmen der Autoren

Unternehmen aus dieser Kategorie

Ähnliche Artikel

Melde dich jetzt zum HRM Newsletter an