Hacks zum Thema: “Stellenanzeigen: No Strategie – No Fame ohne Vorarbeit keine richtigen Bewerber” (HRMHacks Podcast Episode #61)

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Foto von Andrew Neel

Hacks für eine rundum gelungene Stellenanzeige

Hier die wichtigsten Gedanken von Madeleine Kern nochmal zusammengefasst:

Bloß nicht kopieren! Das Übernehmen von Stellenanzeigen von Mitbewerbern ist absolut tabu. Auch eigene Texte aus der Vergangenheit sollten vermieden werden.

Nicht nur Anforderungen stellen! In der Stellenanzeige sollten Unternehmen ein Angebot an Kandidaten machen – attraktiv, realistisch und authentisch.                   

Die Titelzeile besser nutzen! Die ausgeschriebene Position möglichst konkret definieren. Möglichst jemanden dazu befragen, der diese Stelle innehat. Den Zusatz M/W/D ans Ende stellen.

Den Jobtitel für die Suchmaschine optimieren! Mit Google Trends checken, welche Begriffe gegenwärtig besonders oft gesucht werden.

Informationen über das Stellenprofil einholen! Sollte beispielsweise eine völlig neue Stelle geschaffen werden, hilft das Portal der Arbeitsagentur mit einer Liste von Stellenbeschreibungen und dazugehörigen Anforderungsprofilen weiter. Noch besser: Mit jemandem sprechen, der in dieser Position arbeitet.

Authentische Fotos! Möglichst vom Team und/oder von den Räumlichkeiten des Unternehmens. Keine willkürlichen Stockfotos verwenden.

◯  Vorsicht beim Gendern! Bei der Verwendung von Doppelpunkt oder Sternchen im Jobtitel immer ein Leerzeichen dazwischen setzen, damit es von Suchmaschinen entsprechend verstanden wird.

Kurzes und knackiges Unternehmensprofil! In maximal fünf Sätzen darlegen, wofür das Unternehmen steht und welche Werte hochgehalten werden. Hilfreich ist auch der Zusatz, warum diese Stellen besetzt werden soll.

Die Aufgabenbeschreibung mit Bedacht formulieren! Sie sollte nicht nur zum Jobtitel passen und maximal acht Punkte beinhalten, sondern zwischen den Zeilen dürfen bereits die Anforderungen zu lesen sein. 

Die Anforderungen in „Kann“ und „Muss“ unterteilen! Erfüllt ein Bewerber die Muss-Anforderungen nicht, scheidet er automatisch aus. Kann-Anforderungen sind hingegen gewünschte Pluspunkte, die aber nicht zwingend für die Einstellung sind. Ratsam ist, jeweils drei bis fünf Anforderungen zu formulieren.

Die Unternehmenskultur in der Anzeige ansprechen! Den Kandidaten damit einen Überblick verschaffen, wie gearbeitet wird, beispielsweise auf die Themen Work-Life-Balance und Weiterbildung eingehen.

Das Angebot klar definieren! Die Stellenanzeige sollte konkrete Angaben zu Arbeitszeiten, Urlaub, zusätzlichen Benefits und Gehalt beinhalten. Bei der Vergütung möglichst eine Gehaltsspanne angeben.

Wichtige formale Dinge nicht vergessen! Ansprechpartner mit Namen erwähnen, den Arbeitsort hinzufügen, Konkretes zum Bewerbungsprozess (notwendige Unterlagen) erwähnen und eine E-Mail-Adresse oder einen Bewerber-Button bereitstellen.

Zum Schluss den Call-to-Action! Die Kandidaten auffordern, sich zu bewerben.

Madeleine Kern

Inhaberin bei Personalmarketing Kern

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