Teamkonflikten vorbeugen: 3 Tipps für Führungskräfte

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unknown persons using computer indoors
Foto von Arlington Research

 

Sicher, wo gehobelt wird, fallen Späne und Meinungsverschiedenheiten, Unstimmigkeiten und zuweilen handfeste Konflikte gehören zum Leben dazu, sobald mehrere Menschen miteinander leben oder arbeiten. Die Frage ist nur, wie schafft man es in einem Team, dass Reibungen nicht zu „Reibungsverlusten“ werden?

Aber der Reihe nach. Was sind die wesentlichen „Ingredienzien“ für ein geglücktes Projekt und ein gut arbeitendes Team? Selbst wenn das Zusammenstellen eines Teams keineswegs ein „Kochrezept“ ist, nach dem Motto: „Man nehme ….“, so können Führungskräfte maßgeblich dazu beitragen, dass Konflikte nicht zum „Sand im Getriebe“, sondern zum Wachstumspotential werden.

1.         Wie setze ich ein erfolgreiches Team zusammen?

► Diversität – Vielfalt und Unterschiedlichkeit bewusst zulassen und fördern:

Teams bestehen zunächst aus Einzelpersönlichkeiten, die im Idealfall mit unterschiedlichen Begabungen und – ja –  auch mit unterschiedlichen Persönlichkeiten ausgestattet sind. Diesem Umstand tragen Führungskräfte oft nicht ausreichend Rechnung. Warum wohl? In der Vielfalt unterschiedlicher Begabungen und unterschiedlicher Persönlichkeiten liegen Gefahr und Chance eng nebeneinander. Die Angst vor möglichen Konflikten aufgrund der Unterschiedlichkeit von Persönlichkeiten, ist oft der größte Hemmschuh, Diversität in Teams überhaupt zuzulassen und in der Folge zu stärken und zu fördern.

2.         Wie stärke ich die Beziehungsebene?

► Andere Menschen ticken anders: Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz stärken

Know-how auf der Sachebene ist das eine. Eine gute Beziehungsebene ist das andere.

Ein Team braucht natürlich Sachkompetenz. Genauso, wenn nicht noch wichtiger, ist meiner Meinung nach die Beziehungskompetenz der einzelnen Menschen im System.

Sie kennen wahrscheinlich den Spruch: Mitarbeiter verlassen nicht das Unternehmen, sondern ihren Chef. Der Hund liegt in der Beziehungsebene begraben. Und auf der Ebene der Persönlichkeitsentwicklung. Wenn Sie wollen, dass Teams gut zusammenwirken und bestmöglich zusammenarbeiten, sollten Sie der Beziehungsebene und der Ebene der Persönlichkeitsentwicklung deutlich mehr Augenmerk schenken.

3.         Wie kann ich dazu beitragen, dass Leistung entsteht?

► Sinn als Motiv: Individueller und persönlicher Beitrag eines jeden Einzelnen:

Push oder Pull? Was fühlt sich besser an und in welchen Situationen sind Sie leistungsbereiter und leistungsfähiger? Wann macht Arbeit mehr Freude? Wenn Sie vom Chef durch Druck oder Angstfaktoren (an)getrieben werden oder wenn Sie für eine Sache Begeisterung empfinden und Sie förmlich magnetisch angezogen werden?

„Sinn zieht“, wie der Begründer der Logotherapie und sinnorientierten Psychotherapie, der Wiener Neurologe Viktor Frankl gesagt hat. Und tatsächlich geben ihm die neuesten Studien auf dem Gebiet der Motivationsforschung Recht. Sein Konzept eignet sich hervorragend in allen Lebensbereichen und ist wunderbar auf die Wirtschaft zu übertragen.

Keine Angst! Sie müssen als Führungskraft nicht zum „Sinnstifter“ werden, denn Sinn kann man nicht „stiften“, Sinn muss jeder einzelne für sich selbst finden. Als Führungskraft haben Sie allerdings die Chance, durch Aufzeigen von Sinnmöglichkeiten den einzelnen Mitarbeiter und das gesamte Team zu motivieren, ihren jeweils persönlichen Beitrag zu leisten.

 

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