Kompetent mit Medien

|
room with glass divider and white curtain
Foto von Nastuh Abootalebi

Wer es gewohnt ist, soziale Medien im privaten Umfeld zu nutzen, kann diese Kompetenz nicht automatisch auf Soziale Medien im beruflichen Umfeld übertragen. Das jedoch wird laut Studien des Branchenverbandes BITKOM (http://www.bitkom.org/files/documents/social_media_in_deutschen_unternehmen.pdfimmer wichtiger. Demnach nutze bereits jedes zweite Unternehmen Soziale Medien vor allem für Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Vertrieb. Relevante Themen wie Wissensmanagement, Qualifizierung und Personal-Themen oder Online-Kommunikation und webbasierte Zusammenarbeit in der Aus- und Weiterbildung seien jedoch noch nicht fest verankert.

Um das zu ändern und Beschäftigten insbesondere in Hightech-Branchen eine langfristige Jobperspektive zu sichern, soll das Projekt „KOMMIT“, „Kompetent mit Medien im beruflichen Qualifizierungsprozess“, die Medienkompetenz bereits in der Ausbildung gezielt fördern. KOMMIT identifiziere Medienkompetenzen, die für die berufliche Qualifizierung unmittelbar relevant seien und unterstütze Unternehmen durch passgenaue Förder- und Trainingsmaßnahmen, heißt es von den Partnern, zu denen neben der Saarbrücker IMC AG (www.im-c.de) auch der BITKOM, das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (www.dfki.de), das Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (www.ifib.de) und die Stiftung Medien in der Bildung (www.iwm-krmc.de) gehören.

Mit dem „Sozialen Navigator Medienbildung“ entwickele KOMMIT ein Tool, das Auswahl, Einsatz und Steuerung von Web 2.0-Instrumenten wesentlich erleichtere. Als künftige Nutzer werden Azubis und Fachkräfte sowie Bildungspersonal in Unternehmen, Berufsschulen und bei Bildungsdienstleistern identifiziert.

Mit der verstärkten Integration von Sozialen Medien in die Ausbildung sollen langfristige Kompetenzen geschaffen und eine kontinuierliche Betreuung von Azubis oder Fachkräften beim arbeitsprozessintegrierten Lernen ermöglicht werden. Ebenfalls gefördert werden soll der unkomplizierte Austausch von Wissen und eine effiziente Abstimmung über relevante Themen zwischen Wirtschaft und Bildungspartnern. Ziel sei es, die häufig bestehende Kluft zwischen Ausbildungsinhalten und aktuellen Anforderungen in Kundenprojekten zu schließen.

Melde dich jetzt zum HRM Newsletter an