EU fördert Sprachlern-Plattform

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Foto von Product School

Demnach umfasst das  Projekt SEAGULL (Abkürzung für „Smart Educational Autonomy through Guided Language Learning – The online platform for guided language exchange”) Materialien für zwölf Fremdsprachen, die auf unterschiedlichen Niveaustufen ausgearbeitet und auf einer Online-Plattform bereitgestellt werden. Das Besondere daran: Die Lernenden arbeiten in Paaren mit unterschiedlicher Muttersprache, um die Sprache des jeweils anderen zu erlernen. Sie sollen durch die Materialien Anregungen für Gesprächsthemen, methodische Hinweise und geeignete Links zu Sprachübungen im Internet erhalten. Von einem muttersprachlichen Partner die Sprache zu lernen bedeute Kommunikation mit authentischem kulturellem Hintergrund und sei fast wie eine virtuelle Reise ins Zielsprachenland.

Sprachlernportal für Studenten und Berufstätige

Neben Studierenden gehören laut Universität Greifswald auch Sprachinteressenten zur Zielgruppe, die im öffentlichen, medizinischen und wirtschaftlichen Bereich arbeiten oder Personen, die etwa im Rahmen von Städtepartnerschaften Kontakte pflegen. Für diese Themen würden fachsprachliche Materialien erarbeitet. So könne sich zum Beispiel ein deutscher Bankangestellter oder eine Krankenpflegerin Englisch-, Türkisch- oder Arabischkenntnisse mit Fachbezug aneignen und umgekehrt.  Zum Beispiel lerne ein  Bankangestellter, in der Fremdsprache zu erklären, wie man ein (deutsches) Formular ausfülle oder eine Krankenpflegerin, wie man sich nach der Befindlichkeit, Komplikationen oder Wünschen erkundige oder Pflegemaßnahmen in der Fremdsprache erkläre.

Das Projekt fördere damit neben der Sprachkompetenz auch interkulturelle Kompetenz und diene der Annäherung der Völker. Neben EU-Ländern beteiligen sich als assoziierte oder sogenannte Drittland-Partner auch Einrichtungen wie die Fudan Universität Shanghai (China), die Eurasian National University Astana (Kasachstan), die Sapienza Universita di Roma (Italien), das Nazareth College in Rochester (USA), die University of Pretoria (Südafrika), die Acadia University in Wolfville (Kanada), die Universidad Autonoma de Zacatecas (Mexiko) und die Batna University (Algerien). 

www.phil.uni-greifswald.de/fmz/projekte/seagull.html

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