Pionierprojekt: Techniker Krankenkasse interessiert an krankmachenden Faktoren für Studenten der TU Kaiserslautern

|
man sitting near window holding phone and laptop
Foto von bruce mars

Unter dem Titel “Bio-psycho-soziale Gesundheit der Studierenden der TU Kaiserslautern” beginnt mit dem heutigen Tag ein Projekt, das in den kommenden drei Jahren die Gesundheit der Studierenden unter die Lupe nimmt. Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Techniker Krankenkasse (TK) wird ein Prozess initiiert, der Gesundheitsförderung und -management auf studentischer Ebene an der TU intensiv beleuchtet. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Universitätspräsident Prof. Dr. Helmut J. Schmidt und TU-Kanzler Stefan Lorenz. Praktisch ist das Vorhaben angesiedelt im Rahmen einer Promotion: Diplom-Sportlehrer am Unisport der TU Max Sprenger soll das Thema wissenschaftlich erforschen, indem er die Gesamtprojektleitung übernimmt.  

Konkret sollen die Studienverhältnisse analysiert werden: Welche  Rahmenbedingungen ermöglichen es Studenten, Leistung zu erbringen und dabei gesund zu bleiben? Die beste Entspannung helfe nichts, so Petra Dann, die das Projekt als Beraterin Betriebliches Gesundheitsmanagement der TK begleitet, wenn es krankmachende Faktoren gebe, wie zum Beispiel zu viele Klausuren zu Semesterende oder in der vorlesungsfreien Zeit. Damit in Kaiserslautern in Ruhe geforscht werden kann, engagiert sich die Krankenkasse auch als finanzieller Förderer.
 
Für ihr Vorhaben hat die TU Kaiserslautern bereits ein Leitbild formuliert: “Studierende sollen neben bester wissenschaftlicher Ausbildung und Qualifikation auch gesund aus der universitären Ausbildung auf den Arbeitsmarkt gebracht werden. Die TU kümmert sich um den Studierenden als Ganzes, nicht einzig um seine wissenschaftliche Qualifikation.” Flankierende Maßnahmen sollen dieses Leitbild künftig  umsetzen. Geplant ist im ersten Schritt, den Gesundheitsstatus der Studenten wissenschaftlich zu erheben. Im zweiten Schritt sollen davon ausgehend gesundheitlichen Risikofaktoren ermittelt werden, die es zu reduzieren gelte.

Schon jetzt könnten Studenten sich an Maßnahmen zur Entspannung, Rekreation und Alltagsentschleunigung teilnehmen. Künftig sollen diese ausgeweitet und um gesundheitsfördernde Angebote ergänzt werden.

Foto: Copyright: René Golembewski | www.pixelio.de 

 

Melde dich jetzt zum HRM Newsletter an