SoftSelect Studie 2007: Unternehmensziele in der IT umsetzen

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Foto von Brooke Cagle

Die SoftTrend Studie 251 ist die Neuauflage einer regelmäßig aktualisierten Marktstudie zum Thema Software-Einsatz im Human Resources Bereich. Der untersuchte Anbieterpool spiegelt einen repräsentativen Querschnitt des deutschen Marktes wider, da fast alle namhaften und relevanten Softwarehäuser vertreten sind. Dabei wurden deutsche und international ausgerichtete Hersteller von Human Resources Lösungen sowie Anbieter von ERP-Software mit entsprechenden HR-Modulen angesprochen.

Eine Vielzahl von bereichsspezifischen Lösungen für Zeitwirtschaft, E-Learning, Personalverwaltung, Personal-Management, Personal-Controlling und Personaleinsatzplanung sowie vollständig integrierten Lösungen sind am Markt vertreten. Für Anwender gilt es dabei, die geeigneten Module und Systeme zu sondieren und für die eigenen Unternehmensziele nutzbar zu machen. Personal- und IT-Entscheider sehen sich einer immer komplexer und anspruchsvoller werdenden Lösungsvielfalt gegenüber, die eine Vielzahl von Möglichkeiten zulassen und aufgrund enger Budgets ein ziel- und erfolgsorientiertes Handeln vorgeben.

Daher ist es angebracht, reine Datenpflege verursachungsgerecht zu delegieren. Die Personalverantwortlichen müssen Routineaufgaben kontinuierlich standardisieren und nach Möglichkeit digitalisieren. Die Studienergebnisse belegen eine Entwicklung weg von einem reinen Verwalten der Kosten des eingesetzten Personals hin zu einer Wahrnehmung des Personals als Wertbeitrag. Mit dem Angebot an Lösungen und der steigenden Leistungsvielfalt wird eine genauere Analyse und Definition des Bedarfs und der Anforderungen auf Anwenderseite notwendig, um eine größtmögliche Einbindung der Unternehmensziele in der IT zu gewährleisten.

Employee Self Services – Umgang und Vorteile einer kontrollierten Selbstverwaltung

Das Konzept eines Employee Self Service Portals findet heute nicht nur in Großunternehmen Anwendung. Besonders mittelständische Unternehmen profitieren von den schlankeren Verwaltungsprozessen. Nicht nur zur Information und Kommunikation mit den Kunden und Lieferanten, sondern vermehrt auch als Business to Employee Plattformen entfalten sie ihren Wert. Es ist ein modernes Service-Konzept, das von Unternehmen nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ den Mitarbeiter mit dem Ziel einer effizienteren Abwicklung der routinierten Abläufe innerhalb der Personalabteilung zur Verfügung gestellt wird. Mittlerweile bieten 59,2 Prozent der in der SoftTrend Studie 251 verglichenen Lösungen ein entsprechendes Funktionsmodul an.

Kosten senken mit digitalen Personalakten

Unternehmen legen Wert darauf, dass gerade in den Verwaltungsbereichen der Personalabteilung oder der Finanzbuchhaltung die Lagerung und Suche von Informationen wenig Ressourcen beansprucht. Digitale Personalakten bieten hier Übersichtlichkeit und schonen dabei die Unternehmensressourcen. 63,38 Prozent der in der SoftTrend Studie 251 untersuchten Softwarelösungen haben bereits eine digitale Personalakte in die Software integriert.

Funktioneller Ausbau von Erhebungsinstrumenten werden immer bedeutsamer

Im direkten Vergleich der Lösungen, die die Untersuchung sowohl 2006 als auch 2007 unter die Lupe genommen hat, wird deutlich, dass eine Schnittstellenanbindung an externe Kennzahlensysteme oder Analyseinstrumente inzwischen nachhaltiger vermieden werden kann. Die dazu nötigen Funktionalitäten integrierten die Anbieter vermehrt in ihre HR-Lösungen. So enthält HR-Software den Ergebnissen zufolge bereits zu 82,61 Prozent Plan-/Ist-Vergleichen für das Personal-Controlling (das sind 8,7 Prozent mehr als im Jahr 2006). Die Einbettung dieser Vergleiche in ein Risikomanagement setzt sich allerdings nur langsam durch. Lediglich zu 52,17 Prozent wird diese umfassendere Analysemethode von den Software-Dienstleistern angeboten. Dafür haben innerhalb des Personal-Managements nahezu alle Softwarelösungen eine Analyse- und Auswertungsfunktion (95,65 Prozent) integriert. Auch die Erfassungsprozesse sind funktional verstärkt in die Lösungen eingebunden: die Personalerfassung (82,61 Prozent), die Projektzeiterfassung (69,57 Prozent) sowie die Verwaltung von Fehlzeiten oder Feiertagen (jeweils 95,65 Prozent).

Die Autoren der Studie empfehlen den HR-Verantwortlichen neben dem Funktionsumfang auch immer die übergeordneten Kriterien wie fokussierte Zielgruppe, etwaige Branchenlösungen, die zugrunde liegende Technologie und Referenzen mit zu beachten. Die komplette SoftTrend-Studie 251 inklusive detaillierter Produktdaten der einzelnen Hersteller kann zu einem Preis von 80 Euro zzgl. MwSt. unter www.softselect.de bestellt werden.

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