Literaturtipp: Burn-out – Erprobte Wege aus der Falle

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Foto von Campaign Creators
   


Burn-out – Erprobte Wege aus der Falle

Von Claudia Fiedler und Ilse Goldschmid,

Verlag C.H. Beck,

München 2010,

127 Seiten,

Preis: 6,80 Euro

Die Autorinnen dieses neuen Beck kompakt-Ratgebers raten deshalb, die eigene Situation frühzeitig zu beleuchten und einem drohenden Burnout aktiv entgegenzuwirken. Stimmt der Ausgleich zwischen den verschiedenen Lebensbereichen, wie Beruf, Gesundheit, Beziehungen, Sicherheit, Privatleben und Hobbys, nicht mehr, kommt es leicht zum inneren Ungleichgewicht – beste Voraussetzungen für einen Burnout.

Wichtig ist dann vor allem, die Alarmsignale rechtzeitig zu erkennen. Wer häufig gereizt reagiert, eine nachlassende Leistungsfähigkeit beobachtet oder zunehmend Fehler macht, sollte dies als Anzeichen einer Überforderung deuten und eine Selbstanalyse vornehmen.

Die Checklisten des Burnout-Ratgebers helfen hier. Bin ich ein Gesundheitstyp, der ein hohes, aber nicht exzessives Arbeitsengagement aufweist? Oder bin ich eher ein Burnout-Typ mit geringer Frustrationstoleranz? Die gute Nachricht: Nicht jeder Risikotyp erkrankt irgendwann. Es kommt vielmehr auf den Umgang mit den persönlichen Ressourcen an.

Fazit: Aktive Burnout-Abwehr lässt sich erlernen. Das Formulieren positiver Glaubenssätze, wie „Das Leben ist einfach wunderbar zu mir“ oder „Das schaffe ich“, sowie bewusstes Nein- Sagen, sind gute Methoden, einem Burnout vorzubeugen. Aber auch ein optimiertes Zeitmanagement hilft, das Energiegleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Quelle: Arbeit und Arbeitsrecht ∙ 10/11

 

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