Österreicher mehrheitlich mit Führungsqualitäten des Chefs zufrieden

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Foto von Christina @ wocintechchat.com

Als Basis diente ein repräsentatives Sample im dritten Quartal 2016 mit mehr als 1.000 Personen in der Altersgruppe von 15 bis 65 Jahre. Auf die Führungsqualitäten ihrer Chefs angesprochen, schätzen 37,1 Prozent der Teilnehmer diese als gut ein, 38,7 Prozent als eher gut, 18,4 Prozent bewerten sie als eher schlecht und 5,8 Prozent als schlecht.

Die Arbeitsmoral wird in österreichischen Betrieben durchaus hoch eingeschätzt. 35,1 Prozent bewerten diese als gut, 47,2 Prozent als eher gut, 15,6 Prozent als eher schlecht und 2,1 Prozent als schlecht. Je höher das Alter der Befragten, desto höher wird übrigens die Arbeitsmoral in den eigenen Unternehmen eingestuft. Drei von vier Befragten fühlen sich am aktuellen Arbeitsplatz physisch wohl. In der Altersgruppe der über 60jährigen liegt dieser Wert sogar bei 91,7 Prozent. Ein Drittel der Befragten nimmt sich im derzeitigen Job als sehr ausgelastet wahr, 52 Prozent sind mit ihrer Arbeit ausgelastet und jeder Achte ortet eine Unterforderung. Die höchste Belastung empfindet die Altersgruppe von 40 bis 49 Jahre, bei den 15- bis 19-Jährigen fühlen sich 23,1 Prozent unterfordert.

Work-Life-Balance-Maßnahmen stehen der Hälfte der befragten Arbeitnehmer generell nicht zur Verfügung. Subjektiv am meisten Entgegenkommen erfahren ältere Arbeitnehmer mit flexiblen Arbeits- und Urlaubszeiten.

Im Ranking der besonders störenden Dinge im Büro liegt die Raumtemperatur mit 41,7 Prozent an erster Stelle, gefolgt von EDV-Problemen (25,7 Prozent) und Lärm (24,1 Prozent).

 

Die Plätze 4 bis 10:

•        schlechte Lichtverhältnisse (20 Prozent)

•        zu wenig Platz (18,9 Prozent)

•        Gerüche (18,7 Prozent)

•        Kollegen (17,5 Prozent)

•        Unordnung (13,9 Prozent)

•        mangelnde Sauberkeit (13 Prozent)

•        schlechte Infrastruktur (10,9 Prozent)

 

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Ältere Arbeitnehmer bewerten ihre Arbeitsverhältnisse großteils sehr positiv bewerten, während sich ganz junge Erwerbstätige oftmals mehr Verantwortung und größere Aufgabenbereiche wünsche

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