BITKOM-Studie: Soziale Netzwerke kaum beruflich genutzt

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Foto von John Schnobrich

„Soziale Online-Netzwerke haben sich zu zentralen Anlaufpunkten im Web entwickelt“, stellte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf anlässlich der Präsentation im Januar in Berlin fest. „Sie verbinden verschiedene Funktionen wie E-Mail, Chat oder den Austausch von Inhalten auf einer Plattform und haben damit eine starke Sogwirkung auf die User.“ Diesem Sog können sich die 14- bis 29-jährigen Internetnutzer am wenigsten entziehen: 92 Prozent dieser Altersgruppe sind bereits Mitglied in ein oder mehreren Communities. Bei den 30- bis 49-jährigen sind es 72 Prozent, während sich die über 50-jährigen erst zu 55 Prozent in sozialen Netzwerken aufhalten.

Obwohl der Austausch mit Bekannten im Vordergrund steht (37 Prozent), informieren sich 28 Prozent der Mitglieder über die sozialen Netzwerke über das aktuelle Tagesgeschehen. Doch auch für das Berufsleben werden die sozialen Netzwerke immer wichtiger, denn immerhin 20 Prozent der Nutzer pflegen bereits jetzt darüber berufliche Kontakte und 13 Prozent wünschen sich, über das soziale Netzwerk neue berufliche Kontakte zu bekommen. Dem entsprechend sind die Online-Communities für neun Prozent ein Informationsmedium über potenzielle Arbeitgeber.

Auf die Frage, wo sich die Nutzer befinden, wenn sie in ihrem sozialen Netzwerk aktiv sind, gaben nur 33 Prozent den Arbeitsplatz an, während 65 Prozent das private Umfeld nannten.

www.bitkom.de

Artikel: Gudrun Porath

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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