Lernende Organisation: Learnings einer Trainerin aus Hamburgs Jahrhundertprojekt für Flüchtlinge

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Foto von Headway

Jeder Mensch tut sein Bestes

Ich staunte nicht schlecht, als ich zum Ausgang schritt, jetzt waren schon knapp 30 Helfer in der Halle. Ganz selbstverständlich stellten sich die Leute gegenseitig sachdienliche Fragen, es wurde gut gelaunt gescherzt. Doch über allem lag eine hohe Konzentration. In diesem Moment, aber auch in all den späteren Wochen meiner Mitarbeit hörte ich vor allem ein Wort in der Halle. Es war „Danke“.  

Mir dämmerte in dieser meiner ersten Woche, dass ich Teil einer großen Sache werden würde. Etwas, was moderne Organisationsentwickler schon länger anmahnen, das Ende des Managements. Diese 100 Jahre alte Praxis, bei der zugespitzt nur einer wissen soll, was zu tun ist und die anderen dazu anweist. Mehr noch, ich sah den Satz von Niels Pfläging 1) „Die Peripherie ist schlauer als das Zentrum“ mit Leben gefüllt: Das Zentrum, in diesem Fall der Staat war für die Unterbringung der Flüchtlinge in der Nachbarhalle zuständig. Dort gab es Schlafgelegenheiten, 3x täglich Essen, Duschen und Toiletten, der Sicherheitsdienst gewährleistete eine gewisse Ordnung.
Alles andere, das organisierten „wir“:

>> Ohropax, wenn man im Lärm der 1300 Menschen schlafen wollten,
>> Hygiene-Ausstattung
>> eine Grundausstattung an Kleidung, aber auch
>> Babyzubehör,
>> Decken

>> weitere Sach- und Zeitspenden.

Was leicht in einer kompletten Überforderung und in gegenseitigem Stress hätte enden können, wurde ab August 2015 mit kollektiver Intelligenz gelöst. Und zwar in Abwandlung eines Sinnspruchs

„Man muss nicht alles selber machen,
doch man sollte die finden, die dazu imstande sind“

haben die Initiatoren – später das „Orgateam“ – genau diese Linie verfolgt. Schon in der ersten Woche wurde die Facebook-Gruppe „Kleiderkammer Messehallen Hamburg“ gegründet. Hier fand sich fortan immer der aktuelle Bedarf, hier erhielten neue Helfer Zugangsinformationen. 

Digitales Recruiting

Auch ein „Doodle“, so heißt das digitale Organisationstool, war eingerichtet worden, in dem man sich für zwei Stunden Helfen pro Tag eintragen konnte. Was zunächst ganz gut funktionierte, erwies sich bei der stetig wachsenden Komplexität des Projektes als zu kompliziert. Und immer noch wuchs der Bedarf an Helfern. Was also tun? Man entschied sich für „Learning by Doing“: Ein einfacher Post im Header der Facebook-Gruppenseite ersetzte fortan den Doodle. Die Einfachheit, im Zugang wie im Machen, sollte fortan zum Erfolgsfaktor werden.


Einfach machen

Mottos entstehen für gewöhnlich nicht am Reißbrett, sondern beim Tun. „Einfach machen“ wurde zum Hamburger Sinnsatz mit Sogwirkung: Leute lieferten täglich bei uns Spenden ab, spätestens beim zweiten Besuch blieben viele zum Helfen. Die gute Stimmung,  die Zugehörigkeit zu etwas Großem, die Chance, sich mit Vorlieben und Kompetenzen selbst einzubringen – all das zog nun Hunderte an. 

Diese Power sah man auch inzwischen den Ressourcen und den Projektstrukturen an: Nun gab es bereits Handschuhe für jeden Helfer, die Halle war jetzt zu einem Drittel voll. Ich packte in meiner zweiten Woche diesmal in der neuen, 50qm großen Hygiene-Abteilung an. Da gab es viel zu tun, denn eine Drogeriekette hatte Kunden zum Kauf von Hygieneprodukten aufgerufen und ließ zentral in die Halle liefern.

Mitte August 2015 kamen im Herzen Hamburgs 1.300 Flüchtlinge an; zumeist aus Syrien. Nur fünf Wochen später steht den Schutzsuchenden ein Hilfsprojekt gegenüber, das die meisten Augenzeugen, Medien, Bürger, aber auch Managementfachleute in tiefes Staunen versetzt. Aus einer kleinen Kernbewegung wurde ein „Movement“, das sich mit nur wenig Vorab-Unterstützung selbst konstituierte. Als die Stadt Hamburg mit der HamburgMesse übereinkam, in einer ihrer Messehallen eine zentrale Station zum Sammeln und Verteilen von Bekleidung einzurichten, ahnte sie nicht, dass sich in nur wenigen Wochen ein quasi professionelles Logistikprojekt an diesem Ort entwickeln würde. Ohne Direktiven von außen, mit hoher Eigenmotivation aller, die sich für die Flüchtlinge engagieren.

Ich bin selbst Hamburgerin und war seit Beginn punktuell beim Projekt dabei. Was ich erlebt habe, möchte ich für Sie – lieber Leser – aus meiner Trainerperspektive reflektieren. Was ist es, was wir  von Selbstorganisation und Rekordzeit dieses innovativen Beteiligungsprojekts für HRmitnehmen können in unseren Berufsalltag? „Die Kleiderkammer macht süchtig“ sagen viele Helfer. Lassen Sie mich noch deutlicher sagen: Was die unzähligen Helfer zum Wiederkommen bewegte und bewegt, sollte auch Wirtschaftsunternehmen in dieser sich rasant verändernden Welt zu denken geben. Es war nämlich nicht das Geld, das motiviert hat.

Aber alles der Reihe nach:Das Projekt Kleiderkammer Messehallen Hamburg lebt von Sach- und Zeitspenden. Für 8.00 morgens hatte ich mich via Internet zu meiner ersten Helferschicht angemeldet. Nun stand ich mit  meinen zwei Spendentaschen erstmalig in der nahezu leeren riesigen Halle, die ich sonst nur von Messen wie der Personal Nord kannte. Ich sah Hunderte von Spendentüten und außer mir nur fünf Helfer.  In der Halle ganze  vier Tapeziertische,  zwei zur Vorsortierung, einer für Getränke und Snacks und einer für Organisationszwecke. Verloren an einer Wand stand ein großes Regal, in dem die Schuhe paarweise gummiverbandelt nach Größen landeten.

Die fünf Helfer standen um die Tische, sortierten völlig gemischte Kleidungsstücke mal links, mal rechts. Sie achteten kaum auf mich. Ich wandte mich an eine junge Dame, die kurz nickte und mir das System erklärte: „Ich bin Anja, hol Dir ein Stück Tesakrepp und schreib Deinen Namen drauf. Dann schnapp Dir eine Spendentüte und sortier grob vor. Frauenkleidung links, Männerkleidung rechts. Hosen, Hemden oder Blusen, Röcke getrennt. Größe S vorn, L hinten.“ Sie war wieder in ihre Arbeit vertieft. Ich tat es ihr nach und schmiss mich im wahrsten Sinne des Wortes ins Zeug. 

Wertschätzung ist der Motor 


Apropos Stimmung: Nicht einmal hab ich jemanden meckern gehört, kein Erfahrener stutzt einen Neuling zurecht, kein Orgateamer spricht einen kurzfristigen Helfer schroff an. Ganz im Gegenteil. Jeder Tag wird auf Facebook mit Lob und Danke für die tollen Helferhelden beschlossen. Ausgesprochen übrigens von denen, die täglich zwischen acht und 16 Stunden vor Ort arbeiten; die Superhelden quasi.

Mythos Einzelleistung

In den meisten Unternehmen wird nach wie vor zu viel Fokus auf die Leistung des Einzelnen und damit auch entsprechenden Nachweis sowie Kontrolle gelegt. Niemandin der Kleiderkammer brüstet sich damit, wer wie viel geleistet hat. Jeder weiß und spürt, dass seine Leistung Teil von einem großen sozialen Projekt ist. Man anerkennt sich täglich untereinander und öffentlich.

Das können wir lernen


Mein Vorschlag für Sie als Personaler:  

·         Besuchen Sie selbst die Kleiderkammer Hamburg
oder eine der unzähligen Initiativen in Ihrer Nähe.
Oder helfen Sie einer der unzähligen Initiativen in Ihrer Nähe
(http://wie-kann-ich-helfen.info/karte). Erleben Sie selbst,
was ich schilderte. Denn nur Erfahrung lehrt wirklich.

·         Überlegen Sie, welche der von mir geschilderten
Best-Practices Sie schnell übernehmen können –
für Ihre Personalentwicklung.

·         Stellen Sie sich der größten Herausforderung, der Sinnfrage. Was macht Ihr
Unternehmen attraktiv? Die Qualität Ihres Produkts? Die Qualität der Zusammenarbeit
in Ihrer Mann- und hoffentlich auf Frauschaft? Wie lernen Ihre Mitarbeiter?

Je eher Sie sich daran machen, desto mehr haben Sie für die Zukunft Ihres
Unternehmens getan und auch für Ihren eigenen Arbeitsplatz.

Ich wünsche Ihnen einen spannenden Lernprozess. 

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Petra Sorge dos Santos
Zu ihren Berufsschätzen gehören Open Learning, und Train-the-Trainer für Selbstorganisierte Lernprozesse in den 90ern sowie interkulturelle Führungskräftetraining und interkulturelle Organisationsentwicklung in den 2oooern. Heute begleitet sie den kulturellen Wandel bei Führungskräften (yes, it starts from the head) und ihren Teams als Coach,Trainerin und Facilitator. Last, but not least porträtiert Petra Sorge dos Santos den kulturellen Wandel auch medial – als Produzentin und Ankerfrau von Radio Triangula und Transglobal (Radio) sowie Hamburgisch by Culture (TV)

 

1)     Niels Pfläging: Organisation für Komplexität: Wie Arbeit wieder lebendig wird – und Höchstleistung entsteht, 2014
2)     Hamburgisch by Culture TV, 2.Oktober 2015: die Kleiderkammer in den Messehallen http://www.tidenet.de/tv/videothek/21

Intelligente Führung | Zwei Gesichter
aus dem Orgateam: Moritz & Simone


Auch wenn dieser Bericht zeigt, welcher Power von Selbstorganisation ausgehen kann, so spreche ich Führung ihre Daseinsberechtigung nicht ab. Sie wird gebraucht, wenn Teile miteinander interagieren sollen. In der Kleiderkammer gibt es in solchen Situationen spontane Führung von Menschen mit entweder Erfahrung, Überblick oder Eingebung.

Diese Funktion übernimmt das Orgateam, gewachsen aus den Helfern der ersten Stunde; die nicht nur ihre private Zeit und Energie, sondern auch wertvolle Berufserfahrung haben einfließen lassen. Hier entstehen interne Unterstützungseinheiten, ob nun die interne Logistik, der Transport, die IT, Projektmanagement oder Catering, alle Units werden zentral für alle Helfer und „Abteilungen“ mit Menschen organisiert, die das wollen und können.

Wer sind diese Personen im Orgateam? Ich greife zwei heraus:

Moritz ist in der zweiten Stunde vom Kleiderspender zum Helfer rekrutiert worden. Die mittlerweile durchorganisierte Kleiderkammer trägt seine Logistiker-Handschrift. Sein Fulltimejob bei einem großen Logistiker ‘reduziert’ seinen Arbeitseinsatz in der Kleiderkammer auf die Abendstunden und das Wochenende. Zusätzlich koordinierte er in der Messehalle noch die Pressearbeit. die Berichterstattung, u.a. eine 7-Tage-Doku des NDR. Er besticht auch hier mit seiner Qualität.

Simone ist ebenfalls Helferin der ersten Stunde und seitdem täglich bis zu 16 Stunden im Einsatz, sie nennt sich selbst scherzhaft die „Feel-Good-Mangerin“. Denn hinter den Kulissen gibt es natürlich doch viele Challenges zu lösen: Ob mit der Messe, auch mal mit der Polizei oder mit übereifrigen Helfern, die unbedingt ihren Kindern zwischen den umherfahrenden Gabelstaplern das Helfen beibringen wollen. Die erfahrene Vorstandsassistentin behält ihre Empathie und souveräne Gelassenheit. Es gibt immer eine Lösung. Im letzten Fall heißt sie übrigens „Helden bitte erst ab 14“.

Lösungsorientierung


Geht nicht“ gibt es nicht in der Kleiderkammer. Wenn jemand, der am Hamburger Stadtrand wohnt, etwas spenden wollte, aber dafür kein Auto hatte, so konnte er in Facebook einen Post hinterlassen und nur wenige Stunden später spazierte ein Helfer aus demselben Stadtteil damit in die Messehalle. Mehr noch: Als die ersten LKWs für Transporte in andere Erstaufnahmelager aushilfsweise gebraucht wurden, dauerte es keine 24 Stunden, bis der erste Wagen im Hof stand.  

Soziale Netzwerke nutzen

Ohne die schon erwähnten Social Media wäre der multiple und schnelle Erfolg der Kleiderkammer undenkbar gewesen. Digitale Abstinenz ist in 2015 wirklich obsolet. Denn dass diese Netzwerke inzwischen bis weit in die Unternehmen hinein reichen, zeigte sich an den zahlreichen Firmenspenden ortsansässiger Firmen. Manchmal waren es die Mitarbeiter, die Kollegen und Chefs zum Helfen motivierten, manchmal waren es die Chefs selbst, die unbürokratisch und schnell Lösungen kreierten. Als beispielsweise in der ‘Bettenabteilung’ die Kissen ausgingen, sprang ein Möbelhaus ein und lieferte palettenweise an einem Sonntag.

 

Sinn und Zugehörigkeit

Spätestens hier sind wir beim Menschenbild. In vielen Unternehmen glaubt man auch im 21. Jahrhundert noch, dass Menschen von außen zu motivieren sind. Ein Tag in der Kleiderkammer lehrt etwas Anderes: Menschen wollen helfen, weil …

>> das Flüchtlingsleid sie rührt,
>> sie im Kleinen ganz konkret etwas ändern können,
>> sie sich einer kollektiven Bewegung zugehörig fühlen können
>> sie lokale Identität spüren („Wir Hamburger könnens!“)
>> sie die Stimmung anspornt.

Selbstführung 

Nach einer Stunde und vielen Stapeln später, begann ich mich für andere Arbeitsschritte zu interessieren. Jemand transportierte die von mir und den anderen Helfern angefertigten Stapel in einen hinteren Raum. Dort waren auf dem sauber gefegten Boden Departments mit Kreide eingezeichnet worden. In einem davon lagen Röcke und machte mich an die Feinsortierung. Viele Röcke waren ziemlich kurz. Was würden denn die weiblichen Flüchtlinge – überwiegend Muslima – damit anfangen? Schon eröffnete ich drei neue Kategorien und schrieb mit Kreide: Röcke lang, Röcke kniebedeckt, Röcke kurz. In dieser Ordnung sortierte ich neu. Plötzlich erschien neben mir eine junge Frau, sah mir zu und fasste mit an. Später organisierte ich Zettel und Filzstift am Eingang, die kamen nochmal sichtbar obenauf. Unser Werk funktionierte; auch ohne jegliche Absprache. Die Idee wurde mit „prima, mach mal“ von den amtsältesten Helfern goutiert. Endlich mal keinen Antrag auf eine neue Ordnung stellen, dachte ich, als ich nach drei Stunden heimging. 

Meisterschaft durch agile Praxis

Wer hätte das gedacht: Was den Kleiderkammer-Machern nicht vergönnt war, nämlich eine geordnete Vorbereitung und Planung, hat sich als Glücksfall erwiesen. Täglich mussten alle mit den vorhandenen Möglichkeiten arbeiten und brauchten doch st5ändig neue Ressourcen geschaffen. Das Orgateam und die 19.000 registrierten Helfer haben das auf fantastische Weise ‘gewuppt’. Mein Fazit: Eine lernende Organisation par excellence steht vor uns, die uns allen Mut machen kann.

In Hamburg hat inzwischen die Messesaison wieder begonnen. Die Flüchtlinge sind schon seit Ende September in verschiedenen Lagern am Stadtrand umgesiedelt worden. Die Existenz der Kleiderkammer in den Messehallen ist dank ihres Erfolgs nach langen Verhandlungen bis Ende 2015 gesichert.

Sicher ist ebenfalls, dass niemand, der dabei war, diese innovative Art des Zusammenarbeitens vergessen wird. Und das wird auf die Arbeitswelt zurückwirken. Sie fragen „wie“? Ich bin keine Wahrsagerin, doch zum Abschluss schildere ich Ihnen eine Reaktion eines Helfers (Max, 38) in einem Pausengespräch: „Beruflich hab ich alles erreicht, hab Familie, ein Haus, ein Auto. Doch nach zwei Wochen in der Kleiderkammer weiß ich nicht, ob das noch ist.“

Resumee


An der Kleiderkammer Messehallen Hamburg lässt sich ein Paradigmenwechsel ablesen. Otto Scharmer vom MIT hat das mit „Wenn Systeme zusammenbrechen, erheben sich die Bürger“ charakterisiert. Was in der Zivilgesellschaft massenhaft begonnen hat, wird sich in der Arbeitswelt nicht mehr lange negieren lassen.


Universalismus und Partikularismus

Diese zweite Woche brachte ein neues Thema mit sich: Wir packten die Starterbeutel nach allgemeiner  Vorgabe: Duschgel, Deo, zwei Zahnbürsten, Zahnpasta und Ohropax. Alles war da, nur rasch fehlten die Beutel. Und so entstand eine charmante Mischung aus Universalismus (die gleichen Produktqualitäten) und Partikularismus. Jede Tasche sah anders aus: vom Stoffbeutel der Uni, mit Öko-Aufdruck oder direkter Firmenwerbung war in den Farben Beige, Rot, Blau, Schwarz und Gelb alles vertreten. Wie wir also verpackten, war gleichgültig, Hauptsache wir konnten liefern. Gestoppt wurde unser Eifer erst, als die Zahnbürsten ausgingen. 

Als ich vom emsigen Sortieren abließ, um etwas zu trinken, erwartete mich die nächste Überraschung. Auch an uns Helfer hatte man gedacht. Am Essensstand gab es jetzt neben den Wasserflaschen und Keksen vom ersten Mal auch schon Salate, Obst, Brötchen zum Selbermachen, sogar Kaffee aus Warmhaltekannen. Selten schmeckte eine Stulle so gut. Als ich die Halle diesmal verließ, nahm ich das Kreppband mit meinem Namen ab und klebte es am Ausgang zu den vielen anderen an die Hallenwand.

Professionalisierung

Bei meinem Helfereinsatz in der dritten Woche  war ich endgültig sprachlos. Die Erstsortierung fand nun draußen vor der Halle statt, damit die Autofahrer, die teilweise im Zwei-Minutentakt vorfuhren, ihre Spenden sofort abgeben konnten. Drinnen war die Halle bereits zu zwei Dritteln belegt. Nach den Kleidungs- und Tütenstapeln gab es jetzt Kartonstapel. In Reih und Glied auf Paletten, dazwischen breite Furchen für die überall umherfahrenden Gabelstapler. Auch die Essenspender für die Helfer überschlugen sich, Stullen mit Herz kistenweise in sechs Varianten. Die Gulaschkanone mit Team vom Fernsehkoch aus dem Stadtteil. 

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