Das Ticket zum Traumjob im Ausland

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Foto von Brusk Dede

Wer träumt nicht davon: Im Ausland arbeiten, wenn möglich an den Stränden der Côte d’Azur oder in einem grossen Bürogebäude an der pulsierenden Wall Street? Wer diesen Traum vom Arbeiten im Ausland verwirklichen möchte, muss erst einmal einen Arbeitgeber von sich überzeugen. Professionelle Bewerbungsunterlagen sind dabei das A und O. Sie stellen den Grundkontakt her zwischen Bewerber und Arbeitgeber – und prägen den entscheidenden ersten Eindruck. Deshalb sollte man sich zuallererst informieren, welche Vorgaben und Regeln für Bewerbungen im jeweiligen Land gelten. So legt man beispielsweise einem angelsächsischen CV weder ein Foto bei, noch gibt man sein Geburtsdatum an. Oftmals werden auch keine Angaben zum Zivilstand oder der Nationalität gemacht. Bei US-orientierten Firmen stehen im Gegensatz zu Europa eher die erbrachten und erreichten Berufsleistungen bzw. Erfolge im Vordergrund und weniger die akademischen Titel. Franzosen formulieren das Anschreiben besonders höflich und zurückhaltend – und in Spanien sollte man sich möglichst kurz fassen.

Sich richtig bewerben – in jeder Sprache

TRANSLATION-PROBST ist das erste Schweizer Übersetzungsbüro mit Qualitäts- und Bestpreisgarantie. Offizielle Partner wie HR SWISS, FH SCHWEIZ, NZZexecutive, karriere.ch, JobScout24 und topjobs empfehlen ihren Privatkunden für die Übersetzung ihrer BewerbungTRANSLATION-PROBST. Als Hausübersetzer und Korrektor von Adecco Schweiz korrigiert TRANSLATION-PROBSTfür über 110 Adecco-Filialen in der ganzen Schweiz Stelleninserate und Arbeitszeugnisse von Geschäftskunden. Bei der Übersetzung von Arbeitszeugnissen holt das anerkannte Übersetzungsbüro auf Wunsch auch notarielle Beglaubigungen und Apostillen ein. 

Stelleninserat: Die Sprache verpflichtet

Doch in welcher Sprache bewirbt man sich am besten? Hierfür gibt es eine simple Regel, erklärt Martin Meier, Head Human Resources und als solcher verantwortlich für rund 3‘000 Mitarbeitende weltweit: «Wenn die Stelle auf Deutsch ausgeschrieben ist, erwarte ich auch einen CV und ein Motivationsschreiben auf Deutsch. Analog dazu suchen wir mit englischsprachigen Jobinseraten meist explizit Fachleute mit Englisch-Skills. Gerade bei Kaderstellen sind gute Englischkenntnisse ein Must.» Bei der Sulzer Chemtech AG zum Beispiel sind heute rund 80 Prozent der Stellen in Englisch ausgeschrieben; nur rund 20 Prozent sind auf Deutsch.

Bewerbungsunterlagen: Der erste Eindruck zählt

Sich auf Englisch bewerben heisst: Die Chance nutzen, seine Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis zu stellen. Um sprachliche Patzer und ungenaue Übersetzungen zu vermeiden, wendet man sich am besten an ein professionelles Übersetzungsbüro. Spezialisierte Fachübersetzer kennen sich nicht nur mit den Bewerbungsmodalitäten in den verschiedenen Ländern aus, sondern können auch übersetzte Zeugnisse, Diplome oder juristische Dokumente notariell beglaubigen lassen. «Das hinterlässt einen guten Eindruck und schafft Vertrauen», weiss Roman Probst, Gründer und CEO des Übersetzungsbüros TRANSLATION-PROBST AG. «Wir setzen auf muttersprachliche Fachübersetzer, die sich auch mit den kulturellen Eigenheiten des Ziellandes auskennen. So garantieren wir perfekt übersetzte Dokumente und richtig formulierte Bewerbungen, die ankommen. Landestypische Begebenheiten fliessen so automatisch in die Übersetzung mit ein.»
Dass sauber gestaltete und fehlerfreie Unterlagen wichtig sind, bekräftigt auch Martin Meier von der Sulzer Chemtech AG: « Als erstes achte ich bei einem CV auf den theoretischen Background und die fachliche Erfahrung. Dann natürlich auch auf die Darstellung des CVs und den Inhalt des Motivationsschreibens. Diese Dokumente müssen einfach einen guten Eindruck machen. Wenn die Sprache fehlerhaft ist oder schlecht formuliert wird, ist das natürlich nicht so gut.» 

Vorstellungsgespräch: Der letze Schritt zum Traumberuf

Überzeugen die Unterlagen, ist die erste Hürde schon mal geschafft. Wie aber sieht es mit den mündlichen Sprachkenntnissen aus? Einen Dolmetscher kann man ja schlecht ans Vorstellungsgespräch mitnehmen. José M. San José, Mediensprecher Adecco Switzerland, legt jedem Bewerber ans Herz, ehrlich zu sein. «Was die sprachlichen Qualifikationen – sei es schriftlich oder mündlich – betrifft, rate ich jedem, diese transparent und wenn möglich in den international gültigen Standards (A1, B1 etc.) anzugeben.» Dann müsse man vor dem Vorstellungsgespräch keine Angst haben: «Nicht ganz perfekte Sprachkenntnisse kann man mit seinem Wissen und seinen beruflichen Qualifikationen wieder ausgleichen. Wichtig ist die Kommunikation an sich – das Gespräch muss fliessend sein, und der Bewerber sollte authentisch rüberkommen.» Selbstverständlich sollte man sich gut vorbereiten – nie aber Sätze oder Antworten auswendig lernen. Dann steht dem Traum vom Job im Ausland nichts mehr im Wege.

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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