Zum gemeinsamen Takt finden

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architectural photography of black and brown hallway
Foto von Nastuh Abootalebi

Ablauf/Inhalt

Eine gute Vorbereitung für die Anwendung dieses Tools besteht in der Erarbeitung Ihres eigenen „Takts“: Verwenden Sie dafür einen Stift, ein Lineal, einen Flipchartstift, einen Holzstab oder Ähnliches. Versuchen Sie dann, Ihren aktuellen Takt und, falls dieser davon abweicht, auch Ihren optimalen Takt z.B. auf dem Schreibtisch „anzuschlagen“ – in der aktuellen bzw. gewünschten Laufstärke und Intensität. Sie haben dann 2 Möglichkeiten, die Taktarbeit mit Ihrem Team in Verbindung zu bringen:

Variante 1:

Stellen Sie Ihren Takt im nächsten Teammeeting Ihrem Team vor. Vielleicht fühlen Sie sich zu Beginn etwas seltsam; Sie werden aber nach kurzer Zeit merken, dass Ihre Mitarbeiter „mit einsteigen“  wollen. Laden Sie sie dazu ein, und sehen Sie, wie Sie sich alle aufeinander einstimmen sollten, um gemeinsam ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Sprechen Sie dann über die „Takt-Highlights“, die alle (auch Sie) einbringen.

Variante 2:

Sie arbeiten nicht mit Ihrem Team, sondern beschäftigen sich nur selbst mit den erlebten „Taktbeiträgen“ von jedem Ihrer Mitarbeiter: 

  • Welchen Takt hat jeder Einzelne?
  • Ist der Takt aus Ihrer Sicht zu laut/zu leise/zu schnell/zu behäbig?
  • Inwieweit passt der Takt von jedem Ihrer Mitarbeiter zu Ihrem eigenen Takt?
  • Wo braucht es aus Ihrer Sicht eine „Überprüfung“ (nachfragen)?
  • Welche Ansatzpunkte erkennen Sie daraus für die Teamarbeit?

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Zeitbedarf: ca. 20 Minuten

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Quelle: Lernende Organisation | Ausgabe 77
Fotocredit: © Paul-Georg Meister | www.pixelio.de

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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