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Foto von Austin Distel
Das Institut für Managementkompetenz (imk) an der Universität des Saarlandes listet in seiner neuen Studie das Humankapital aller DAX30-Unternehmen auf.

Die Wissenschaftler des imk errechneten, dass Siemens ein Humankapital von 21 Mrd. Euro hat und dass Daimler Chrysler von 2005 bis 2006 insgesamt 5 Mrd. Euro an Humankapital vernichtet hat. Oder bezogen auf den Mitarbeiter: SAP hat danach mit 101.000 Euro im Durchschnitt die wertvollsten Mitarbeiter. Zum Vergleich: Das Schlusslicht im Ranking kommt gerade einmal auf 6.000 Euro.

Von der Methodik her betritt diese Studie dem imk zufolge absolutes Neuland: "Das Projekt ist wie die gesamte Arbeit mit der Saarbrücker Formel absolut innovativ, da es eine solche Bewertung bisher noch nicht gab – nicht einmal ansatzweise" betont Prof. Dr. Volker Stein von der Universität Siegen als einer der Autoren.

Zeigt die Studie mehr Licht als Schatten? Dazu Prof. Dr. Christian Scholz von der Universität des Saarlandes: "Einigen Unternehmen können wir absolute Best-Noten ausstellen, weil hier wirklich professionelle Personalarbeit gemacht wird. Bei einigen anderen würde ich als Vorstandsvorsitzender und erst recht als Aufsichtsrat den warnenden Finger heben". Zumindest letztere sind gesetzlich eigentlich ebenso dazu verpflichtet. Genauso wie Unternehmen Risiken aus der Geschäftstätigkeit publizieren müssten. Und dazu gehört auch die Berichterstattung über das Humankapital. Die Ausrede "Das geht nicht" gilt ab jetzt nicht mehr.

Die gesamte Studie mit der Rangliste des deutschen Humankapitals sowie weitere Informationen erhalten Sie bei: Dipl.-Kff. Stefanie Müller (Tel.: 0681 302 4120) Email: sm@orga.uni-sb.de

Weitere Informationen zu der Humankapital-Bewertung aller DAX30-Unternehmen erhalten Sie hier.