Mitarbeiterzufriedenheit als Umsatzboost

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Foto von Sarah Shaffer

Ausschlaggebend  ist die unternehmensinterne Mitarbeiterzufriedenheit, die man dank langjähriger Forschungsarbeit nun exakt ermitteln bzw. bewerten kann. Der Corporate Mood Meter (CMM) untersucht das Wohlbefinden der Mitarbeiter in den 8 Bereichen: Arbeitsumgebung, Kommunikation, Stress, Führung, Gesundheit, Motivation, Identifikation und Förderung. Aufbauend auf den wissenschaftlich fundierten Ergebnissen werden unternehmens-spezifische Maßnahmen vorgeschlagen, die die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen und somit den Umsatz des Unternehmens steigern.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter als entscheidende Ressource anerkennen, können jährlich bis zu zwanzig Prozent höhere Umsatzzahlen erreichen und somit Wettbewerbsvorteile erzielen.

Bezogen auf die Umsatzentwicklung waren die Top Arbeitgeber, gegenüber dem deutschen Mittelstand klar auf der Überholspur. 2010 stiegen die Umsätze der als Top Arbeitgeber bei Kununu gelisteten Unternehmen um 12,81 % und die von „Great Place to Work“ (GPW) ausgezeichneten Unternehmen sogar um 18,88 % gegenüber dem Vorjahr. Der deutsche Mittelstand dagegen konnte durchschnittlich nur 3,93 % an zusätzlichen Umsatz generieren. Umso eindrucksvoller entwickelt sich diese Statistik, wenn man die Zeitperiode bis 2013 betrachtet. Bereits nach vier Jahren betrug der Umsatz  der GPW-Unternehmen 211,94 % gegenüber dem Basisjahr 2009. Top Kununu Arbeitgeber erzielten in demselben Zeitraum durchschnittlich 173,98 % Umsatzerlöse gegenüber dem Basisjahr. Der deutsche Mittelstand erwirtschaftete 2013 durchschnittlich 111,78 % des Umsatzes aus 2009 und lag somit weit unterhalb der Umsatzentwicklungen von Deutschlands Top Arbeitgebern.

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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