Diversity Management - ein Schlagwort, das seit Jahren in Personalerkreisen umherschwirrt. Mich würde interessieren, was HR-Manager und Führungskräfte damit im ersten Moment assoziieren. Geht es eher in Richtung: Ja wir bekennen uns zu unseren unterschiedlichen Mitarbeitern und wollen uns bemühen alle gleich zu behandeln. Oder stecken da schon erste Gedankenansätze darin, die uns zu der Einsicht führen "Vielfalt ist wertvolle Ressource" und nicht "zu überwindendes Hindernis"?

Matthias Horx schreibt in seinem Buch "Wie wir leben werden" u.a. "Der Andere, dem man ... begegnet, ist eine Person des Respekts, weil er das eigene Wissen erweitert." Ich hoffe, dass sich dieses Verständnis von Diversity Management sehr bald unter zahlreichen CEOs, Führungskräften und Personalern durchsetzt.

Denn Unternehmensherausforderungen sind zunehmend adaptiver Art, d.h. es geht permanent um komplexe Veränderung. Ein einzelner Mensch oder eine Hand voll einsamer Manager können heute nicht mehr alles wahrnehmen und wissen (auch wenn sie nach wie vor sehr gerne diesen Anschein erwecken). Jedes Unternehmen verfügt über eine unendliche Vielfalt (Diversity) an Erfahrungen, Meinungen und Sichtweisen: Über den Markt, die Kunden, die eigene Technologie, Innovationen. Es wäre eigentlich ein Leichtes diese zu Nutzen.

Einen interessanten Gedanken- und Erfahrungsaustausch zum Thema Diversity Management gibt es am Dienstag, den 9. September 2008 um 15.00 Uhr am MeetingPoint auf der ZukunftPersonal in Köln:
http://www.zukunftpersonal.de/content/e14/e135/e6149/index_ger.html#e6150

Ich werde dort sein. Sie vielleicht auch?
Beste Grüße!
Karin Huber


man drinking on yellow cup while reading book
Foto von Chris Benson