Umgang mit Gefühlen und Emotionen bei der Arbeit

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Foto von Campaign Creators

Doch wie leicht fühlt sich jemand hintergangen, nicht beachtet oder was auch immer. An der Stelle wurde unbemerkt die Ebene gewechselt und man versteht sich auf einmal nicht mehr. Oft rutschen Erwachsene an so einem Punkt in ein eher kindliches Verhaltensmuster und Emotionen kochen hoch. Diese werden aufs Gegenüber projiziert und schon wird eine sachliche Diskussion unmöglich. Sie würden gerne eine Aufgabe erledigen, doch es geht nicht.

Wir sind Menschen und da gibt es nun mal Gefühle und Emotionen. Und glauben Sie mir, Sie sind niemals nur geschäftlich unterwegs. Hat Ihnen jemand gezeigt, wie Sie damit umgehen können?

 

Nein, wahrscheinlich nicht. Im menschlichen Zusammensein wird vielseitig projiziert und interpretiert. Der hat dies gemacht und der hat das gesagt und wahrscheinlich hat er es so und so gemeint. Im einen Fall wird Schuld auf jemanden geschoben, im anderen wird etwas interpretiert anstatt die Person direkt anzusprechen und somit Missverständnisse zu vermeiden. Es mag sein, dass ein anderer durch sein Verhalten ein Gefühl oder eine Emotion bei Ihnen ausgelöst hat. Er ist jedoch nicht dafür verantwortlich, sondern jeder Mensch für sich selbst.

 

Ein wichtiger Punkt ist an der Stelle, dass viele nicht unterscheiden können zwischen ihren eigenen Gefühlen und Emotionen und denen von anderen. Wenn ein Mensch sehr empathisch veranlagt ist, dann kann das ziemlich verwirrend sein und im Prinzip sind alle Menschen zu Empathie fähig.

 

Nehmen wir Wut. Niemand hat es verdient, dass Sie diese Emotion an ihm auslassen. Wie wäre es also, wenn Sie sagen würden: „ Ich bin jetzt wütend, wir vertagen die Diskussion auf morgen.“  Sie könnten auch sagen: „ Ich brauche jetzt dringend eine Pause“ – was vielleicht im ersten Schritt diplomatischer wäre. Dann gehen Sie raus, laufen einmal um den Block, atmen tief durch und gehen das Thema später noch mal an. Wobei Sie natürlich für sich selbst zu klären haben, was war das denn, was Sie so wütend gemacht hat? Wo kommt das her? Selbstverständlich müssen Sie es nicht klären, doch wie lange wollen Sie noch mit einem unnützen Verhaltensmuster rumlaufen, das in erster Linie Ihnen das Leben schwer macht.

 

Haben Sie in einem solchen Zustand einen klaren Kopf? – Nein. Können Sie effektiv arbeiten? – Nein. Meistens werden diese Dinge unterdrückt und irgendwann läuft dann das Fass über, so nach dem Motto: „ Das lasse ich mir jetzt schon 20 Jahre gefallen, damit muss jetzt Schluss sein!“ Ich habe etwas übertrieben und es klingt witzig, ist es jedoch überhaupt nicht. Es wirkt sich auf den einzelnen und aufs Betriebsklima aus.

 

Nun kommt die gute Nachricht, auch das kann man lernen. Im Ändern von Denk- und Verhaltensmustern bin ich Profi. Wenn Sie mehr zu meiner Arbeit wissen möchten, gehen Sie auf:

http://www.ruth-inge-piechotta.de/index.php?article_id=1

 

Gerne arbeite ich für Sie – im Einzeltermin oder in einem individuell auf Ihre Firma abgestimmten Workshop.

Kontakt: 07159 496 32 20 oder info@ruth-inge-piechotta.de

 

Ich freue mich auf Sie!

Sebastian Ofer

Chefredakteur bei HRM Research Institute

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