Was tun?
Von Werten, Verantwortung und Human Resources

Heute in Zeiten von Finanzkrise und Rezession besinnen wir uns wieder einmal, sind erschrocken, dass da in unserer sonst doch immer so „heilen Welt“ womöglich etwas nicht stimmen könnte, und der eine oder andere kommt sogar zu der Erkenntnis, dass man nun „vernünftiger“ handeln solle.

Worte, wie „Moral“ und „Ethik“ werden wieder stark bemüht und man meint damit die auf das menschliche Gewissen gegründeten Werte und Normen sozialen Zusammenlebens.

Umso erstaunlicher ist es dann, dass sich Tausende intelligenter und scheinbar aufgeklärter Menschen in der Endkonsequenz nicht durch menschliche Vernunft, sondern durch Kapitalwerte leiten lassen. Sie sind bei aller Intelligenz Sklaven oder Gehilfen des Kapitals.
Manche unter ihnen sind willfährige enthusiastische Diener desselben, und erfreuen sich an ihrer Aggressivität, Gier und Machtsucht. Andere versuchen mit Vernunft und sozialem Gewissen die Spielräume, die ihnen das Kapital lässt, mit Sinn und humanistischen Aktivitäten zu füllen.


Wir sollten die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind

Die Länder Europas haben auf wahrlich nicht immer leichten historischen Wegen viel erreicht und zu Fortschritt und Wohlstand beigetragen.
Es war ein langer Weg oft schmerzlicher Erkenntnis im Prozess der Koexistenz von Fiskalem und Sozialem.
Das positive Resultat ist unstrittig!

Wir leben in einer Kapital orientierten Gesellschaft, in der die Moral und Ethik des Kapitals den Ton angeben und Wesen bestimmend für unser gesellschaftliches Zusammenleben ist. Alle menschliche Vernunft, Moral und Ethik, die der Kapitalanreicherung dienlich sind, wird von dieser „Kapitalethik“ akzeptiert – alles, was der „Kapitalethik“ entgegensteht, wird als Schwäche oder Gefahr interpretiert.
Und das Kapital verzeiht keine Schwäche.
Wer sollte also damit anfangen, seine Wettbewerbsfähigkeit oder persönliche Karriere durch menschliche Vernunft, die der Akkumulation von Kapital entgegensteht, einzuschränken?
In unserer entwickelten kapitalistischen Gesellschaft, haben wir die Aristokratie, als Macht einer kleinen Anzahl meist durch Erbfolge Privilegierter, die Plutokratie, die sich allein auf Besitz gründet und die Oligarchie, die Macht Weniger zur Wahrung ihrer eigenen Interessen, überwunden. In einer Demokratie im Sinne einer Herrschaft der Mehrheit des Volkes leben wir aber nicht! Wir reden nur darüber.
Genau genommen leben wir in einer Kapitalherrschaft mit Marktwirtschaft fördernden sozialen Arrangements.

Wir konnten es als Menschen in unserer Geschichte nicht verhindern, dass ein Tauschmittel für Waren und Leistungen sein Eigenleben bekam. Geld und adäquate Tauschwerte sind heute ein Machtfaktor ersten Ranges.
Kapital ist etwas außerhalb von uns Exstierendes, etwas Entmenschlichtes, Verselbständigtes, mit Macht und Einfluss auf die Existenz all derjenigen, die in unserem gesellschaftlichen System leben. Es bedient sich unserer Arbeitskraft, um sich zu vermehren.

Das weniger begüterte Volk schaut sehnsüchtig, mitunter auch neidvoll und ehrfürchtig „nach oben“ zu den Reichtum und Macht Repräsentierenden.

Die meisten Menschen beten das Geld förmlich an, streben nach ihm, verehren Banken als Kathedralen der Macht und Börsenmakler als die Abgesandten dieses „Geheiligten Götzen“, auf Erden.
Umso drastischer reagieren sie, wenn sie die Hüter des Kapitals enttäuschen und ihr Geld vernichten.
Banker sind keine Unternehmer! Sie kaufen und verkaufen das Geld und Kapital fremder Leute und sind dem realen sozialen Leben meist entrückt.



Fest steht: Kapitalwerte bestimmen maßgeblich direkt oder indirekt unsere Lebensqualität.

Für die meisten jungen Menschen ist es daher heute überhaupt keine Frage, dass sie sich für eine Realität nahe Planung und Durchführung persönlicher Karrieren darüber bewusst sind, dass der eigentliche „Gesetzgeber“, gesellschaftliche Regulator und damit der alles beherrschende „große Bruder“ in ihrem Lebensraum das Kapital ist. Fast alle natürlichen und juristischen Personen, Verbände und politischen Organisationen spielen bewusst oder unbewusst das Spiel des Kapitals und sind gesellschaftlich gesehen umso erfolgreicher, je stärker sie es schützen und zu seinem Wachstum beitragen. Gesellschaftlicher und persönlicher Erfolg werden direkt oder über ein bis zwei Ebenen vermittelt an ihrem Verhältnis zum Kapital gemessen.
Kapital zu haben, zu mehren und zu beschützen, ob in Form von Geld, Aktien, Edelmetallen, Boden, Immobilien oder anderen Wertgegenständen ist der zentrale Wert unserer Gesellschaft, von dem viele ökonomische, soziale und persönliche Orientierungen und Entscheidungen abhängen. Auch wenn es so scheint, dass so mancher Europäer das aus seinem Wertekanon verdrängen möchte, bleibt es doch real eine Tatsache, die weder durch intellektuelle Kommunikationsakrobatik noch durch chice Sandkastenrevolutionen aus der Welt zu schaffen ist.

Alles, was zur Kapitalanreicherung führt, wird von unserer Gesellschaft geachtet, wenn es nicht offenkundig kriminell intendiert ist:
• Nicht wenige Pop-Stars mit dem IQ eines retardierenden Einzellers werden gesellschaftlich
anerkannt, nur weil sie Kapital angehäuft haben oder Massen binden können. Und auf dieser Welle
möchten weniger „Erfolgreiche“ mitschwimmen.
• Sprösslinge gut situierter Elternhäuser werden in „die Gesellschaft“ aufgenommen, nicht weil sie
besonders intelligent oder Vernunft begabt wären, sondern weil sie einen Kapitalbackground haben.
• Banker und Unternehmer werden hoch gelobt, wenn sie „Geld machen“ und natürlich zutiefst
verachtet, wenn sie es veruntreuen.
• Der Geld gesteuerte Intellekt so mancher Fernsehintendanten und Yellow-Press-Herausgeber
beschert der Masse leicht verdaulich Superseichtes und die Entertainer niedrig schwelliger Medien
sind gut bezahlte und daher hoch geachtete „Persönlichkeiten“.

Was zählt gegenüber solchen „großartigen Menschen“ schon ein Nobelpreisträger, Forscher, Astronaut, seriöser Künstler, Lehrer oder gar Handwerker mit seinen Leistungen.
Die einen könnte die Menschheit durchaus entbehren, fehlen die wahren Leistungsträger, wird es eng!

Wenn die Mehrheit unseres Volkes ein geistig-moralisches Niveau erreicht hat, was uns Existenz erhaltende Werte nicht mehr erkennen lässt oder in abermaliger historischer Wiederholung wieder zu einer Polarisierung von geistiger Elite und immer leichter manipulierbarer grauer Masse führt, haben wir Gesellschaft entwickelnd nichts gekonnt! Wir haben lediglich eine alte Problemlage auf eine neues, gefährlicheres Niveau gehoben.

Das Kapital verleiht nach wie vor seinen Bewahrern und Mehrwertorganisatoren gesellschaftlich hohen Rang und weiß kostengünstige Mehrwerterzeuger zu schätzen. Aus der Sicht der Moral des Kapitals ist alles, was ihm in seinem Fortbestand nützt, gut und alles, was ihm in seiner Entwicklung im Wege steht, böse. So sind Grundtugenden der „reinen“ Marktwirtschaft unter anderem die Anreicherung materieller Werte, Macht, Erfolgsdrang, Aggressivität, egozentrisches und eigennütziges Handeln, eiserner Wille, Durchhaltevermögen, Fleiß und Disziplin.
In unseren Breiten „sagt man aber doch so etwas nicht“, das käme ja einer Systemkritik gleich. Viele Politiker vermeiden heute regelrecht von „Kapitalismus“ zu sprechen. Sie bemühen ständig die „Demokratie“, ohne deren Basis mitzudenken.
Es geht aber gar nicht darum zu kritisieren, sondern vor allem darum, ehrlich festzustellen, was ist.
Natürlich kommen heute in unseren hart erkämpften sozialen Marktwirtschaften andere moralische Werte und Tugenden hinzu, wie Integrität, soziale Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Toleranz, friedliches interkulturelles Zusammenleben, u.v.a.m.
Alles was diese Ordnung mit ihrem Wertegefüge im demokratischen Mit-, Durch- und Gegeneinander erhält, hat eine Chance auf Entwicklung: juristische Institutionen, staatliche Verwaltungen, Verbände, soziale Einrichtungen, Kunst, Kultur und Bildung.


Verantwortung übernehmen

So besteht in der verantwortlichen Gestaltung des dialektischen Verhältnisses zwischen Kapital und gesellschaftlichem Überbau auch die Chance der progressiven Entwicklung unseres Landes. Diese Verantwortung liegt in einer Kapital basierten demokratischen Gesellschaft bei den Unternehmen, den Banken, dem Staat und jedem einzelnen Bürger.

Aber wen interessiert das wirklich?
Es lebe der Eigennutz!
Wir haben das beste Gesellschaftssystem der Welt!
Warum etwas verändern? Wir können Traditionen pflegen und wir haben natürlich Vertrauen in unsere Kinder, dass sie die Welt, die wir ihnen hinterlassen, schon in den Griff bekommen werden.
Eigennutz ist der Motor unseres marktwirtschaftlichen Systems und das „Rechtzeitig Probleme verdrängen“ eine notwendige, Seelen beruhigende Tugend!

Auto, Haus, und Urlaub sind uns näher als anstrengendes Nachdenken oder gar Handeln für die Zukunft unserer Gesellschaft. Wir leben jetzt! Und außerdem hat das zuviel mit Allgemeinwohl und sozialem Miteinander zutun. Dafür spenden wir hin und wieder Gewissen beruhigend. Nur nicht anecken und „negativ“ auffallen, immer schön Mainstreammentalität beweisen und „in“ bleiben.

So zynisch und provozierend das klingt, viel zu viele brave Staatsbürger leben genau auf diese Weise ihr kleines, „gut bürgerliches“ Leben.
Angstvoll und kritisch wird es dann, so Elias CANETTI in seinem Buch „Masse und Macht“, wenn Menschen und Geldeinheit ineinander fließen. „Eines steht für´s andere, der Mensch fühlt sich so schlecht, wie das Geld, das immer schlechter wird; und alle zusammen sind diesem schlechten Gelde ausgeliefert und fühlen sich auch zusammen ebenso wertlos.“ (1960)
Bei der Mehrzahl der arbeitenden Menschen setzt eine Erniedrigung durch die Entwertung ihrer Arbeitskraft ein.
Für viele, die MARX´ Kapital, Bd. 1 nie gelesen oder nie verstanden haben bzw. in ihrer „weltmännischen“ Arroganz nie verstehen wollten, ist das, was derzeit finanz- und güterwirtschaftlich passiert eine unbegreifbare Krise. Und selbst der Verlust an sozialen Errungenschaften wird gelähmt hingenommen.

Das Volk, als Souverän, erwartet nun vom Staat, dass er selbstverständlich Verantwortung für die gesellschaftliche Entwicklung übernimmt. Deshalb werden ja Volksvertreter gewählt.
Auch einzelne Bürger nehmen in unserer Gesellschaft Verantwortung wahr durch ihre Tätigkeit in Verbänden, Vereinen und Parteien.
Wir wissen aber auch, dass der Prozess des Sich-zurück-nehmens aus sozialen Verantwortungen durch individuelle Werte gesteuert fortschreitet.
Nahezu armseelig, aber auch infam ist es, dass diejenigen Hüter des Kapitals, die den Hals mit Supergehältern und Boni nicht voll bekamen, ihre Misswirtschaft und Unfähigkeit nun ebenfalls durch den Staat kaschieren lassen. Der Staat hilft aus sozialer Verantwortung dem Volk gegenüber den sozial Verantwor-tungslosen! Es ändert sich aber nichts am System!

Man sollte sich nichts vormachen:
In erster Linie regiert Geld die Welt und setzt der Vernunft Grenzen! Nicht wenige sehen unser heutiges demokratisches System als etwas „von einer höheren Gewalt Gegebenes“, faktisch Unveränderbares an und kommen gar nicht auf die Idee, dass es vielleicht noch etwas Besseres geben könnte.

Die Dialektik gesellschaftlicher Entwicklungen zeigt aber auch, dass Regressionen und zunehmende kollektive Erwartungs-verluste die Chance für progressive Veränderungen in sich tragen. Wer nicht zurück bleiben will, muss sich verändern!
Dabei geht es nicht darum, einfach hinzunehmen, dass es dem Menschen nun einmal eigen ist „unter Inkaufnahme erheblicher Risiken die Grenzen des Machbaren auszuloten“ und Finanzkrisen rezessiven Ausmaßes deshalb nun einmal ein kleiner „Unfall“ sind (Heike GÖBEL, FAZ 12/08, S. 11), sondern es geht auch darum, dass man beim Entdecken von Neuland seinen Geist bemüht, historisch bekannte Fehler nicht wiederholt, Verantwortung übernimmt und ein moralisches Gewissen in sich trägt!

Oder gehört es auch zur „Auslotung des Machbaren“, dass die Cheynys, Rumsfelds und Bushs dieser Welt als Vasallen der Öl- und Militärindustrie mit der ihr zum Teil eigenen intellektuellen Zurücknahme, Arroganz und Menschenverachtung je nach aktuellen Machtgelüsten das eigene Volk schamlos belügen können, an Bodenschätzen reiche Länder zu „Schurkenstaaten“ erklären, ganze Weltreligionen des Terrorismus bezichtigen und nach Belieben foltern sowie Hunderttausende Zivilisten, Frauen und Kinder „zur Verteidigung der freien Welt“ von oft ahnungslosen patriotisch gesinnten jungen Soldaten ermorden lassen.
Was unterscheidet diese imperialen Machtbesessenen in ihrer andere Religionen, Völker und Menschen verachtenden Denk-weise und Moral eigentlich von den Husseins oder Ahmadinedschads´?
Gab es keine andere Antwort auf den 11. September oder kam er amerikanischen Regierungskreisen und Lobbyisten gerade recht?
An dieser Art amerikanischem Wesen sollte die Welt besser nicht genesen!
Wohl auch nicht an den Machtgelüsten russischer Militärs, die in Afghanistan einfielen oder dem stehen gebliebenen Intellekt eines deutschen Dachdeckers und unbelehrbaren Kriegskommu-nisten namens Honecker, der jungen deutschen Grenzsoldaten den Befehl erteilten ließ, auf ihre Landsleute zu schießen.

Wir haben als Mitteleuropäer schon eine Menge schmerzliche Erfahrungen gemacht, was gesellschaftlich nicht funktionierte. Es bleibt aber nach wie vor die große nicht beantwortete Frage, ob Menschen tatsächlich in der Lage sein könnten, gemeinsam vernünftig zu handeln und ob es eine „kritische Masse“ von gesellschaftlich verantwortungsbewussten Unternehmern, Gesellschaftswissenschaftlern und Politikern geben könnte, die in der Lage wären, Regularien eines sinnvollen Zusammenlebens der Menschen miteinander und mit der Natur zur Wirkung zu bringen, bevor sich unser Planet seiner sich immer mehr parasitär verhaltenden Menschheit entledigt.

Es wäre eine wirklich anspruchsvolle und zutiefst sinnvolle Aufgabe, eine Gesellschaft zu entwickeln, die wirkliche Leistung würdigt und soziales Miteinander sowie Völkerverständigung gewährleistet.
Das kann keine sozialistische Gesellschaftsordnung bisheriger Machart sein, so wie wir sie zum Beispiel aus den ehemaligen Ländern Osteuropas kennen.
Das kann auch nicht die soziale Marktwirtschaft alter Prägung als „Widerspruch in sich“ sein! Da müsste das Geld ja eine „soziale Ader“ bekommen und der Prozess der Kapitalanreicherung nicht nur technologischen, sondern auch sozialen Fortschritt für alle bringen.

Es muss etwas Anderes, Neues sein!

Das ist kein Aufruf zur Weltrevolution, sondern zum Nachdenken!


Leistung, Leichtsinn und Oberflächlichkeit

In unserem Gesellschaftssystem fordert das Kapital nach wie vor für seinen Fortbestand beständig Leistungen, lässt es seine Erzeuger und Bewahrer in Konkurrenz zueinander treten.
Bisher ist kein leistungsstärkerer Antrieb für wahre Entwicklung und Innovation als das Demokratische System bekannt.
Allerdings resultiert aus dem Erfolgsdruck aber auch die zwanghafte Neigung, „schnell zu reagieren“, der „Erste zu sein“, Risiken einzugehen, einer Aktion möglichst sofort mit einer Reaktion zu begegnen und auf diese Weise nicht selten fast affektartig auf Erscheinungen zu reagieren, ohne deren Ursachen zu sehen oder oftmals auch nur sehen zu wollen. Man kratzt oft nur an der Oberfläche, gibt sich mit Stückwerk zufrieden, ohne zum Wesen der Sache vorzudringen. Dieses „Luschig sein“ und „Leichtsinnig handeln“ geht eine Zeit lang gut, ist aber weniger Strategie lösungstauglich und beinhaltet eine hohes Regressions-potenzial.
Akuratesse geht verloren!
Immer mehr Beschäftigte in Produktions- und Dienstleis-tungsbereichen fallen auf die Ebene von „Rädchen im Getriebe“ zurück: Sie wissen nicht mehr wirklich, wie das Produkt, welches sie herstellen oder reparieren, tatsächlich funktioniert. Sie arbeiten nicht selten einen stupiden Algorithmus ab und ersetzen eigentlich Automaten, die heute in ihrer Anschaffung und Nutzung noch teurer wären als menschliche Arbeitskraft.
Schauen wir auf die Taktstraßen der Chiphersteller oder Solarindustrie, die „Computerzusammenstecker“ und Ähnliches.
Das eigentliche Handwerk, das „Gewusst wie“ verkommt. Heute weiß so gut wie kein Automechaniker mehr, wie man Kraftstoffgemische einstellt oder Ventile einschleift. Die wenigsten Fernsehmechaniker sind noch Bastler. Alles wird ausgewechselt oder als Parameter über PC neu eingestellt. Das ist einerseits praktisch und gut, andererseits führt es zu typischer Umwelt feindlicher Wegwerfmentalität. Und es reduziert vor allem Denkleistung und handwerkliches Geschick als Humankraft!
So geht die Schere weiter auf zwischen einerseits hoch spezialisierten Fachleuten, Forschern, Entwicklern und Technologen und andererseits zu einer zunehmenden Masse „disziplinierter, fleißiger“ Handlanger.
Das ist gesellschaftspolitischer Sprengstoff!
Richard SENNETT, einer der herausragendsten Soziologen und Kulturphilosophen der Gegenwart stellt in seinem Buch „Das Handwerk“ fest, dass ein „fundamentaler Impuls menschlichen Strebens, eine Tätigkeit um ihrer selbst willen gut zu machen“ (2008, S. 321 ff.) als gesellschaftlicher Wert verloren zu gehen scheint.
Und das nicht durch implizite Wissensschranken, Obzession oder Unerbittlichkeit, sondern weil die Gewinn orientierte Motivation die soziale Motivation zur Arbeit zurückstellt. So manche Company ging zu Grunde, weil sie Qualität erzeugte, die am Markt niemand bezahlen wollte. Einige Nischenprodukte wiederum wurden durch ihre Qualität und Seltenheit geschätzt.
Aufgeklärte Märkte und Kunden schauen heute aus Gründen der Produktlanglebigkeit und weitsichtigeren Lebenseinstellung immer mehr auf Qualität.
Die wird in großen Produktionslinien wie zu Elton MAYO´s Zeiten meist immer noch durch Gehorsam, Standards und materielle Anreize erzeugt.
Stolz auf die eigene Arbeit zu sein, weil sie sinnvoll und vernünftig ist, ist die wertvollste Triebkraft menschlichen Tuns und ein zentrales ethisches Problem. (E. MAYO 1949)
Die persönliche Motivation, etwas gut tun zu wollen bedarf jedoch entsprechender Sozialisationen durch geeignete Institutionen und gesellschaftliche Bedingungen.
„Schlecht gestaltete Institutionen ignorieren den Wunsch ihrer Mitglieder nach einem erfüllten Leben, während gut konstruierte Organisationen davon profitieren.“ (R.SENNETT 2008, S. 354)
Heute wird immer weniger und „billigere“ Arbeitskraft zur Kapitalanreicherung benötigt. Man sucht und findet sie in den Entwicklungsländern unserer Welt.

Wenn gegenwärtig Finanzwirtschaften ganzer Länder durch Spekulationsgeschäfte bedroht sind, ist es pure Heuchelei, nur „böse“ Makler und Händler dafür verantwortlich zu machen. Verantwortlich sind alle die, die genau diese Personen hervorgebracht haben, ihnen die Spielwiese eröffnet haben und sich an ihrem temporär eingespielten Geldregen erfreuten und mit bereicherten. In sozialen Marktwirtschaften sollte man hier das Netz aus Unternehmen, Banken und staatlichen Institutionen nicht außer Acht lassen.

Also: Wohin soll denn die Reise gehen?

Doch weg vom Kapitalismus und hin zum Sozialismus?
Wohl kaum!
Was ist in sozialistischen Systemen Europas denn passiert?
Es war schon ein besserer sozialer Zusammenhalt, anfangs aus der Not geboren, später weil es gut tat, ohne Existenzangst und Erniedrigung der Seele durch unverschuldete Arbeitslosigkeit.
Aber zu welchem Preis?
Leistung wurde nicht real anerkannt. Entwicklungsresistentes Denken Macht geiler Politiker mit ihrem Gefolge von unterwürfigen, stolzen, aber auch ängstlichen Dienern zerstörten das soziale Gefüge durch Großmannssucht, Egozentrismus, Weltfremdheit und eigentliche Verachtung der Menschen, für die sie eintreten sollten. Entmündigung des Volkes, Einengung der freien Entfaltung der Persönlichkeit jedes Einzelnen, Apathie, stille und dann laute Wut traten ein.
Ein humanistischer Gedanke sinnvollen Miteinanderlebens wurde zu Grabe getragen.
Bei den ehemals Mächtigen und den Kriechern mit berechtigter Angst, bei so manchen Aufrechten mit Tränen in den Augen, weil sie wussten, welche historische Chance für ein soziales Gesellschaftsmodell vergeben war, bei den anderen mit Freude, weil das letztlich zur Rigidität verkommene System endlich beseitigt war und bei vielen, weil beides geschehen ist und die Chance für einen Neuanfang, ein „Aus der Geschichte lernen“ und „Besser machen“ gesehen wurde.

Aber das geschah nicht!

Die Masse wählte den einfachen Weg, den sie kannte und konnte – den Weg des sich Anpassens, jedoch schon gekoppelt mit dem mühsamen Erlernen der Spielregeln sozialer Marktwirtschaft.
In diesem Prozess üben sich heute mehr oder weniger selbst ernannte oder real existierende Demokratien Osteuropas im Bewältigen frühkapitalistischer Erscheinungen, zum Teil mafioser Strukturen und - siehe da – dem recht eigennützigen Wieder-neu-verteilen von Posten und Macht.


Der Staat als Koordinator
Um die Vielfalt der gesellschaftlichen Erscheinungen zu koordinieren, brauchen demokratische Systeme den Staat als Verwalter und Organisator verschiedener, manchmal auch chaotisch miteinander korrespondierender Einflüsse. Den Staat zu leiten ist daher eine äußerst anspruchsvolle intellektuelle Aufgabe, die sehr gut ausgebildeter, erfahrener und gesellschaftlich integerer Menschen bedarf. So war und ist es z. B. eine schöpferische Aufgabe, die Frage zu beantworten, wie viel System und wie viel Nicht-System, wie viel Kontrolle und Freilauf gegenwärtig und zukünftig für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse notwendig sind. Hier ist einerseits eine gewisse Systemangst zu beobachten, da unsere Geschichte genug Negatives an stringenten politischen Systemen vorzuweisen hat, andererseits ist auch unumstritten, dass große Unternehmen nach detailliert ausgearbeiteten und erprobten Systemen sehr erfolgreich am Markt agieren – ohne dabei auf Kreativität und Innovationen zu verzichten. Veränderungen akzeptierende Systeme gekoppelt mit zeitnaher Chaosorgani-sation scheinen sich da zu bewähren.

Sind wir also lernfähig?
Werden unsere Töchter und Söhne es besser machen?
Wie werden sie darauf vorbereitet, gebildet und erzogen?


Vom Wert der gebildeten Arbeitskraft

Steven COVEY, einer der bekanntesten Führungsprofil-Forscher, wies im SUCCESS-MAGAZIN 01/2009 auf der Basis seiner historischen Studien darauf hin, dass letztlich „finanzieller Erfolg – Prestige, Wohlstand, Anerkennung und berufliches Streben – immer an zweiter Stelle bei der Bewertung wahrer Größe stehen.“ Selbstinszenierungen auf diese Ziele hin zeugen nicht von wahrer Größe, sondern mehr von einer sich anbahnenden Profilneurose. „Wahre Größe zeigt sich in einem wertvollen Charakter, gepaart mit sozialer Verantwortung. Wirkliche Führungskräfte sind daher die, die fernab egoistischer Strebungen den Wert anderer Menschen erkennen, ihn zur Wirkung bringen und sie so zu selbstbewussten, eigenverant-wortlichen Mitbürgern werden lassen.“ (St. COVEY 2009)
So wird unsere Wirtschaft auch nicht vom Staat errettet – auch nicht durch das Vertrauen des Bürgers in die Politik, welches temporäre Nutzenkalküle plausibel und beruhigend klingen lässt. Gesunden wird sie nachhaltig an neuen gesellschaftlichen Strukturen.

Wir müssen über unser Wertesystem neu nachdenken und endlich die Dinge realistisch analysieren lernen, um sie dann verändern zu können.

Das bedarf vor allem fortschrittlicher Bildung und Erziehung, damit die Köpfe und gesellschaftlichen Kräfte da sind, die so etwas auch auf lange Sicht leisten können!
Erziehung zielt auf das heute und zukünftig notwendige Verhalten und Bildung auf die Inhalte, die durch dieses Verhalten zur Wirkung gebracht werden.
„Bildung ohne Erziehung ist wie ein Schwert in den Händen eines Verrückten.“(MENDELEJEV)

Die Human Resources sind nach wie vor die entscheidenden Produktivkräfte! Das wissen wir ja zur Genüge. Aber handeln wir auch danach?

Heute werden Führungs- und Arbeitskräfte auf dem globalen Markt nach ihrem Wert für ökonomischen und gesellschaftlichen Fortschritt gehandelt, und nationale Bildungssysteme müssen sich an diesem Markt orientieren, um im Bildungswettbewerb mithalten zu können. So kommt man nicht umhin, sich unter dem Aspekt der zukünftigen Entwicklung benötigter Human Resources folgende Fragen zu stellen:
• Wäre eine höhere Allgemeinbildung unserer Kinder nicht angeraten, um sie als freie Menschen vor manipulativen Vereinnahmungen zu bewahren und sie fundiertere Ent-scheidungen treffen zu lassen.
Ist es nicht traurig, wie heute nicht wenige erwachsene eingleisig Gebildete in Quizshows zwar sagen können, wie viele Barthaare die Comic-Figur „Kater Felix“ besitzt, aber nicht in der Lage sind, die Hauptstädte fünf europäischer Länder zu nennen, geschweige über historische, philosophische oder fundamentale wirtschaftliche Zusammenhänge Bescheid wissen.
• Brauchen wir nicht eine Erziehung zur Arbeit in einer modernen Industriegesellschaft, die auf
Arbeitsethik setzt sowie auf das Sich-ausprobieren und Erfahrungen-sammeln-können?
• Welche Inhalte sollten in welcher Vielfalt und Tiefe vermittelt werden?
• Sollte eine Erziehung zur gesellschaftlichen Verantwortung forciert werden, die Menschen in die Lage
versetzt, durch Arbeit angereichertes Kapital sinnvoll gesellschaftspolitisch zu nutzen und sich nicht
von Kapitalwerten unterwerfen zu lassen?
• Wie soll für die Erfüllung zukünftiger Anforderungen an Führungskräfte und Angestellte gebildet und
erzogen werden?
Wäre es nicht an der Zeit, endlich gesicherte didaktische und erziehungsmethodische Prinzipien zur
Kenntnis zu nehmen und danach zu handeln?
• Was sollen die Ergebnisse des Bildungswesens sein und welche zukünftigen Produktionsarbeiter,
Ingenieure, Forscher, Mediziner, Lehrer und Verwalter fordert die Wirtschaft, um sich entwickeln und
unsere gesellschaftlichen Ansprüche befriedigen zu können?
• Welche Leistungs- und Verhaltensweisen kann sie sich leisten und welche nützen ihr nichts?
• Wie lange meinen manche Männer noch, bessere Menschen zu sein, nur weil sie als Mann geboren
wurden? Wir schreiben das Jahr 2009! Wie viel Arroganz, aber auch intellektuelle Kurzsichtigkeit steckt
heute hinter einer solchen Weltanschauung ewig Gestriger? Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
für beide Ehepartner wird eines der zentralen Themen des zukünftigen Einsatzes von Human-Kapital
werden.
• Bedarf eine sich annähernde europäische Wirtschaft nicht auch relativ einheitlicher vergleichbarer
Bildungs- und Erziehungssysteme, die gemeinsame und individuelle Entwicklungen zulassen?
u.s.w.

In der Bildung und Erziehung unserer Kinder liegt die Zukunft unseres Landes.
Sie wird die Qualität von Forschung, Entwicklung und Produktion bestimmen, unsere Kultur zum Ausdruck bringen und darüber befinden, ob junge Menschen es für sinnvoll erachten, Heimatgefühl zu entwickeln, vielleicht auch einmal Patriot zu sein und in Einklang mit seinen Nachbarn leben zu wollen.

Bildung und Erziehung sollten nicht unbedingt nur allein „vom Kinde ausgehen“ (M. MONTESSORI), sondern mit den Heran-wachsenden an dessen Lebenswelten, entwicklungs- und lernpsychologischen Potenzialen im Verhältnis zu den gesamtgesellschaftlichen Anforderungen orientiert sein.

Vor allem sollte sie nicht an parteipolitischen Machtkämpfen und finanziellen Machbarkeitsstudien ausgerichtet sein! Wenn es heute möglich ist, verantwortungslosen Spielern in Banken Milliardenbeträge zum Ausgleich ihrer „Spielschulden“ aus purer Angst vor Zusammenbrüchen nicht in sich geschlossener Systeme zu bezahlen, dürfte für die Zukunft unserer Kinder doch noch mehr drin sein!
Schauen wir mal, wer regiert: Vernunft oder Kapital?

Lernpsychologisch ist schon seit langem klar, was junge Menschen zu lernen in der Lage sind, wann und wie das am besten gelingt und wie dabei Bildung mit Erziehung korres-pondiert.
Scott McNEALs Buch „Ein Gefühl für Erziehung“ (2008) ist ein lesenswerter Beweis dafür, was west- und osteuropäische Erziehungswissenschaftler und –praktiker fernab jeglicher Ideologie an Erkenntnissen bereit stellen können.

Schulpolitisch glaubt man sich im „modernen“ Europa noch mancherorts 200 Jahre zurückversetzt, wo PESTALOZZI das alte Ständesystem lobte. Sollte es eine Bildung für sozial Schwache, die Mittelschicht und die „gehobenere Klasse“ geben? Oder sollte man unabhängig von Herkunft und Geldbeutel herausfinden, was in einem jungen Menschen steckt und ihn auf dieser Basis in seiner Entwicklung hilfreich begleiten?
Das bedarf gerechter, Leistungspotenzial orientierter Differen-zierungen und keiner gefährlichen national sozialen Sortierung nach Migranten und Einheimischen, „besser“ und „schlechter“ Gestellten. Dazu gehört auch eine Kulturpolitik der gegenseitigen Akzeptanz, die unter Achtung von Glaubens- und Meinungsfreiheit einerseits Menschen anderer Nationen, die Eingliederung in unser kulturelles Leben ermöglicht und sie nicht auf „Kulturinseln“ ausgrenzt und es andererseits auch nicht zulässt, dass sich Menschen, die das Leben in unserer Gesellschaft gewählt haben von unseren Regeln kulturellen Zusammenlebens bewusst ausgrenzen.


Erfolg fängt in jedem selbst an

Unsere Welt des Kapitals ist eine Welt des Erfolges! Erfolgreich sein ist oberstes Gebot!
Erfolg haben heißt, etwas erreicht haben und sozial sichergestellt sein. Man kann das durch Glück, geerbte „Sicherheit und Lebenszeit“, nicht juristisch antastbare kriminelle Errungen-schaften sowie durch Leistung erreichen.
Die meisten Menschen haben die Option der fairen Leistung.

In diesem Wettbewerb der Leistungen sind die erfolgreich, die
• nicht über Probleme jammern, sondern sie lösen,
• Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen und sich nicht von anderen „versorgen“ lassen,
• die über eine hohe Selbstdisziplin verfügen und nicht brav sind,
• die eine Vision und ein Ziel haben,
• die hart gegen sich selbst sind, aufstehen, wenn sie „hinfallen“ und weiter ihren Lebensplan einhalten.
Nicht jeder kann ein solches Handeln aufgrund physiologischer und psychologischer Handicaps auf hohem Niveau an den Tag legen. Die Geschichte Europas hat uns gelehrt, diese Menschen nicht auszugrenzen, sondern sie in ihrem spezifischen Bemühen um Erfolg zu unterstützen. Man kann auf lange Sicht nicht erfolgreich sein, wenn man die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen man lebt ignoriert.
• Toleranz,
• Achtung,
• Kooperationsfähigkeit,
• Hilfsbereitschaft
u.a.m. sind ebenso notwendig für ein menschenwürdiges Leben. Heute werden alle diese Eigenschaften von der Wirtschaft eingefordert, um leistungsfähig zu bleiben und betriebliche Abläufe zu garantieren.
Ganze Studienrichtungen hoch geachteter Bildungsinstitute und Berufszweige sind darauf gerichtet, sich die „Vernunft des Kapitals“ anzueignen.
So mancher Eleve moralisch „Wert loser“ Eliteschulen bemerkt das aufgrund der hart antrainierten Arroganz gegenüber dem „gemeinen Volk“ erst, wenn er von fortschrittlich geführten Unternehmen als „kommunikativ-ökologischer“ Schadstoff entsorgt wurde. Besser ergeht es da den Absolventen „Wert voller“ Eliteschulen mit lebensnahen kämpferischem Spirit, von denen es leider aber noch zu wenige gibt.
Andererseits scheint so mancher Bürger Europas, verwöhnt durch Wirtschaftswunder oder sozialistisches „behütet werden“, auch über Generationen vermittelt, vergessen zu haben, dass wir in einer Leistungsgesellschaft und nicht in einer Erholungs- oder Spaßgesellschaft leben.


Fazit

Unsere Leistungsgesellschaft verfügt über ein großes Potenzial an Erfahrungen und Möglichkeiten zur Entfaltung der Persönlichkeit – wenn sie es nur wirklich nutzen würde. So ist es eine lange gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis, dass junge Menschen oben genanntes Verhalten vor allem in der Familie, dann im Zusammensein mit Gleichaltrigen und natürlich auch in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium lernen.
Wenn aber Familienverbände zunehmend zerreißen, die Schulen sich „sicherheitshalber“ auf das Vermitteln von Fachwissen konzentrieren, das Wort „Erziehung“ vermieden wird und Erkenntnisse über Persönlichkeitsentwicklung nicht in praktisches Handeln münden, muss man sich über das, was manche heute die „Generation Doof“ nennen, nicht wundern.

Alle Bausteine zum Bessermachen waren und sind vorhanden!
Was wir brauchen sind soziale Bedingungen für funktionierende Familien, Lehrer, die Pädagogen sein dürfen (und müssen) sowie Ausbilder, die ganzheitlich denken und handeln können – eben ein neues gesellschaftliches Verständnis für Erziehung in der Wechselwirkung mit Bildung. Das wäre ein wirklicher gesellschaftlicher Fortschritt, der mit Langzeitwirkung der Wirtschaft, unserem Land und jedem Einzelnen gut tun würde.

Also: Was tun?

Augen zu und weiter machen? Ein paar kosmetische Korrekturen finanzieren?

Oder: Was tun!



Literatur:
Canetti, Elias : Masse und Macht. Verlag Hanser. München 1960.

Göbel, Heike: Vom Eigennutz. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mittwoch, 24.Dezember 2008, Nr. 301/52 D 3. Seite 11

Marx, Karl: Kapital. Band I: Kritik der politischen Ökonomie. In: Karl Marx - Friedrich Engels - Werke, Band 23, S. 11-802, Dietz Verlag, Berlin 1962

Mayo, Elton u.a.: The Human Problems of an Industrial Civilization. New York 1933; dt.: Probleme industrieller Arbeitsbedigungen. Frankfurt am Main 1949.

McNeal, Scott: Ein Gefühl für Erziehung. Novum Verlag. Neckenmarkt, Wien, München 2008

Montessori, Maria: Mein Handbuch. Grundsätze und Anwendung meiner neuen Methode der Selbsterziehung der Kinder. Julius Hoffmann Verlag. Stuttgart 1922

Pestalozzi, Johann Heinrich: Sämtliche Werke, Bd. VIII. Bearb. von H. Schönbaum. Berlin, Leipzig 1927

Sennett, Richard: The Craftsman. Yale University Press, New Haven and London 2008; dt.: Das Handwerk. Berlin Verlag. Berlin 2008


Autor:
Prof. Dr. Matthias Scharlach, Jahrgang 1950

Geschäftsführer der Innovatio GmbH Institut für Projekt- und Persönlichkeitsmanagement www.institut-innovatio.de

six white sticky notes
Foto von Kelly Sikkema