Vernetzt und produktiv sein ist ein Gebot längst auch für das Lernen. Die betriebliche Aus- und Weiterbildung hat diesen Impuls aufgenommen und bietet zunehmend Angebote für das mobile Lernen an. Dabei sind die Beispiele so unterschiedlich wie die Branchen, aus denen sie kommen. Die Swiss eLearning Conference 2012 breitet einen Fächer von konkreten Anwendungsbeispielen des mobilen Lernens aus und stellt Best-Practice-Beispiele und Erfahrungen für die Umsetzung im eigenen Unternehmen vor.

Neue Möglichkeiten und Anforderungen für die Mitarbeiter

„Mobile Endgeräte sind heute wohl die wichtigsten Treiber für Innovationen und Entwicklungen in den Prozessen und Strukturen von Unternehmen. Sie tragen wesentlich zu ihrer Beschleunigung bei, wirken mit an neuen Wertschöpfungsprozessen und steigern die betriebliche Effizienz“, erklärt Dr. Daniel Stoller-Schai, Director, Head E-Learning Services bei der UBS AG und Leiter des Fachbeirates der Swiss eLearning Conference (SeLC). Da praktisch alle Aufgaben überall erfüllt werden könnten, entstünden zudem neue Abläufe, Produkte und Dienstleistungen.

„Die neuen Möglichkeiten geben Unternehmen ganz neue Chancen und Perspektiven. Sie stellen aber auch neue Anforderungen dar, sowohl für die betriebliche Bildung, die Informatik dahinter und nicht zuletzt für Unternehmens- und Lernkultur und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen selbst“, ergänzt Prof. Dr. Andreas König, Leiter des Zentrums für Neues Lernen an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie ebenfalls Leiter des Fachbeirats der SeLC.

Hochwertiges Programmangebot in neuen Räumen

Zwei Höhepunkte im Konferenzprogramm stehen bereits fest: Die Keynote-Vorträge des ersten Konferenztages bestreiten Oliver Buchhofer, der bei Swiss International Air Lines am Aufbau einer E-Learning Plattform für Piloten beteiligt ist, und Martin Ebner, der als Leiter der Abteilung Vernetztes Lernen an der TU Graz der Frage nachgeht, inwieweit Smartphones und Co. Einzug in unsere Lehr- und Lernumgebungen halten werden.

Die Swiss eLearning Conference bezieht in ihrer dritten Ausgabe neue Räumlichkeiten im Holiday Inn direkt gegenüber der Messe Zürich. „Die Platzkapazität in der Messe ist einfach begrenzt, zudem bieten die neuen Räume ideale Rahmenbedingungen, um die interaktiven Elemente der Veranstaltung umzusetzen“, erläutert Konferenzleiterin Stephanie Füller. So werde es auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit geben, die Vorträge der Konferenz per live-Streaming im Netz zu verfolgen und über einen Chat an den Diskussionen der Konferenz teilzunehmen. Für Vernetzung mit den Messen Personal Swiss und Swiss Professional Learning ist dennoch gesorgt: Eine Guided Tour bringt am ersten Konferenztag Interessenten und E-Learning-Anbieter auf der Messe zusammen.

Weitere Informationen sowie das Programm der Konferenz unter www.selc.ch.

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Foto von Austin Distel