Zielgruppen mit der Persona-Methode entwickeln

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Beschreibung der Personas

Da die Personas für komplexe Kommunikations- und Verständnisprozesse verwendet werden, empfiehlt sich, nicht nur mit Stichworten zu arbeiten. In der Informationstechnologie werden sie meist auf ein bis zwei Seiten narrativ beschreiben. Das hat den einfachen Grund, dass lebendige Erzählungen und Geschichten einprägsamer sind. Es genügt, im Freitext zu formulieren. Selbstredend müssen mehrere Personas entwickelt werden, da das Personalmarketing zumeist auch mehrere Zielgruppen adressiert.

 

Wer tiefer in das Thema Persona-Entwicklung einsteigen möchte,
findet auf folgenden Seiten hilfreiche Ausführungen:

Linklisten / Berichte

http://usability-toolkit.de/usability-methoden/personas
http://www.designmethodenfinder.de/personas
http://www.gruenderszene.de/operations/persona-personas-entwickeln

Eine Persona kann im Personalmarketing /
Human Resource Management
folgende Funktionen erfüllen:

>> Unterstützung der internen Kommunikation / Zusammenarbeit:
      – An welchen Merkmalen lassen sich gewünschte Zielpersonen erkennen?
      – Wie sollen sich Mitarbeiter gegenüber diesen Personen als HR-Botschafter verhalten?
      – Welche Fragen und Aspekte müssen im Personalmarketing ausgehend von den
        gewählten Personas nicht erst gestellt oder erörtert werden?

>> Bessere Tool-Auswahl, bzw. Maßnahmen-Skalierung
      – Wie müssen Bewerbermanagementsysteme gestaltet sein,
        so dass sie von den ermittelten Nutzergruppen gern angenommen werden?
      – Wie sind Broschüren, Recruiting-Mails, Designs, Slogans und
        Ähnliches zielgruppengerecht (Usability) zu gestalten?

>> Unterstützung der Markenbildung
     – Welche Motive und Slogans könnten die gewünschten
       Zielgruppen optimal ansprechen?
     – Wo sollte am besten geworben werden
       (z.B. Messen, Fachhochschulen, Zeitungen?)
     – Welche Give-aways könnten die Zielgruppen interessieren?

>> Generelle Kandidatenwünsche ermitteln
    – Welche Erwartungen und Wünsche könnten bestimmte Zielgruppen
      gegenüber dem Unternehmen haben? Welche Arbeitszeiten, Unternehmenskultur,
      Bezahlung und Karriereoptionen wünschen sie sich?

Für die Persona-Erstellung gibt es keine fixen Regeln. Zahlreiche Leitfäden arbeiten mit Empfehlungen. In jedem Fall ist es hilfreich, möglichst viele Materialien und Medien zu verwenden, um die Prototypen zum Leben zu erwecken. Wie in den inzwischen landläufigen Games sollten Personas folgende Merkmale und Angaben umfassen:

– Markanter realistischer Vorname und Nachname / Empfehlung: Kein Comic-Name

– Portraitfoto | Empfehlung: Realistisches Foto wählen

– Personalien, u.a. Ausbildungen, Alter, Familienstand und Kenntnisse

– Ziele, Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse
  gegenüber Recruiting-Prozess
 

– Hobbys

– Einstellung zur Arbeit und zur Karriere

– Ein Zitat, das den Spirit der Persona treffend ausdrückt.   

Informationsbeschaffung

Fiktive Personas zielen an der Realität vorbei, darum müssen Informationen über die realen Personen und Zielgruppen beschafft werden. Mit diesen lässt sich skizzieren: Was sind ihre Ziele, ihre Motivationen und ihre Einstellungen zu bestimmten Fragen? Die nötigen Details lassen sich aus vorliegenden Bewerbungsunterlagen, aus Vorstellungsgesprächen, aus Dialogen auf Karriere- oder Absolventen-Messen, aus Karriere-Netzwerken und Studien ziehen. Wenn die Unternehmenskultur stark ausgeprägt, das Betriebsklima gut und die Personalauswahl gelungen ist, dann können Persona-Merkmale auch im Gespräch mit den Mitarbeitern entwickelt oder zumindest von ihnen abgeleitet werden. Wichtig ist, dass die Aspekte realistisch und repräsentativ sind.

Das Personalmarketing heute hat mehr Zielgruppen im Blick als noch in den 1990er Jahren. Diversity und Internationalität haben sich nämlich auch für die Zusammensetzung von Teams und Stellenbesetzungen allgemein als Maßgabe durchgesetzt. Gleichzeitig gilt immer noch: Der richtige Mitarbeiter muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Wer seine Wunschkandidaten kennt, kann außerdem seine Aktivitäten und Recruiting-Tools besser auf diese abstellen.

Die Persona-Methode ist ein hilfreicher Ansatz für den kleinen und mittleren Organisationsrahmen. Eine Persona ist grundsätzlich ein Modell, welches in der Informationstechnologie dazu verwendet wird, die Mensch-Computer-Interaktion zu verbessern. Konkret stellt eine Persona einen Prototypen einer Nutzergruppe oder eines Nutzers dar, indem sie Verhalten und Charakter beschreibt. 

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